Das Leben und die Pläne

Campingplatzgeschichten

106 12-19 Minuten 2 Kommentare
Das Leben und die Pläne

Das Leben und die Pläne

Svenja Ansbach

"Das Leben ist das, was uns passiert, während wir andere Pläne machen."

„Na ja“, jetzt druckselte Bea noch mehr herum, „du sollst ihn testen. Schauen, ob er dich anbaggert, wenn er Gelegenheit hat.“
Jeanette zeigte sich empört und es folgte eine Diskussion darüber, ob das denn fair sei, Bea aber diese damit beendete, dass sie den Gefallen einforderte, der ihr ihrer Meinung nach noch zustand. Jeanette ergab sich schließlich in ihr Schicksal und willigte ein. Ein paar Tage später gab sie mögliche Urlaubstermine durch und nach einem Blick in die Buchungslisten wurde ein konkreter Zeitraum festgemacht. ´

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Ein paar Tage vor Jeanettes Anreise rief Bea einen Kollegen an, mit dem sie sich die Arbeit am Empfang teilte und bat ihn, an einem bestimmten Tag bereits um 19.00 Uhr und damit zwei Stunden früher als sonst abzulösen, da sie privat etwas vorhabe. Für den Kollegen war das kein Problem und er willigte ein.

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Am Tag von Beas Ankunft hatte Marvin Früh- und Bea Spätdienst. So blieb es Marvin vorbehalten, Bea in der Kreisstadt vom Bahnhof zu holen und zu ihrem Camping-Domizil zu geleiten. Dort sollte er sie ‚bespaßen‘ bis Bea um 21:00 Uhr regulär von ihrer Schicht kam. Bea hatte alles genau abgezirkelt. Nach ihrer Vorstellung würde Marvin sich an ihre Freundin heranmachen, aber bevor er richtig zudringlich werden konnte, wollte sie völlig verfrüht und unerwartet „dazwischengehen“.
Nun gut, der große Tag kam! Marvin holte Jeanette von der Bahn. Er war durchaus angetan von Jeanettes Erscheinung, war er damals schon gewesen. Sie war halt ein Kontrastprogramm zu Bea. Während diese blond, groß gewachsen, schlank, von fast knabenhafter Statur war, wies Jeanette fraulichere Formen auf, war etwas kleiner und brünett, aber eben auch wohlproportionierter.

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Seite 4

schreibt Lenni

Ich nochmal, mea culpa, schau mal auf Seite 4, kann es sein, dass da die Namen Bea und Janette verwechselt wurden? Shit happens, alles gut.

Kopfkino, Parkett oder Loge

schreibt Lenni

Hi Svenja, Du weißt schon, die richtigen Knöpfchen für ein perfektes Kopfkino zu drücken. Schöne Geschichte mit überraschender Wende. Ganz klar: Wer anderen in die Möse beißt ist böse meist! Sehr gefällig, wie Du die Register „Dirty Talk“ beherrschst, gerne weiter so. Hab auch schon so einige „Kopfkino“ Drehbücher in petto. Mal sehen, ob ich die hier bei erozuna einstellen kann. Würde mich freuen, besonders wenn ich Ladys mit Phantasie zu einer Reise ins Land der Feuchtgebiete manövrieren dürfte. Herzliche Grüße, Lenni

Gedichte auf den Leib geschrieben