Ich schämte mich plötzlich für meine Unbeherrschtheit. Was für eine dumme Aktion von mir!
Überhaupt, mein Plan, ihn verführen zu wollen! Wie konnte ich dumme Pute mir nur eingebildet haben, dass er sich wie ein schwanzgesteuerter Macho darauf eingelassen hätte? Wo ich doch genau wußte, dass er nicht so einer war. Gerade deshalb mochte ich ihn doch so. Weil er in vielerlei Hinsicht so anders war.
Wie durch Nebel hörte ich, wie er sagte: ‚Du läufst mir nicht wieder weg …‘
Er wollte sogar, dass ich wieder in seine Arme zurückkam, oder hatte ich mich verhört? Sicher nicht, denn er stand da, seine Arme einladend ausgebreitet. Seine Gesichtszüge so weich, sein Blick freundlich, sein Lächeln so entwaffnend. Wie konnte ich da widerstehen, wo es doch genau das war, wonach ich mich gesehnt hatte. Wäre ich eine Hexe, ich würde einen Liebestrank brauen und ihn verzaubern, weil er nur noch Augen für mich haben sollte.
Und dann lag ich wieder in seinen Armen, die mich in so wunderbarer Weise umspannten. Mich festhielten, ohne Druck und dennoch fest genug, um ihm sehr nahe zu sein. Ich war bereit, alles mit mir machen zu lassen. Na ja, fast alles. Aber in seinen Armen wurde ich wie Butter in der Sonne. Meine Brustwarzen hatten verräterische, kleine, harte Beulen in mein Kleid gedrückt und mein Unterleib drängte danach, seinen zu erkunden. Ich wollte ihn fühlen, vorher ja schon. Wie gesagt, seit dem Vortag war ich neugierig und das Warten hatte sich mehr als gelohnt. Ich ließ ihn spüren, dass ich eine Frau war, mit allem Drum und Dran. Mein Schambein hatte ich gegen seinen kleinen Kobold gedrückt, der sich auch deutlich aufbaute.
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Der Sekt war alle und die gelöste, lustige Stimmung hätte kaum besser sein können. Max und ich, es passte einfach. Für mich war er sowieso schon so etwas wie zu meinem Traummann geworden. Sehr voreilig, das war mir klar. Aber ich konnte einfach nichts dagegen tun.
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