Kein Zweifel, sie war wieder saftig, abgefüllt mit frischer Sacksahne. Nur dieses Mal konnte sie nicht von mir sein.
Ich nutzte den Moment ihrer Entrüstung und machte das Nachtlicht an.
„Wer?“, schrie ich sie an und steckte ihr die vor Wichse strotzenden Finger in den Mund, als sie was sagen wollte.
Sie sagte nichts, nicht ein Wort! Versuchte nicht, sich irgendwie rauszureden oder nach fadenscheinigen Entschuldigungen zu suchen. Sie hatte definitiv gefickt und das auch noch ungeschützt. Vermutlich auch nicht zum ersten Mal. Sie warf sich wütend auf die Matratze, drehte mir den Rücken zu und antwortete ganz ruhig: „Du jedenfalls nicht!“
„Wie jetzt, ich nicht! Wer dann? Und wie lange geht das schon?“
„Lass mich in Ruhe! Ich bin jetzt müde!“
Das schlug doch dem Fass den Boden raus! Da drehte die sich einfach um, als gäbe es nichts zu besprechen und pennte? Und ich stand wieder wie der Depp da? Ungläubig starrte ich sie bestimmt ein paar Minuten an, hoffte doch noch auf eine Antwort von ihr. Aber es kam keine. Neben dieser Frau wollte ich heute Nacht beim besten Willen nicht schlafen.
Ich drehte meine Decke zusammen und schnappte mir mein Kissen, ging um das Bett herum zur Tür, doch davon bekam sie schon nichts mehr mit.
Wütend legte ich mich auf die Couch und suchte im Zimmer nach einem Punkt, der mich vielleicht schläfrig machen würde. Den hatten wir beim Einrichten wohl vergessen.
Stattdessen stellte ich mir vor, wie Bianca mit weit gespreizten Beinen dalag, sich selbst die feuchte Muschel rubbelte und den Träger mit dem fremden Schwanz bat, es ihr endlich hart zu besorgen. Ich wusste ja, wie ‚meine‘ Bianca abging, wenn sie hemmungslos geil war. Da brauchte ich nicht mehr viel Fantasie um zu ahnen, was da abgegangen sein musste.
Aber wie lange schon, wie oft hatte sie sich fremdbesamen lassen, mit wem und wo?
Auf jeden Fall schien es ihr bisher gut gefallen zu haben, so überstürzt wie sie vorhin losmusste.
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