Das Fotoshooting

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Das Fotoshooting

Das Fotoshooting

T. D. Rosari

“, gab Bridget postwendend zurück und ließ ihre Hand auf den muskulösen Po des Mannes gleiten.
Ethan ging zu seiner Jacke, die er über die Lehne eines alten Stuhls gelegt hatte. Er holte mehrere Euro-Scheine hervor. Dann wandte er sich an Patrick: „Schau, dass du hier hinauskommst! Geh ins Kino oder vertreib dir die Zeit sonst irgendwie. Aber lass dich hier nicht vor morgen Früh blicken!“
Fassungslos starrte Patrick seinen Kumpel Ethan an. Der aber hatte ihm bereits seine Hand auf die Schulter gelegt und schob ihn Richtung Ausgang. „Aber was ist mit meiner Kamera?“
„Die Sachen kannst du morgen wegräumen!“, erklärte Ethan. „Und vielleicht sind dann ja noch ein paar andere Fotos auf deiner Kamera?“ Ethan grinste vieldeutig.
„Bin schon weg!“, gab Patrick klein bei. Er schien nicht sonderlich begeistert zu sein, aus seinem eigenen Atelier hinausgeworfen zu werden. Doch Ethan war heute spontan eingesprungen, als er ihn gebeten hatte, das festgefahrene Fotoshooting zu retten. Also war es nur gerecht, wenn er sich dafür nun erkenntlich zeigte.
Nachdem Ethan Patrick aus seinem eigenen Atelier geführt und die Tür geschlossen hatte, kehrte er voller Vorfreude zu Bridget zurück. Diese hatte inzwischen auf dem alten Stuhl Platz genommen, und zwar verkehrt: Ihre Arme ruhten bequem auf der Lehne, ihren Kopf hatte sie auf ihren Handrücken abgelegt. Die blonde Frau hatte sich ausgezogen und war nun völlig nackt – sah man von den roten Overknees ab. Unwillkürlich wanderten Ethans Blicke von den lüsternen Augen der Frau zwischen ihre gespreizten Beine. Das leuchtende, feuchte Rot ihrer aufklaffenden Möse war nicht zu übersehen. Es passte hervorragend zum Rot der Overknees.
„Lust auf ein paar geile Fotos?“, fragte die Frau und sah den Mann kerzengerade in die Augen. Ethan sagte nichts. Stattdessen griff er nach der Kamera, brachte das Objektiv und Stellung und drückte ab.

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