Niemals hätte ich auch nur im Ansatz mit einem solchen Abend und mit so etwas gerechnet. Ich weiß nicht, mit welchem Blick ich sie angeschaut habe und wohin meine Augen sich zuerst verirrt haben, aber ihre Schönheit und ihre Weiblichkeit waren und sind mit ein paar einfachen Worten nicht mehr zu beschreiben. Vermutlich bin ich in eine Art der Schockstarre verfallen, denn Daphne nahm zärtlich meine Hand und gab mir erneut einen kurzen Kuss. „Keine Angst“, flüsterte sie, „uns sieht hier schon niemand“. Dann rannte sie ins Wasser und ich schaute ihr ungläubig hinterher. Sie verweilte nur für einige, wenige Minuten dort, dann kam sie wieder heraus und zurück zu mir. „Das war gut“, sagte sie mit ihrem mich so verzaubernden und frechen Lächeln. „Ich denke, ich hüpfe mal wieder in meine Wäsche oder soll ich noch kurz so bleiben? Mir scheint, dir gefällt, was du siehst!“. Ich schluckte, denn was sollte ich darauf sagen oder antworten? Was passierte hier und diesem Moment? Natürlich war ich von dem Anblick ihres so weiblichen und zarten Körpers fasziniert. Alleine ihre langen und schlanken Beine erregten mich, aber auch ihre verführerischen Kurven und noch so viel mehr. „Du bist eine wunderschöne, junge Frau“, stammelte ich und sie streichelte mir erneut zärtlich über das Gesicht. Dann zog sie sich vor meinen Augen wieder an. „Ich glaube, jetzt wäre ich bereit für ein zweites Glas Wein“, sagte sie und ich nickte, denn den konnte ich in der Tat jetzt auch gebrauchen.
Als wir zurück zum Haus kamen, war der Abend wirklich zur Nacht geworden. Nun setzte sich Daphne auf die Veranda und ich holte den Wein, so wie eine Kerze. Ich schenkte ihr ein und wir saßen für eine Weile einfach nur schweigend da. Wir genossen die Nähe zueinander und unsere Verbundenheit, ohne dass wir diese auch nur mit einem einzigen Wort hätten beschreiben müssen.
Daphne
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Daphne
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