Mir war es egal, gefühlt hatte sie ihn sowieso schon und ein bisschen gesehen, hatte sie ihn auch. Also was sollte es. Es würde wohl auch nicht die erste Latte sein, die sie zu sehen bekommen hatte.
Mein Oberhemd war bald aufgeknöpft und flog zu ihrem Shirt auf den Stuhl. Auch ich sah sie an, als ich den Gürtel öffnete, den Knopf durch das Knopfloch drückte und den Reißverschluss nach unten zog. Ich konnte ihr ansehen, dass sie es kaum noch erwarten konnte, bis ich ebenso nackt wie sie war.
Die Jeans bildete kurz danach einen Wall um meine Füße, aus dem ich mit einem Schritt zur Seite heraustrat.
Der stramme Max hatte ein stabiles Zelt gebaut, auf das Leo’s Augen gerichtet waren. Zögerlich kam ihre Hand auf mich zu. Vielleicht drei Zentimeter vor meinem Zelt stockte sie kurz zurück. Als sie merkte, dass ich nicht zurückwich, traute sie sich mich anzufassen. Zuerst tippte sie nur gegen die Eichel, doch dann legte sie ihre Hand der Länge nach auf den Schaft.
„Den liebe ich auch,“ hauchte sie mir entgegen, „genau wie dich. Der fühlt sich toll an. So stark, groß und so fest.“
Ich machte dann tatsächlich einen Schritt zurück. Nicht, dass mir die Berührung unangenehm gewesen wäre. Aber es zuzulassen war nicht richtig. Widersprach es doch meiner Aussage, dass ich noch Zeit brauchte. Sie verstand sofort, entschuldigte sich aber nicht, war aber auch nicht traurig darüber, dass ich mich ihr entzogen hatte.
„Können wir bitte oben ohne schlafen? Sonst schlafe ich sogar immer nackt.“, bat sie mich.
„Oben ohne? Hältst du das für eine gute Idee? Sieh doch, was du für eine Wirkung auf mich hast.“
„Du meinst den hübschen Kerl da unten? Vor dem habe ich keine Angst. Ich sagte doch, ich liebe ihn, weil er ein Teil von dir ist. Und ein Schönes noch dazu. Komm, ich bin müde, lass uns schlafen.“
Genau das taten wir auch. Ich kuschelte mich von hinten, ihrem Wunsch entsprechend, an sie.
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