Das Budget - Teil 1

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Das Budget - Teil 1

Das Budget - Teil 1

Gero Hard

Sie fragte nicht, unterstellte einfach. Es klang fast wie der Befehl, früh ins Bett zu gehen. Sie hatte das sowieso für sich beschlossen, dann brauchte ich es auch nicht weiter zu hinterfragen, so gut kannte ich sie schon.

„Aber am Freitag bist du zu Hause, ja? Wir bekommen Besuch von Leonie, meine neue Assistentin. Ich würde sie dir gern vorstellen.“

„Geht klar, sollte passen.“

Als ich dann auch aus der Dusch kam, war sie schon angefangen, sich zu schminken. Um ihren Kopf hatte sie nur ein Handtusch gewickelt, wie üblich. Das machte sie immer so, wenn sie nach dem Schminken in gute Kleider schlüpfen und sich erst danach die Haare machen wollte. Alles deutete darauf hin, dass es doch ein besonderes Treffen für sie werden würde, denn sonst hätten ihr ein paar schicke Jeans oder ein Rock mit einem netten Oberteil gereicht.

Eine Stunde später hatte sie sich in ein leichtes Sommerkleid gehüllt, etwas zu kurz für meinen Geschmack und mit einem Ausschnitt, dass mir kurz die Luft wegblieb. Auf einen BH hatte sie verzichtet, so dass ihre Brustwarzen durch den dünnen Stoff deutlich sichtbar waren. Als sie sich dann tief bückte, um sich in die Hochhackigen zu schlüpfen, konnte ich nicht anders, als ihr auf den Hintern zu sehen. Also entweder, der Slip war komplett zwischen ihren Pobacken verschwunden, oder sie hatte keinen an.

„So willst du raus? Ohne Unterwäsche? Verrätst du mir, wo ihr hinwollt?“ 

„Ist doch warm, da ist es ein tolles Gefühl, wenn mir der Wind um die Nacktschnecke weht. Und nein, mach ich nicht.“

Mir kam das alles doch sehr merkwürdig vor, passte aber gut zu der Wandlung, die sie in den letzten vier Wochen durchgemacht hatte. Immer öfter ging sie alleine weg, brezelte sich dazu auf und kam dann auch spät nach Hause.

Wenn ich es mitbekam, weil ich mal wieder nicht einschlafen konnte, war ihre Frisur im Eimer und das Make Up

verschmiert.

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