Bianca kam mir kurz in den Sinn. Wie blöd sie doch war, nur für ein bisschen Fickerei vor der Kamera, für den Kick und das noch mit einem Typen, der niemanden mehr liebte, als sich selbst, hatte sie Max verloren. Und nun war ich es, die in Max‘ Armen schlafen durfte und nicht sie. Schadenfreude? Eindeutig ja!
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Ich hatte geschlafen wie ein Stein. So gut wie lange nicht. Es dauerte einen Augenblick bis ich schnallte, wo ich gerade war. Noch immer lagen wir eng aneinandergeschmiegt. Nur mit dem Unterschied, dass er jetzt hinter mir lag und mich umklammerte. Seine Knie drückten in meine Kniekehlen und Max‘ ganzer Stolz lag der Länge nach in meiner Poritze.
So weit so gut. Was mich kribbelig werden ließ, war seine Hand, die sich eine meiner Wonnekugeln gesucht, und diese vollumfänglich in Beschlag genommen hatte. Im Schlaf streichelte er mit dem Daumen über meinen Knubbel, der sich hart aufgestellt hatte. Dieses Streicheln, dieses erregende Gefühl, war es wohl auch, was mich so früh geweckt hatte.
Ein wenig wedelte ich mit meinem Popo, wollte ihn ärgern, reizen, oder was auch immer. Was jedoch passierte war, dass die Hand von meiner Brust verschwand und er sich auf den Rücken drehte. Sofort wurde es kalt an meinem Rücken.
Ich drehte mich auch vorsichtig um, stützte nun meinen Kopf auf meiner Hand ab und sah ihn einfach nur an. Studierte jeden Gesichtszug, prägte mir jede Pore oder Sommersprosse ein. Eine Haarsträhne hatte sich aus seinem Pony gelöst und sich über sein Auge gelegt. Sie zerstörte das schöne Bild und deshalb strich ich sie sanft auf seine Stirn zurück, wo sie hergekommen war.
Sein breiter Brustkorb hob und senkte sich gleichmäßig und seine Augenlider zuckten einige Male. Erst dachte ich, er wäre auch aufgewacht, doch sein tiefer Atem verriet mir das Gegenteil.
„Ich liebe dich, Max Marcel Rotzoll, weißt du das eigentlich? Nein, woher solltest du auch.
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