Das Paarungsfest

Weiberschlucht - Teil 12

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Das Paarungsfest

Das Paarungsfest

Franck Sezelli

Dabei hatte sie Gelegenheit, dieses jetzt schwarz angemalte Säckchen in die Hand zu nehmen und die großen Eier darin zu erfühlen.


Inzwischen weiß sie, dass das das Gleiche ist, wie sie es von Ziegenböcken, Hammeln und Rehböcken kennt, die auch solche Beutel zwischen den Hinterbeinen tragen. Jetzt lehnt Myrina seitlich am Pfahl und betrachtet das nach vorn gereckte Glied sehr gründlich. Die schön geformte pralle Eichel, der starke gerade Stamm mit den pulsierenden kräftigen Adern unter der beweglichen weichen Haut gefallen ihr außerordentlich.
Von ihrem Standpunkt kann sie die erigierten Glieder der beiden Mannstiere auch gut vergleichen. Das des anderen erscheint ihr ein wenig länger, aber dünner und etwas nach oben gebogen. Das von Alexander, um das sie jetzt die rechte Hand gelegt hat, gefällt ihr besser. Es ist stämmiger, wirkt kräftiger und dicker. In ihrer Hand fühlt es sich ein wenig feucht und gleitfähig an, das ist bestimmt die Wirkung der Farbsalben. Denn ohne Einfärbung hat sie das vorher nicht so gefühlt.
Myrina wird es heiß zwischen den Beinen, es kribbelt ungewohnt. Deswegen drängt sie ihr Geschlecht an die Hand des Stiermannes, die rechts am Pfahl herunterhängt.
Alexander neigt den Kopf ein wenig und kann Myrina durch die Maskenschlitze in ihre verklärten Augen sehen. Er versteht und dreht sein Handgelenk so, dass sich seine Handfläche zwischen ihren leicht gespreizten Beinen an ihr weiches haarloses Geschlecht schmiegt.
Myrina drückt sich weiter an die sie umschmeichelnde Hand und reibt ihren Lustknopf am Handballen. Dabei redet sie leise auf Alexander ein, der natürlich kein Wort versteht.
Plötzlich taucht Eloa auf und reißt Myrina vom Mast und vor allem von dem Mann weg.
»Was machst du hier? Lass das Mannstier in Ruhe, wir brauchen den Stier noch. Du bist ja noch nicht einmal mannbar.«
Myrina muss wohl oder übel Alexander verlassen und sieht sich das Festgeschehen als etwas traurige Zuschauerin an.

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