dann war da noch Brigitte

9 5-8 Minuten 0 Kommentare
dann war da noch Brigitte

dann war da noch Brigitte

Anita Isiris

Die Natur hatte Brigitte nicht gerade üppig ausgestattet. Im Grunde litt sie darunter, dass sie nun beim besten Willen keinen BH benötigte, und dass die Jeans an ihrem kleinen, spitzen Hintern nie wirklich satt sassen. Brigitte hatte aber andere Werte mitbekommen. Ihre ganze Körperoberfläche war empfänglich für sinnliche Berührung. Brigittes Nacken. Ihre Schultern. Der flache, muskulöse Bauch. Brigittes Schenkel. Ihre endlos langen Beine. Jede Zelle an ihr dürstete nach Berührung, und sie liebte das Reiben der kühlen Seidenblusen im Sommer, das neckische Kneifen ihres Höschens, den sanften Druck, den ihre Strümpfe auf ihre Waden ausübten. Ja, Brigitte hatte mit vielen Männern Sex gehabt. Zwölf waren es gewesen, wenn ihr es genau wissen wollt. Sie hatten sich erregt an ihrem Keuchen, ihren Schweissperlen auf der Stirn, ihren spitzen Nippeln, ihrer festen, gut tastbaren Cliti. Glücklich geworden war sie aber mit keinem von ihnen. Sie fühlte sich benutzt, und grosse, feste, schwere Penisse machten Brigitte Angst. Es war aber keiner der Männer wirklich kräftig und tief in sie eingedrungen. Brigitte machte es ihren Lovern mit dem Mund und mit ihrer behänden Zunge. Hauptsache, die Männer verschonten ihre kleine, enge Muschi und kamen anderweitig zum Orgasmus.
Oh, und Brigitte war hübsch, sehr hübsch. Ihre grossen, dunkelbraunen Rehaugen konnten einem direkt ins Herz blicken, ihre feine Nase verlieh ihr eine Aura von Sensibilität und Intelligenz. Trotz ihrer bescheidenen Rundungen blickten die Männer in der örtlichen Badeanstalt ihr nach. Brigitte hatte einen tänzerischen Gang und liebte Bewegung über alles. Elfenhaft wirkte sie mit ihrem langen, schwarzen Haar, ja, das ist es wohl, was bestimmte Männertypen zu ihr hinzog. Brigitte war Hebamme von Beruf. Während ihrer Ausbildung hatte sie es geschafft, ihre immer stärker werdende Neigung zu verdrängen, aber in der Nacht, vor dem Einschlafen, konnte sie sich nur selten beherrschen: Schwangere Frauen waren für Brigitte zur Besessenheit geworden. Sie waren so ganz anders als sie selbst… diese fabelhaften Wesen ruhten in sich, strichen sich glückselig über den Bauch, und ab dem 6. Monat bekamen ihre Augen einen weichen Flor…, von den grossen, schweren Brüsten mit den appetitlichen dunklen Nippeln ganz zu schweigen. Oh, wie Brigitte diese Rundungen liebte! Wie sehr es sie erregte, einer Schwangeren das Kreuz zu massieren, ihr die Bänder zu lockern, sie in schweren und schmerzvollen Stunden zu begleiten, lässt sich hier kaum zu Papier bringen. Brigitte lag in heissen Sommernächten oft wach, streichelte sich sanft zwischen den Beinen und stellte sich vor, eine dieser wunderbaren Schwangeren würde ihr eines Tages körperliche Liebe schenken. Sehnlich wünschte Brigitte sich etwas von dem zurück, das sie diesen Frauen gab, diesen glücklichen künftigen Müttern in den geheimnisvollen Umstandskleidern. Brigitte mystifizierte sie dermassen, dass sie sich Zeichenblöcke kaufte und nach dem Abendessen auf ihrem sonnigen Balkon aus der Fantasie heraus schwangere Frauen skizzierte, mit Kohlenstiften. Nun war Brigittes beste Freundin im achten Monat schwanger. Ja, diese Annika! Während Jahren hatte sie wahllos herumgevögelt und das Leben in vollen Zügen genossen. Dann war sie ruhiger geworden – von einem Tag auf den andern. Andreas war in ihr Leben getreten, Andreas, ein wortkarger Informatiker mit einer Vorliebe für frischen Basilikum auf dem Balkon. Viel mehr wusste Brigitte nicht über ihn. Oh, und Annikas Körper hatte sich entwickelt! Ihre Jeans hatte sie schon immer gut gefüllt, die Annika, und ihr Mann fand diese zeitgemässen Hosen mit dem Reissverschluss an der Pospalte reizvoll. Brigitte war derselben Ansicht. Dann kam der Abend, an dem Brigitte bei Annika und Andreas eingeladen war und er unerwartet einen Piketteinsatz leisten musste. Die Pizza (mit frischem Basilikum, versteht sich) war herrlich gewesen, und die drei hatten viel gelacht und wohl etwas zu viel getrunken. „Ich muss mich hinlegen“, seufzte Annika plötzlich, und, an Brigitte gewandt: “Kannst dich ja neben mich legen, dann können wir weiterquatschen, bis der Andreas zurückkommt.” Brigitte liess sich nicht zwei Mal bitten und sah Annika mit trockenem Hals beim Ausziehen zu. Sie trug einen blau gepunkteten Slip und einen schwarzen BH, der ihr prima stand. Die beiden Frauen machten es sich gemütlich, und Brigitte legte ihrer Freundin intuitiv die Hand auf den Bauch. Annika dachte sich dabei nichts, „Hebammen sind so“, ging ihr durch den Kopf. Brigitte streichelte Annikas Wölbung mit kreisförmigen Bewegungen, Annika atmete tief. Sie liess es auch zu, dass Brigitte sich ganz eng an sie kuschelte. Sie duftete gut, die Brigitte. Mit ihren feingliedrigen Fingern kitzelte sie Annikas Bauchnabel und tastete sich zum Rand des Sloggi-Slips vor. “Ahhh... du bist aber neugierig, meine Süsse…” lachte Annika und räkelte sich. Ihr war seltsam warm. Sie hatte einen riesigen Bauch und war äusserst berührungsempfindlich. Brigitte ging behutsam vor. Ihr Herz schlug bis zum Hals. Wortlos schob sie Annikas Slip nach unten und befühlte frech deren üppiges Wäldchen. Brigittes Körper hingegen verfügte über kein einziges sichtbares Härchen. “Was um alles in der Welt tust du da...?” Brigitte fuhr zusammen. „Entspann dich, Süsse, es wird dir gut tun”, flüsterte Brigitte und fühlte Hitze in sich aufwallen. Dann ertastete sie Annikas Nässe. Diese wusste kaum, wie ihr geschah und befeuchtete mit der Zunge ihre Lippen. “Oh, dieser üppige Körper!” ging es Brigitte durch den Kopf, “der Körper meiner Freundin!” Die weibliche Intimregion war ihr berufeshalber bestens vertraut, aber das hier war etwas ganz anderes. Noch nie hatte sie eine Frau gestreichelt. Neulich hatte sie beobachtet, wie der Chefarzt unter der Tür zum Gebärsaal stand und den grossen Hintern ihrer amtierenden Kollegin betrachtete, der sich unter deren blauem Kasak abzeichnete. Die Geburt hatte sich in der letzten Phase befunden und Evelyne hatte hart gearbeitet, um das Köpfchen des Babys frei zu bekommen. Dazu streckte sie den Po nach hinten, aber dieser Lümmel von Dr. Deringer hatte nichts Besseres zu tun als hin zu starren. Am liebsten hätte Brigitte ihn in die Eier getreten – aber auch sie war seit längerem fasziniert von Evelynes prallem Hebammenhintern. Sie tastete nach Annikas Cliti und musste nicht lange suchen. Mit einem lang gezogenen Seufzer bestätigte Annika, dass Brigitte ihre Knospe gefunden hatte. „Verdammt… dürfen wir das?” hauchte Annika, doch Brigitte verschloss ihre Lippen mit einem leidenschaftlichen Kuss. Annika verweigerte sich jedoch Brigittes Zunge und presste ihre Lippen zusammen. „Das geht doch etwas zu weit – o.k.?“ sagte sie und lächelte Brigitte an. Diese liess sich ihre Verletzlichkeit nicht anmerken und lächelte zurück. Ihr geschicktes Fingerspiel an Annikas Schamlippen tat allmählich seine Wirkung. Annika öffnete sich und liess Brigitte gewähren. Brigitte streifte ihren Rock ab und kniete in Unterhosen und Strümpfen neben Annika. Obenrum war sie nackt. Annika hatte Brigittes Brüste noch nie gesehen. “Sind die niedlich”, lachte sie und zog die erregte Brigitte an ihren warmen Körper. “Komm, ich geb dir, was du brauchst.” Dann liess Annika sich gehen. Sie öffnete ihren BH und entblösste vor Brigitte ihren schweren Busen. Die beiden Frauen rieben vorsichtig ihre unterschiedlichen Nippel aneinander; Brigitte schmolz vor Lust dahin. Dann, endlich, öffnete Annika ihre Lippen und Brigitte konnte ihr ungehindert die Zunge in den Mund schieben. Mit geschlossenen Augen betastete Annika den Körper ihrer Freundin. So viel Zärtlichkeit tat ihr gut; Andreas nämlich hatte sie nicht mehr angerührt, seit sie schwanger war. Die fehlende Körperlichkeit hatte sie in den vergangenen Monaten mit Schokolade und Eis kompensieren müssen. Und jetzt das… Brigitte war wendig wie ein Reptil und passte sich jeder von Annikas schwerfälligen Bewegungen an. Im 7. Monat dreht und wendet sich’s eben nicht mehr so leicht – ihr lieben Leserinnen werdet das bestätigen können, falls auch ihr mal schwanger wart… oder seid… Jetzt ging die Post ab zwischen den beiden ungleichen Frauen. Annika legte ihre Hand an Brigittes Muschi und drückte ihren Mittelfinger an deren Schamlippen. “Bist rasiert, hm?” murmelte sie und schob Brigittes Slip zur Seite. Diese stöhnte auf und vergrub ihren Kopf zwischen Annikas Brüsten. Dann, wenig später, nuckelte sie an den enormen Nippeln ihrer Freundin, die sie an jenem Abend neu kennen lernte. Die beiden Frauen versanken ineinander und stöhnten und keuchten, dass es eine Freude war. In den zerwühlten Laken liebte sich’s gut, und Annika biss belustigt in Brigittes spitze linke Pobacke. Sie lutschten sich gegenseitig an den Zehen. Verglichen ihre Brüste. Erkundeten vorsichtig ihre Liebesöffnungen. Brigitte schmiegte sich an Annikas prallen Hintern und versank in deren Weiblichkeit. Als sich die beiden endlich dem Orgasmus näherten, hörten sie die Wohnungstür knarren. Andreas hatte seinen Pikettdienst hinter sich gebracht und freute sich auf ein Bier.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 1924

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben