Das Budget - Teil 2

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Das Budget - Teil 2

Das Budget - Teil 2

Gero Hard

Dann hob sie ihren Kopf, sah mich mit festem Blick an und stürmte mir in die Arme, die ich gerade noch so aufmachen konnte.

Sie hatte mich damit völlig überrumpelt, ich fing sie auf und plötzlich hing sie mit ihren Lippen auf meinen. Was dann folgte, war alles andere als ein Begrüßungskuss. Zwar blieben unsere Zungen noch in unseren eigenen Mundhöhlen, aber ihr Kuss fühlte sich trotzdem toll an.

Vielleicht zwei Minuten später schob sie sich wieder aus meinen Armen, sah wieder nach unten vor ihre Füße und stammelte eine leise Entschuldigung.

„Tut mir leid! Tut mir leid! Tut mir leid! Oh mein Gott, ich bin so dumm! Wenn das jetzt falsch war, dann gehe ich besser wieder.“, sagte sie traurig, als sie meinen geistig entrückten Gesichtsausdruck entdeckte.

„Untersteh dich! Du läufst mir nicht wieder weg und kommst jetzt sofort wieder in meine Arme!“

Leonie kam zögerlich die knapp zwei Meter zurück und stellte sich dicht vor mich.

„Wofür habe ich den Kuss bekommen?“, fragte ich sie neugierig.

„Als Dankeschön, für das Geld. Und … auch, weil ich dich mag.“

‚Was du kannst, kann ich schon lange‘, dachte ich so und nahm ihr Gesicht in meine Hände und küsste sie, wie sie mich vor wenigen Augenblicken, mitten auf den Mund. Nur mit dem Unterschied, dass meine Zunge gegen ihre Zähne drückte, die sie langsam öffnete. Ein vorsichtiges Abtasten der nervenbesetzten Muskeln begann, das mit den dahin schleichenden Minuten nicht wirklich schneller wurde. Wir konnten einfach nicht aufhören uns aneinander zu klammern und die Zungen spielen zu lassen, bis wir beide nach Luft rangen.

„Wir dürfen das nicht tun, Max. Ich bin noch nicht bereit für was Neues.“

„Das bin ich auch nicht. Aber es ist so verdammt schön.“

„Das finde ich auch.“

Es klopfte und meine Mutter informierte uns durch die geschlossene Tür, dass sie uns gerne die Häppchen bringen wollte. Leo und ich sahen uns an und lachten los.

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