Ich könnte es als seine Mama auch nicht gut ertragen, wenn er so kurz hintereinander in seiner Gefühlswelt nicht klar käme“
In diesem Augenblick kam ein älterer Herr auf den Flur, blieb kurz stehen und sah mich verwundert an, stellte sich dann aber doch zu uns. Mein Aufzug war mir peinlich, nur so in Unterwäsche und einem T-Shirt, was Gott sei Dank weit genug über meinen Po reichte. Und trotzdem fühlte ich seinen Blick, der langsam über meinen Körper strich und die markanten Stellen ausreichend lange musterte.
„Guten Morgen Frank, hab ich dich geweckt?“, wandte sich Leni an den Herrn und gab ihm einen Kuss auf die Wange.
„Darf ich vorstellen, das ist Frank, mein Mann und Max‘ Vater. Frank, das ist Leonie, eine Freundin von Max.“
„Hoffe ich jedenfalls.“, lachte er und spielte damit auf die Vaterschaft von Max an, wofür er sofort einen Boxhieb von seiner Frau kassierte. „Eine Freundin, oder seine Freundin?“, ergänzte er süffisant.
„Nein, nur eine Freundin.“, beeilte ich mich zu sagen.
„Sie haben recht, es war unhöflich. Aber heutzutage weiß man das nie so genau. Sollten wir diese Unterhaltung nicht besser am Frühstückstisch führen und nicht auf einem kalten Flur in Unter- bzw. Nachtwäsche?“
„Da hätte ich auch drauf kommen können Frank, wie dumm.“, mischte sich Leni ein.
„Später gern, aber ich müsste mal bitte ins Bad.“, drängelte ich.
„Abgemacht, na dann bis später.“, grinste Frank, nahm seine Frau um die Hüfte und schob sie an mir vorbei den Gang entlang.
Ich sah noch, wie Frank sich nochmal umdrehte und mir auf meinen kleinen, süßen Arsch glotzte und unverschämt grinste. Sein lüsternes Augenzwinkern hätte er sich auch verkneifen können. Der hielt sich wohl auch für unwiderstehlichen, tollen Hecht, oder was? Mein Fall war er jedenfalls nicht. Keine Ahnung, welcher Schalk mich in dem Moment ritt, als ich für den Bruchteil einer Sekunde das Shirt anhob und kurz mit den zart beslipten Arschbacken wackelte.
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