Aber mittlerweile hatte sich meine Einstellung zum Eingehen von Beziehungen doch ziemlich geändert. Jetzt suchte ich mir meine Freunde schon sehr genau aus. Ok, Mario war ein ordentlicher Griff ins Klo gewesen. Erfahrungsgemäß befanden sich mehr Nieten als Gewinne in der Lostrommel.
Nach der kurzen Zeit und dem Wenigen, was ich bisher mit Max erlebt hatte, konnte man den Eindruck gewinnen, ich wäre in alte Muster zurückverfallen. Aber Max, das war schon ein anderes Kaliber. Er zählte eindeutig zu den Gewinnen. Ich nickte meinem Spiegelbild zu und war bereit … bereit für uns!
Eine kuschelige Wärme schlug mir entgegen, als er als einladende Geste die Bettdecke anhob. Das war meine Chance ihm ganz nahe sein zu können und schob mich gleich bis an seinen Körper heran, bis sich meine Brustwarzen hart in seine Haut drückten. Damenhaft wäre gewesen, wenn ich meinen Unterleib auf sicherer Distanz gehalten hätte. Nur wollte ich alles andere als damenhaft sein. Als ich spürte, dass er eine Erektion aufbaute, war ich am Ziel meiner Wünsche. Ein wunderschönes Teil, das mir, obwohl erst halbsteif schon fast bis unter den Bauchnabel reichte. Vielleicht lag er nur günstig, aber wenn nicht, wenn er wirklich so lang war, dann musste es ein unbeschreibliches Gefühl sein, ihn in mir zu spüren.
Max war das anscheinend in keinster Weise peinlich. Er rückte nicht ab, oder schob mich von sich. An Stelle dessen, legte er seinen Arm um meine Schulter, zog meinen Kopf an seine Brust und murmelte: „Schlaf gut, Sonnenschein.“
Dann küsste er mich sanft auf die Stirn, legte seinen Kopf schlafgerecht auf sein Kissen und schloss die Augen.
Dass wir an dem Abend keinen Sex mehr hatten, störte mich nicht sonderlich. Schon hier zu liegen, in seinem Zimmer, in seinen Armen, war mir schon Sex genug. Hier, wo alles nach ihm roch. ‚Oh mein Gott Leo, dich hat es aber voll erwischt‘, dachte ich bei mir.
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.