In meinem Kopfkino verursacht er diese Geräusche. Obwohl ich es eigentlich bevorzuge, mich nur mit den eigenen Händen zu wichsen, nehme ich jetzt einen Dildo aus dem Nachtschränkchen, denn …
Er rollte sich jetzt auf mich. Ganz oldschool wählt er die Variante ‚missionario‘. Ja, es gibt Stellungen, bei denen ich mehr empfinde, aber in diesem Moment finde ich das schön. Wir haben uns lange nicht gesehen, können uns anschauen dabei und küssen. Sanft stößt er in mich, bemüht, seinen Saft nicht gleich auf dem Altar überbordender Lust zu opfern. Ich schaue ihn an, ich genieße …
Der Dildo macht das Gleiche: Synchron zu dem in meinem Kopf ablaufenden Fick, stößt er sanft in mich. Ich bin Dildo, der Dildo ist ‚ich‘. Und dann endet die Synchronität der Ereignisse abrupt. Ich halte weniger lange durch als mein Freund nach neun Tagen Abstinenz!
O.k., so abstinent wird er auch nicht gewesen sein. Ich weiß, dass er sich auch gerne mal kleine Fickfilmchen reinzieht und dabei seine Palme fächert.
Jedenfalls merke ich, wie ich auf den Klimax der Lust zutreibe, versuche, noch Tempo herauszunehmen, aber es ist zu spät. Eins, zwei, drei … Ich komme. Meine Kleine zuckt, der ganze Unterleib zuckt, mein dicker Bauch, die Möpse, alles wackelt. Schauer der Erregung durchlaufen meinen Körper.
Ich komme heftig, sehr heftig. Mit links umkrampfe ich eine Titte, schlage meine Nägel fast bis zum Schmerz in das zarte weiße Tittenfleisch. Mit einem langgezogen „uuuuuuuhhh“, meiner ganz persönlichen „(Will)Kommens-Hymne“ quasi, feiere ich diesen Orgasmus und die anschließend einsetzende wohlige Entspannung.
Als ich auf die Uhr schaue, es sind erst 10 Minuten vergangen seit dem Start meiner Privatvorstellung. Ein klein wenig enttäuscht bin ich ja von meiner Kleinen. Ein bisschen länger hätte ‚Fotzi‘ ja durchhalten können.
Das Schwelgen in Erinnerungen
Magische Nacht
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Das Schwelgen in Erinnerungen
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