Das Geständnis

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Das Geständnis

Das Geständnis

Erwin G. Burmeister

Hanna war hingerissen gewesen, als sie Gloria in dieser Aufmachung gesehen hatte und hatte sich sofort bereit erklärt, ihrer Geliebten höchstpersönlich die Stiefel anzuziehen, nicht ohne ihre Füße dabei noch ausgiebig zu küssen und zu streicheln, bevor sie zur Arbeit fuhr.
Wann immer sich den Tag über die Gelegenheit bot, zu zweit alleine zu sein, nutzten Gloria und Hanna diese. Hanna besuchte Gloria in ihrem Einzelbüro während der Frühstücks- und während der Mittagspause, zog dabei jedesmal ihre Schuhe aus und füßelte ausgiebig mit Gloria, diesmal freilich sicherheitshalber unterhalb der Schreibtischplatte. Wobei nur sie selbst füßelte, das heißt, sie platzierte ihre Sockenfüße auf Glorias Schreibtischstuhl, zwischen ihren Beinen, unterhalb des Kleides, und massierte damit behutsam Glorias Intimgegend, die im Handumdrehen feucht zu werden begann. So feucht, dass Glorias Scheidensekret durch Slip und Strumpfhose bis zu Hannas Socken drang, was diese noch mehr erregte. Der Gedanke an den intimen Duft ihrer Geliebten auf ihren Socken machte sie so scharf, dass sie selber ganz gehörig feucht wurde.
Aber auch Gloria ihrerseits bot ihrer Freundin so manches neckische, erotisches Erlebnis. Als sie zu zweit waren, lupfte sie mehrmals an diesem Tag demonstrativ ihr Kleid und begann, ihre Strumpfhose glattzuziehen und hochzuziehen, als sei sie heruntergerutscht. Hanna war davon sehr beeindruckt und konnte von diesem Anblick gar nicht genug bekommen. Und als Gloria nebenbei anmerkte, sie habe da wohl ein kleines Steinchen im rechten Stiefel, war Hanna sofort zur Stelle, um ihr den Stiefel auszuziehen und bei dieser Gelegenheit wieder ihren Fuß zu verwöhnen.
An jedem Tag, den die beiden miteinander im Büro verbrachten, fanden sie für solche und ähnliche Spielereien Zeit. Die Kollegen tuschelten schon und stellten Mutmaßungen darüber an, ob die beiden wohl ein lesbisches Liebesverhältnis miteinander hatten, da man sie fast nur noch zusammen sah, oft in bemerkenswerter körperlicher Nähe zueinander. Aber es war ihnen egal, solange ihre Arbeit nicht unter ihrer Büroromanze litt.
In ihrer Freizeit verbrachten sie so viel Zeit miteinander, wie es nur ging. So gut wie jeden Abend besuchte Hanna Gloria, die nun einmal die größere Wohnung hatte, aber manchmal kam Gloria auch bei ihr zu Besuch vorbei.
Es dauerte allerdings nicht lange, da kündigte Hanna ihr kleines Apartment und zog mit Sack und Pack bei Gloria ein. Nun waren die beiden komplett unzertrennlich und genossen jeden Abend ihr intimes Beisammensein. Sie legten überhaupt keinen Wert darauf, abends oder am Wochenende auszugehen, sich mit Freunden zu treffen oder sonst etwas außerhalb ihrer gemütlichen kleinen Wohnung zu unternehmen. Lieber kuschelten sie miteinander und gaben sich voll und ganz ihren erotischen Gelüsten hin. Immer wieder aufs Neue staunte Gloria darüber, welche ausgefeilten Liebespraktiken und erotischen Kniffe Hanna auf Lager hatte, die sie in ihren diversen Beziehungen zu anderen Frauen aufgeschnappt hatte, und war ihr eine gelehrige Schülerin.

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