Sein Blick wanderte hinaus aus dem Fenster und er dachte an die Frau von eben. Wie schön sie gewesen war und wie herrlich ihre Kurven in dem engen Korsett ausgesehen hatten. Mit welch einer kühlen und doch heißen Ausstrahlung der Mann sie beherrschte. Es war irre und wirklich anregend gewesen.
Er atmete tief durch und ging zurück nach oben. Doch nun hörte er hier ein schweres Atmen und Stöhnen. Er betrat den Flur und sah an Angies Zimmertür Andrew stehen. Der betrachtete seine Begleiterin beim Schlafen durch einen kleinen Spalt und verwöhnte sich bei dem Anblick ihres nach oben gerutschten Nachthemdes selbst. David schüttelte den Kopf und begab sich zurück in sein Zimmer. Er war sich jetzt absolut sicher, dass das, was er da gerade erlebt und gesehen hatte, nicht real war. Also würde er am nächsten Tag davon auch sicher seinen Freunden nichts erzählen. Die lange Reise und seine Müdigkeit hatten ihn wahrscheinlich Gespenster sehen lassen.
Doch damit sollte die Nacht noch lange nicht zu Ende sein, denn nur wenige Stunden später erwachte nun auch die sonst so brave und unschuldige Angie wieder aus ihrem Schlaf, denn sie verspürte urplötzlich eine derart starke Lust, wie sie sie zuvor noch nie im Leben gefühlt hatte. Sie öffnete ihre Augen und erschrak. An ihrem Bett saß eine für sie fremde Frau und betrachtete sie. Sie war bildschön anzuschauen, trug ein schwarzes Korsett und hatte einen unglaublichen Vorbau. „Wer, wer bist du?“, stotterte Angie aufgeregt und nervös, aber die Frau deutete ihr, leise zu sein. „Keine Angst“, flüsterte sie, „ich bin nur hier, weil ich dir etwas sagen will, nämlich dass du hier frei bist und machen kannst, was du willst. Du bist erregt? Dann genieß es! Niemand wird dich verurteilen oder bestrafen. Gib mir deine Hand und lass mich zwei deiner zarten Finger liebkosen. Wie sanft und weich sie sind.
Das einsame Haus von „Old Iron Chain“
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