„Nein, ich muss zu meiner Schande gestehen, ich war noch nicht in Frankreich, obwohl es ja fast ‚um die Ecke‘ liegt.“
„Dann laß dich überraschen, ich denke, du wirst es mögen.“
„Und was machen wir dort?“
„Heute Abend gehen wir schick essen. Mit allem Pipapo. Vorher vielleicht etwas entspannen im Spa oder kuscheln im Bett? Ich könnte dir die Stadt zeigen, ganz wie du möchtest.“
„Ich möchte B! Eindeutig B!“
„Kuscheln?“
„Ja bitte, unbedingt, ganz dolle.“
„So ausgehungert?“
„Das auch. Mittwoch ist lange her. Wegen dem Tag heute, das mit Eva, dein Geständnis und jetzt die Überraschung. Ich muss dich einfach fest in die Arme nehmen, weil ich dich so sehr liebe.“
„Du bist unglaublich, Prinzessin! Wie kann man jemanden wie dich nicht lieben? Was war dein Mario doch für ein Vollpfosten.“
„Na, deine Bianca war auch nicht besser.“
„Stimmt auch wieder. Von mir aus sollen die beiden doch zusammen glücklich werden. Können ja bei Bianca zusammenziehen, Platz genug hätte sie in ihrer Wohnung.“
„Von mir aus auch. Dann können sie ja dort ihre ekeligen Fickfilme drehen.“, verdrehte sie die Augen.
„Findest du nur die Filmchen ekelig oder das Ficken an sich, um bei deiner Ausdrucksweise zu bleiben?“
„Nicht mal die Filmchen und auch nicht das Drehen. Wenn man die nur für sich macht, stelle ich mir das sogar ganz aufregend vor. Aber die zu veröffentlichen, finde ich ekelig. Und ficken ist geil, wenn der Mann dazu der Richtige ist.“
„Aha, na dann hoffe ich mal …“
„Dass du der Richtige bist? Daran zweifele ich keine Sekunde.“
Hatten wir das also auch geklärt. Und wenn ich ehrlich war, war ich genauso neugierig auf sie, wie sie auf mich. Die zwei Nächte zusammen hatten uns nachhaltig zappelig und heiß aufeinander werden lassen.
Es müssen die Aufregungen des Tages gewesen sein, die ihre Augen schwer machten. Ihr Kopf fiel zur Seite und ihre
Wuschelmähne wie ein Vorhang vor ihr Gesicht.
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