Das Geständnis

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Das Geständnis

Das Geständnis

Erwin G. Burmeister

Als sie Hanna dann schließlich mit zärtlichen Küssen und Streicheleinheiten weckte, war diese zwar noch etwas sehr schlaftrunken, merkte aber dann schnell, dass sie gar nicht bei sich zuhause war und fuhr wie von der Tarantel gestochen aus dem Bett. „Oh je! Ich muss ja noch nach Hause und mich umziehen.“
„Wieso? Zieh dir doch einfach wieder das an, was du gestern Abend getragen hast. Duschen kannst du auch bei mir. Nur die künstlichen Wimpern würde ich fürs Büro lieber abnehmen, ansonsten siehst du doch perfekt aus“, meinte Gloria süffisant lächelnd.
„Stimmt, du hast eigentlich recht. Die werden sich zwar über meine Oberweite wundern und dass ich viel schicker bin als sonst, aber vielleicht fällt das den Leuten auch gar nicht groß auf.“
„Ansonsten sagst du denen einfach, du hättest direkt nach der Arbeit noch ein Date.“
„Hihi! Wer weiß, vielleicht habe ich ja heute Abend wirklich wieder eines.“
Bis auf den Slip und die Socken zog sich Hanna dann tatsächlich das gleiche an, was sie am Abend getragen hatte, als sie zu Gloria gekommen war. Bei beidem half diese ihr mit passenden Kleidungsstücken aus ihrem Kleiderschrank aus. Alleine der Gedanke, heute den ganzen Tag lang ein verführerisches weißes Spitzenhöschen zu tragen, das Gloria gehörte, sowie dazu noch ihre Socken, machte Hanna richtiggehend geil.
Nachdem sie gefrühstückt und sich zurechtgemacht hatten, fuhren sie in getrennten Autos zur Kanzlei, wobei sie Wert darauf legten, nicht zur gleichen Zeit auf der Arbeit zu erscheinen, sondern zeitversetzt. Zu offensichtlich musste das Ganze nun auch nicht sein.

Gloria hatte sich für ihre Geliebte auch an diesem Tag wieder sehr sexy gekleidet: Ein geschmackvolles rotes Kleid, dezent knapp über dem Knie endend, eine hautfarbene Strumpfhose und braune, bis knapp zu den Knien reichende Lederstiefel.

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