„Wow, wenn das so weitergeht, kommen wir nie zum Essen. Und wir müssen unseren Wecker künftig etwas früher stellen, falls der Sex nach dem Aufwachen zur Gewohnheit werden sollte.“
„Dein Ernst, Leo? Sowas jeden Tag zweimal? Dann gehe ich bald am Stock und bekomme tiefe Augenringe.“
„Nein Schatz, das schaffe ich auch nicht. Auch wenn das mit dir mindestens 3 Klassen besser war, als noch mit … entschuldige, das war unpassend.“
„Alles gut Süße. Es ist noch alles so frisch, die Trennungen meine ich.“
„Trotzdem. Es ist unfair zu vergleichen!“
„Solange ich dabei gut wegkomme, ist es mir wurscht!“, lachte ich sie verliebt an.
„Max, da musst du dir keine Gedanken machen. Das mit dir ist … unvergleichlich.“, lachte sie sich selbst über ihren Wortwitz kaputt.
„So, jetzt aber Schluss damit! Raus mit deinem Traumkörper aus der Dusche, sonst brauchen wir bald nicht mehr los.“
„Och, ich wüsste da ne gute Alternative.“ Dabei sah sie nach unten und wog genüsslich meine schlappe Nudel in ihrer Hand. „Haben die hier Zimmerservice?“
„Nix da! Ich brauche eine Pause, Liebling.“, bestimmte ich.
„Ich eigentlich auch, hast ja recht.“, grinste sie.
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Das Wochenende verging viel zu schnell. Aber es hatte alles, was man sich als junges Paar wünschen konnte. Liebe, Sex, auch beides zusammen, ausgedehnte Spaziergänge, etwas Wellness und sogar eine Bootsfahrt auf dem Kanal von Colmar.
Leonie streckte oft ihre linke Hand aus und bewunderte den Freundschaftsring, den ich ihr schon am ersten Abend auf den Finger geschoben hatte.
Die Nacht auf Montag verbrachte sie dann noch bei mir. Eng angeschmiegt ließen wir das Wochenende Revue passieren, bis wir müde einschliefen.
Der Montag, und damit der anstrengende Studienalltag, hatte uns schnell wieder eingeholt. Aber plötzlich erschien mir die Welt um mich herum wieder in Ordnung zu sein. Zusammen mit meinem Schatz fuhr ich auf den Parkplatz der Uni.
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