Das Lebkuchenbordell

Rotkerbchens Abenteuer - Teil 11

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Das Lebkuchenbordell

Das Lebkuchenbordell

Peter Hu

„Kleiner Arsch und kleine Tittchen, wie die Schwester von Schneeflittchen“...

„Ich hätte mich doch lieber an die dicke Renata von nebenan halten sollen. Da hätte ich es jetzt wenigstens warm, ...und ein paar dicke Möpse als Kopfkissen!“

“Iiii..., so ein fettes Walross,“ ...warf Greta zornig ein.

Hansens „Tiefschlag“ hatte voll gesessen. Verführerisch ließ sie den Träger ihres Kittels von der Schulter gleiten, und ließ ihre strammen Äpfelchen wippen, dass ihm die harten Himbeeren beinahe in die Augen stachen. Auch ihre schlanken Beine öffneten sich jetzt so einladend, dass er bis in die saftige Frucht ihres wilden Obstgartens blicken konnte.

So ist das eben. Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Bald schon, waren Hans und Greta wieder so tief ineinander verkeilt, dass jede Kälte vergessen war.

...Doch dann ging der Mond auf. Die Wölfe begannen zu heulen, ...und die schaurigen Nachtvögel wetzten ihre Zähne. Hans und Greta hatten schreckliche Angst, ...und froren bitterlich. Denn wie sich herausstellte, war Hans zu dumm, um Feuer zu schlagen.

Zwar war auch Greta zu dumm dazu. Aber ihr Stiefbruder war schließlich der Mann, ...also nach Adam Reisig, für solche Dinge zuständig. Denn die Emanzipation war noch lange nicht erfunden.

„Dein Riemen ist ja wirklich ´ne Wucht“, eröffnete jetzt Greta erneut den Streit.

„Aber es heißt ja nicht umsonst, dass Dumm gut karnickelt“...

...„Ich habe Hunger. Was ist mit den Linsen, die du gestern hast mitgehen lassen?“ ...meinte Greta im Morgengrauen.

...„Was? ...Höre ich auch wirklich richtig? ...Du hast sie auf den Weg gestreut? ...Du bist ja wirklich dümmer, als die Büttel erlauben. ...Eine Fährte legt man mit Kieselsteinen“...

„Hoffentlich werde ich von dir nicht schwanger. Ein Balg mit deinen Anlagen, würden ja nicht einmal die Trolle holen... Wie konnte ich mich nur je mit dir einlassen?“ Greta war einem hysterischen Anfall nahe.

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