Das Budget - Teil 1

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Das Budget - Teil 1

Das Budget - Teil 1

Gero Hard

Das ist noch von dir, so viel, wie du immer abspritzt!“

Das Gegenteil konnte ich ihr natürlich nicht beweisen. Aber es erschien mir nicht normal zu sein, dass das immer noch meine Sahne sein sollte, die da aus ihrem Loch floss.

„Darüber reden wir noch!“, drehte ich mich um und machte die Augen zu.

Aber an Schlaf war bei mir nicht zu denken! Zuviel ging mir durch den Kopf. Alle möglichen und unmöglichen Szenarien stellte ich mir vor.

Bianca hingegen musste ziemlich erschöpft gewesen sein, denn nicht mal zehn Minuten später hörte ich sie hinter mir leicht schnarchen.

Leonie: Von der Last „Mario“ befreit, schlief ich wie ein Säugling nach dem Stillen. Das breite Bett ermöglichte ganz neue, ungeahnte Freiheiten. Endlich konnte ich in der Mitte liegen, meine Arme ausbreiten und hatte die ganze Decke für mich alleine. Und das Beste war, dass nicht ständig irgendwelche Hände an mir herum grabbelten, meine kleinen Titten kneteten oder mich zwischen den Beinen befummelten. Ein völlig neues Schlafgefühl, auf das ich so schnell nicht wieder verzichten wollte.

Donnerstags hörte ich nichts von Max. An ihn zu denken, entlockte mir ein verzücktes Grinsen und einen verträumten Blick. Es passte ganz gut, denn mein Tag war gespickt mit wichtigen Vorlesungen. Eine oder sogar mehrere Aufführungen wären unpassend gewesen. Und doch überprüfte ich öfter am Tag mein Handy, ob er sich nicht doch gemeldet hatte. Ich konnte nicht leugnen, dass ich ein kleines bisschen enttäuscht darüber war, dass er es nicht getan hatte. Denn je mehr ich über die Auftritte vor den Kindern nachdachte, desto mehr bewunderte ich Max für seine Idee.

Dass ich nun ein Teil dieser Aktionen sein durfte, freute mich.

Freitags bekam ich dann eine WhatsApp von Max: „Kannst du um 15 Uhr im Louisenkrankenhaus sein? Nur eine Vorstellung für eine besondere Patientin.“

„Ja, das geht.“, antwortete ich und hätte am liebsten vor Freude gehüpft.

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