Außerdem wolltest du einen Vertrag aufsetzen, der die Rechte regelt!“
Devid war wütend, er drehte sich abrupt um und ging vor sich hin grummelnd, ins Atelier.
Er wühlte einige Papiere zusammen und schmiss sie auf den Tisch: „Hier ist dein Vertrag!“
Marleen spürte die Spannung zwischen ihnen, ließ sich aber nicht beirren. In Ruhe überflog sie die Zeilen und bat ihn zum Schluss noch um einen Zusatz: „Ergänze diesen Vertrag bitte um einen Satz: >Die Fotos dürfen nur mit ausdrücklicher Genehmigung der darauf abgebildeten Person veröffentlicht werden, andernfalls droht eine Konventionalstrafe von 10.000,-- Eure pro veröffentlichtem Foto!<“
Marleen merkte wie es in Devid gärte, ließ sich aber davon nicht beirren. Er rief den Vertrag in seinem Computer auf und ergänzte ihn um den Satz und druckte ihn zweimal aus.
Marleen zerriss die erste Kopie, die er ihr gegeben hatte und nachdem beide unterschrieben hatten, faltete sie ihre Kopie zusammen und fragte ihn dann: „Hast du mal einen USB-Stick?“
„Was willst du denn damit?“, fragte er überrascht.
„Ich möchte, dass du alle Fotos, Nacktfotos und Videos, die du oder Carla heute Nacht von mir gemacht habt, auf dem USB-Stick abspeicherst und die entsprechenden Nacktfotos und Videos auf deinem PC löscht. Wenn du davon eventuell Fotos oder Videos veröffentlichen willst musst du mich bitte fragen. Außerdem möchte ich den Link von dir haben, auf dem Bilder von mir zu sehen sind!“
Widerwillig machte Devid was sie forderte und als er ihr den USB-Stick überreichte, sagte er sehr ernst zu ihr: „Du wirst bei mir leider nicht mehr zu Werbefotos herangezogen werden können. Ohne Vertrauen gibt es keine Zusammenarbeit.“
„Damit habe ich gerechnet! Aber mein Vertrauen in dich, hast du eben zerstört als ich kam. Außerdem werde ich Carla von deiner Übergriffigkeit erzählen, solltest du irgendwelche krummen Dinger mit den Fotos von mir vorhaben.
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