Gab es für Gloria bis dahin noch Zweifel daran, dass Hanna eine echte Fuß-Fetischistin war, so zerstreuten sich diese im Handumdrehen. Hanna genoss es sichtlich, Glorias Strumpfhosenfüße zärtlich zu liebkosen und innig an ihnen zu riechen. Genussvoll schloss sie die Augen, so dass sie das Aroma, das sie so sehr erregte, um so intensiver in sich aufnehmen konnte.
Aber auch Gloria genoss es, an Hannas weißen Socken zu riechen, sie zärtlich zu streicheln und behutsam zu massieren. Während sie beide gegenüber auf der Couch lagen und jeweils die Füße der anderen innig verwöhnten, verloren sie jedes Zeitgefühl.
Schließlich schlug Hanna dann doch vor, das Schlafzimmer aufzusuchen, um das anregende Liebesspiel zu einem krönenden Abschluss zu bringen. Wild und leidenschaftlich trieben es beide Frauen miteinander, und Gloria stellte mit Staunen fest, wie die so viel jüngere, in Liebesspielen mit Frauen aber ungemein erfahrene Hanna Liebespraktiken und erotische Kniffe auf Lager hatte, auf die sie selbst niemals gekommen wäre … aber sie war ja erst seit drei Tagen eine Lesbe. Woher hätte sie so etwas auch kennen sollen?
Über all dem vergaßen beide nicht nur die Zeit, sondern dachten auch nicht mehr daran, dass beide am nächsten Morgen früh aufstehen und zur Arbeit fahren mussten. So schliefen sie denn selig Arm in Arm ein, liebestrunken und aller lästigen Alltagsfragen enthoben.
Gloria wachte am Morgen auf, früh wie immer. Für sie war es kein Problem, pünktlich zur Arbeit zu kommen. Erstens war sie bekanntlich Frühaufsteherin und zweitens in ihrer eigenen Wohnung, so dass sie sich einfach nur duschen, anziehen und zurechtmachen musste. Aber Hanna hätte ja eigentlich noch zuerst nach Hause fahren und sich dort umziehen müssen. Was tun? Gloria beschloss, sie noch etwas schlafen zu lassen, stieg aus dem Bett und bereitete leise das Frühstück vor.
Das Geständnis
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