Das Budget - Teil 1

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Das Budget - Teil 1

Das Budget - Teil 1

Gero Hard

Anscheinend konnte sie es nicht erwarten, diesen Riemen wieder in sich zu spüren. Ekelhaft! Nicht das Ficken an sich, sondern die Tatsache, dass sie mir die große Liebe vorgaukelte und sich dann hinter meinem Rücken einfach einen neuen Stecher gegönnt hatte. Für mich war sie, spätestens seit heute Abend, eine heuchlerische Schlampe.

Konnte sie nicht einfach mit mir reden und sich von mir trennen, wenn es aus ihrer Sicht nicht mehr passte?

Vielleicht hatte sie still und heimlich auf das große Geld meiner Eltern gehofft, was ihr ein gutes Leben auf großem Fuß ermöglicht hätte. Aber den Zahn werde ich dir morgen früh ziehen, darauf kannst du dich verlassen, meine Liebe.‘, schwor ich mir.

Ich nutzte die schlaflose Zeit und machte mir Gedanken über die Zukunft. Ein Zusammenleben mit dieser Frau war für mich nicht mehr möglich. Eine alternative Wohnmöglichkeit bot sich kurzfristig nur bei meinen Eltern an. Zurück ins elterliche Nest hatte seine Vor- und Nachteile.

Mein griesgrämiger Vater war eigentlich erst durch den Tod seiner geliebten Tochter zu einem geworden. Seine Seele

war verhärtet und er hatte einen Schutzwall um sich herum aufgebaut, der sein wahres, sein weiches ‚Ich‘ nach außen hin wirkungsvoll verbarg. Dass ich, als sein Sohn, auch zur Familie gehörte, musste er ausgeblendet haben, anders konnte ich mir seine Verbiesterung nicht erklären. Mutter übrigens auch nicht. Deshalb übernahm sie die Führungsrolle in der Familie und versuchte alles, um ein gutes Bindeglied zwischen Vater und mir zu bilden.

Ich konnte mir ihrer Unterstützung immer sicher sein. Ich erwähnte es schon. Sie war schon immer eine fürsorgliche

Mutter gewesen, der das Wohl ihrer Kinder sehr am Herzen lag. Sie musste nicht arbeiten und hatte es sich deshalb zur Hauptaufgabe gemacht, uns wie eine Glucke zu behüten.

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