Das einsame Haus von „Old Iron Chain“

38 35-53 Minuten 0 Kommentare
Das einsame Haus von „Old Iron Chain“

Das einsame Haus von „Old Iron Chain“

Eros Poet

Die Liege war nun wieder zu reinem großem Bett geworden und der Thron hatte sich zu einem Sessel verwandelt. „Setzt euch“, sagte der Mann, „mein Platz ist der Sessel“.

Die Jugendlichen nickten und taten, was er von ihnen verlangte. Sie setzten sich auf das Bett und schauten ihn erwartungsvoll an. Er aber sagte kein Wort. Er betrachtete die jungen Leute nur und steckte sich vor ihren Augen eine alte Pfeife an. Dann begann er zu sprechen.

„Ich bin der Earl of Iron Chain“, sagte er, „und dieses Haus habe ich vor vielen, vielen Jahren einmal selbst erbaut. Es war mein Rückzugspunkt, ein Ort, an dem ich für mich sein und träumen konnte, auch erotisch. Viele meiner Freunde sind hier ein und aus gegangen und sie alle haben das Haus lieben gelernt, denn ich habe versucht, ihnen ihre sexuellen Wünsche zu erfüllen und das auch meist mit Erfolg. Wisst ihr, wir alle haben unserer Träume und geheime Fantasien. Ich wollte immer ein Mann sein, der eine Frau formt und sie führt. Also wurde ich zu jemandem, der sich eine Sklavin hielt. Natürlich wollte die Frau das auch. Hier ist nie etwas passiert, was nicht freiwillig gewesen wäre. Oh, meine Annegret war eine tolle Frau, wohlgenährt, vollbusig, einfach nur wunderschön“. Angie nickte. „Das ist ja alles ganz toll“, sagte sie, „aber was hat das mit uns zu tun?“. „Das würde mich auch interessieren“, ergänzte David, der inzwischen in dem Mann jenen erkannte, den er auch im Wald gesehen hatte. „Das ist ganz einfach“, antwortete der Earl, „das, was ihr hier seht und erlebt, das sind eure geheimsten Wünsche und Fantasien.“ Angie fing an, ängstlich an zu zittern, und Andrew sah mit großen Augen zum Earl. „Geht das vielleicht etwas genauer?“, fragte er und der Earl lächelte. „Du meinst, ob ich konkreter werden kann?“. Er erhob sich aus dem Sessel und nickte. „Es ist ganz einfach. Unser Freund David hier ist das, was man zu meiner Zeit einen Voyeur nannte.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 4317

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben