Ab Nikolaus legten wir los, nutzen unsere Semesterferien und klapperten alles ab. Abends fielen wir dann todmüde ins Bett und unser Liebesleben geriet etwas ins Hintertreffen, aber die glücklichen Gesichter der Kinder, die vielen Freudentränen, sowohl der Kinder, der Eltern und auch der Krankenschwestern, entschädigten uns für jeden entgangenen sexuellen Höhepunkt.
Nun war es ja auch nicht so, dass wir gar keinen Sex mehr hatten, eben nur etwas weniger, dafür aber schöner und intensiver.
So ganz nebenbei organisierten unsere Eltern hinter unserem Rücken einen wunderschönen Weihnachtsabend, den wir zu sechst bei meinen Eltern in der Villa feierten.
Ein perfekter Rahmen, um meiner Angebeteten einen Heiratsantrag zu machen. Wie so oft schon sprang sie mir um die Hüften und klammerte sich mit Armen und Beinen an mir fest. Nur, dass dieses Mal reichlich Tränen flossen.
„Und, hat sie schon was gesagt?“, fragte mein Vater in seiner nüchternen Art.
„Nun lass sie doch erstmal in Ruhe, du siehst doch wohl, dass sie weint.“, boxte meine Mutter ihn fest auf seinen Oberarm.
„Kann doch nicht so schwer sein, ein Einfaches ‚ja‘ oder ‚nein‘ zu sagen. Von mir aus auch schluchzend.“, zuckte er mit den Schultern.
„Du bist echt unmöglich, weißt du das, alter Mann?“
„Bin ja schon still.“, murrte er und nahm einen kräftigen Schluck Rotwein.
Ich musste mich echt setzen und hatte mein Klammeräffchen auf dem Schoß. Ihre Tränen liefen meinen Hals hinunter und versickerten in meinem Kragen. Ihre Mutter stand auf, kniete sich neben uns und streichelte ihrer Tochter über den Rücken. Versuchte sie zu beruhigen, weil das von alleine nicht möglich zu sein schien.
Dann nahm mein Schatz ihren Kopf von meiner Schulter und starrte mich wortlos mit ihren verheulten Augen an. Regelrecht geschwollen waren sie. Zusammen mit den roten Wangen, bot sie einen bemitleidenswerten Anblick.
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