Das Erwachen der Lust

Eine ungewöhnliche junge Frau

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Das Erwachen der Lust

Das Erwachen der Lust

Alnonymus


Bettina merkt mein Entsetzen und während mich ihre Augen noch immer voller Trauer ansehen, zucken ihre Mundwinkel verdächtig lächelnd nach oben, als ich ihren Vater als Idioten bezeichne. Fast muss ich zurücklächeln, doch zumindest beruhige ich mich nun wieder. Meine Rechte streichelt ihre Wange. „Hey, du bist die wundervollste Frau, die ich in meinem Leben kennengelernt habe. … Ich will dich, und daran wird sich auch nichts ändern.“ antworte ich mit sanfter Stimme, und beschließe es ihr mit Taten zu zeigen, statt es mit langwierigen Erklärungen zu versuchen. „Und weil das so ist“, rede ich einfach weiter, „werde ich jetzt etwas tun, das ich schon lange hätte tun sollen, denn das machen Männer nun mal mit den Frauen, die sie begehren.“ Dabei streichelt meine Hand immer noch ihr Gesicht, bewegt sich langsam ihren Hals entlang nach hinten, wo die Fingerspitzen leicht über ihre Wirbelsäule gleiten. Bettina scheint nicht zu verstehen, was ich ihr sagen will. Meine Hand umfasst vorsichtig von hinten ihren Hals, während ich mich mit meinem Gesicht ihrem nähere. Ich schließe die Augen und sanft berühren meine Lippen die von Bettina. Sie zuckt zurück, doch meine Hand in ihrem Nacken verhindert dies, ja ich ziehe sie sogar noch etwas weiter zu mir heran.

Und mit einem Mal entspannt Bettina. Während sie sich mit ihren Händen an meiner Taille festhält, werden ihre Lippen ganz weich, folgen meinen Bewegungen zu einem langen, sanften Kuss. Immer wieder streicht meine Zunge über ihre Lippen, jedoch ohne fordernd Einlass zu begehren. Dabei beginnt es herrlich in meinem Bauch zu kribbeln. Als ich meine Lippen nach einer Weile von ihren löse und Bettina ansehe, öffnet sie die Augen und schaut mich an, als ob sie gar nicht begreift, was gerade passiert. „Du küsst wunderbar.“ flüstere ich ihr lächelnd zu, „Bekomme ich noch einen?“ Und ohne ihre Antwort abzuwarten, schmiege ich meine Lippen wieder auf ihre. Wieder ein sanfter Kuss, wieder streicht meine Zunge vorsichtig über ihre Lippen, die sich zu meinem Erstaunen plötzlich leicht öffnen. Automatisch schiebe ich meine Zunge langsam vor, bis ich die Spitze ihrer Zunge ertaste. Eine kleine Berührung, schon ziehe ich mich wieder zurück, nur um das süße Spiel von vorne zu beginnen. Ich weiß ja, dass Bettina noch nie so geküsst hat, doch unsere Zungen finden sich ganz von alleine zu einem neckischen, aufregenden Spiel.

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