Das Dinner

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Das Dinner

Das Dinner

Angela

Eine erotische Geschichte
Realität oder Phantasie????

Winter lag über der Stadt. Frau Holle hatte Bäume und Sträucher mit ihrer weichen weißen Decke eingehüllt. Ab und zu glitzerten durchsichtige Eiszapfen, kalt und bizarr im dämmrigen Abendlicht von den Dachrändern und Fenstersimsen. Vermummte Gestalten eilten mit schnellen Schritten durch die Straßenschluchten um alsbald der Kälte zu entfliehen.
Licht fiel aus einem der Fenster und zeichnete ein goldenes Rechteck auf den verschneiten Gehsteig.
Innen herrschte wohlige Wärme, und das Knistern des Holzes im Kamin zauberte eine heimelige Atmosphäre. Der Raum war in das warme Licht unzähliger Kerzen getaucht, ein Aroma von Orangenduft und aphrodisierender Vanille lag in der Luft.
Auf dem festlich mit ausgesuchten Köstlichkeiten liebevoll gedeckten Tisch funkelten die Gläser. Samtweicher, tiefdunkelroter Wein stand in einer Karaffe bereit.
Grazil beugte sich die Dame des Hauses über den Tisch, um sich zu vergewissern, das sie auch nichts vergessen hatte. Sie war ganz in Schwarz gekleidet, edles Tuch aus Kaschmir umschmeichelte ihren makellosen Körper. Verführerisch schmiegte sich glänzender, glatter Nylon um ihre schlanken Beine, hochhackige Schuhe mit kleinen Riemchen, die sich frech um ihre Fesseln wanden, vervollständigte das aparte Bild.
Die Flammen der Kerzen tanzten wie kleine Teufel einen wilden Reigen an den Wänden.
In ihren Augen spiegelten sich die Flammen der sexuellen Lust, als ob sie aus Ihrem Innersten herauszüngelten und alles in ihrer Nähe Befindliche restlos verzehren wollten.
lhre Finger wanderten über die frischen Feigen.
„Welche erstaunlich kleinen Säckchen, komisch dunkel, verschrumpelt und dabei so ein süßer Genuss auf der Zunge. Als Mutter Natur die Feigen erfand, war sie in Gedanken bestimmt bei Vater Natur", dachte sie.
Leckte sich dabei genüsslich über ihre perfekt geschminkten Lippen und lächelte vor sich hin.
Leise Klänge einer romantischen Serenade schwebten durch das Zimmer und vervollkommneten das harmonische Stillleben.
Sie erwartete SEINE Ankunft nach einer langen Zeit der Trennung. Sie hungerte nach IHM.
Seinem Körper, seiner Kraft, seinen Umarmungen und seiner wilden ungestümen Lust.
Sie wusste, dass dieser Heißhunger nun bald gestillt werden würde. Sie beide wollten sich viel Zeit für ihr langes inniges Wiedersehen und das darauffolgende Spiel mit der Lust nehmen.
ER saß während dessen in einem Taxi, das ihn vom Flughafen, in einer viel zu lange andauernden Fahrt, zu ihr brachte. Kaum konnte er es erwarten, sie wieder zu sehen. Das Taxi fuhr langsam durch die von Reklametafeln und Straßenbeleuchtung erhellte Stadt. Das Lichtspiel in den Häuserfassaden hauchte ihnen ein ständig wechselndes farbiges Leben ein. Hinter den beleuchteten Fenstern schien es einsam zu sein, kalt und irgendwie hoffnungslos. Gelangweilte Gesichter, als Schattenrisse, starrte aus diesen Mündern auf die Straße hinunter, immer auf ein Ereignis wartend, das ihr tristes, langweiliges Leben veränderte, in eine neue Richtung schubste oder auch nur um etwas zu erleben oder etwas zu sehen, das anders war als die Normalität. Dann hatte man wieder Gesprächsstoff für die nächsten Tage.
Genauso war es ihm ergangen bevor er diese faszinierende Frau kennen gelernt hatte. Sie hatte ihm eine neue Welt geöffnet und er liebte sie dafür. Ihre Andeutungen der letzten Tage bei den abendlichen Telefonaten machten ihn unruhig. Jeder Zwangsstopp des Autos brachte unendliche Qualen für ihn. Er wusste auch dieses Mal hatte sie sich für ihr gemeinsames Liebesfest etwas Besonderes einfallen lassen.
In Gedanken kehrte er zurück zu dem Tag als er, voller Neugier und Aufregung, ihre Antwort auf seine Anzeige gelesen hatte.
Wie ihre offenen und deutlichen Worte ihn von Anfang an fesselten, er - wie unter Zwang- ihr umgehend antworten musste.
Zuerst war es ein Spiel für sie beide.
Vorsichtig - sich gegenseitig abtastend, webten sie ein Netz aus Lust und Phantasie, ließen sich darin gefangen nehmen, bis beide mit fast naivem Erstaunen feststellten, dass aus dem, was einst als ein Spiel begonnen hatte immer mehr und mehr wurde.
Als Gefühle der Zuneigung, Wärme und das Verlangens nach dem Körper des anderen sich breit machten und immer mehr an Raum gewannen.
Das erste Treffen,.....damals...........! Er lächelte in sich hinein und ein wohliger Schauer durchflutete bei diesem Gedanken seinen Körper. Wie waren sie beide scheu aufeinander zugegangen, voller Verlangen, aber auch voller Bangen - denn was wussten sie schon voneinander?
Da stand SIE: eine erregende Figur, etwa einen halben Kopf kleiner als er selbst, mit großen dunklen Augen, weiblichen Rundungen und schlanken Beinen, dunkelhaarig und von einer Aura umgeben, welche ihn sofort in ihren Bann zog.
Sie lächelte, trotz ihres Selbstbewusstseins war sie unsicher und ihre Augen fragten: "Enttäuscht?"
Sie begrüßte ihn mit ihrer sinnlichen, dunklen Stimme die ein erotisches Timbre hatte. Vorsichtig küssten sie sich auf die Wange. Doch schon bald war damals die Anspannung verflogen und sie genossen es, sich auf honigsüßen Schwingungen treiben zu lassen und ihre Lust aufeinander in wilden erotischen Exzessen gemeinsam auszuleben.
Sie war ihm auch jetzt ganz nahe, flüsterte Lustvolles in sein Ohr und strich ihm mit langen Fingernägeln sanft über seine schon leicht ergrauten Schläfen, zeichnete die Konturen seines Gesichts nach, wie sie es schon so oft getan hatte.
Nur schwer konnte er sich aus seiner Phantasiewelt lösen. Er genoss das pochen in seinem mittlerweile erigierten Glied, das prickeln seiner Haut in der Vorfreude auf das bevorstehende Wiedersehen. Er leckte sich über die Lippen, und meinte schon den Saft ihres Schoßes schmecken zu können.
Auch wenn alles schon so lange zurück lag, so lies doch die unbändige Lust, das Verlangen in ihnen nicht nach.
Die Erinnerung an die gemeinsamen Feste sexueller Lüste, die manchmal auch zu Ausschweifungen wurden, inspirierten beide für Ihren Alltag und bildeten einen wichtigen Eckpfeiler für ihre immer noch bestehende und sich ständig vertiefende Liebe.
Schon lange hatten sie keine Angst mehr, sich zu verlieren. Sie wussten aus dem Vertrauen zueinander, sie konnten sich fallen lassen. Sie mussten beide nicht immer stark sein und lebten in dem Bewusstsein, dass sie sich gegenseitig halten, aufbauen, trösten konnten - Körper und Seele im Einklang miteinander waren.
Nach einer sich endlos dahin ziehenden Fahrt durch die Stadt, hielt das Taxi endlich vor ihrer Wohnung.
In den Fenstern spiegelt sich das warme Licht der Kerzen, das ihn willkommen hieß.
Sachte und lautlos schwebten einzelne, silbrig glänzende Flocken zur Erde, wie kleine Sterne hüllten sie ihn ein.
Es hatte wieder zu schneien begonnen.........
Wortlos nahmen sie sich in die Arme, schauten sich lange und tief in die Augen, in ihre Herzen, als ob sie ergründen wollten, warum das alles so war, wie es war. Ihre erregten Blicke begegneten sich und wollten sich nicht mehr loslassen.
Kaum hat ER seinen Mantel abgelegt, band SIE ihm gekonnt eine Ledermaske um die Augen und streichelte dabei zärtlich über sein markantes Gesicht, so als wollte sie die Anspannung der letzten Tage und des zurückliegenden Fluges wegwischen. Er ließ es mit sich geschehen.
Langsam knöpfte sie sein Hemd auf, spielte mit der Zunge um seinen Adamsapfel und biss spielerisch hinein. Als sie zu seinem Mund hoch wandert, warteten bereits geöffnete Lippen auf sie.
Alle störenden, rationalen Gedanken waren ausgeschaltet, hungrig saugten sie einander an den Lippen, während Ihre schlanken Finger über seine männliche Brust glitten und mit den schwarzen Löckchen spielten, welche sie so abgöttisch an ihm liebte.
Dann umkreisen ihre Fingerspitzen die mittlerweile stark erregten Brustwarzen.
Zwirbelten sie eine zeitlang, dann ging die Erkundung seines Körpers durch ihre grazilen, samtweichen Hände weiter. Jeden Zentimeter seiner Haut nahm sie auf, zog seine männliche Duftnote langsam bis tief in ihre Lunge hinein.
Schnell wurden auch noch die restlichen Kleidungsstücke abgenommen, um ihn dann sachte ins Bad zu ziehen.
Dort seifte sie seinen Körper ein, massierte ihn abwechselnd mit einem Handschuh aus Naturseide und einem Naturschwamm. Er spürte, wie seine Reisemüdigkeit dahinschwand, die Lust in ihm kam und das Sehnen nach der Berührung und der Vereinigung mit ihrem so lange entbehrten Körper. Schon längst hat er die Kontrolle über sich und seine Gefühle abgegeben. Steil aufgerichtet stand seine Lanze bedrohlich ab, als stummer Zeuge seiner geilen Lüste.
Sie ignorierte diese Tatsache mit einem Lächeln stets bedacht, diese ausladende Stelle nicht zu berühren
Nach dieser Ouvertüre, hülle sie ihn in einen seidenen Morgenmantel, der seine angeheizte Haut wohltuend kühlend umspielte und seine gereizten Nervenenden wieder etwas beruhigte
SIE führte IHN nun in den Wohnbereich und reichte ihm anregende Delikatessen. Auch von dem köstlichen, wohltemperierten Rotwein kostete er. Dann legte sie ihm weiche Ledermanschetten um die Handgelenke und band diese an den Tischbeinen fest. Mit einem weichen Lederband wurden geschickt seine Genitalien abgebunden. So fixiert, verharrte er, auf dem Rücken liegend, auf einer vorbereiteten Decke.
So wehrlos vor ihr liegend liebkoste sie mit Ihren vollen, sinnlichen Lippen jeden einzelnen Zeh, was ihm ein glucksendes Lachen entlocke und er sie bald um Gnade bat. Dann ging es weiter zu den Schenkeln, seinen Arme, seiner Brust. Nach der Zunge und den Lippen, folgten ihre Hände diesem Muster. Auch sie halten sich fern von der Mitte seines Körpers, berührten nicht den Stab, der sich prall über seinen Lenden erhob.
Dieses Mal bettelte er nicht um Gnade, sondern stöhnte auf vor wölfischer Wildheit, wand sich in seinen Fesseln und war doch ihrer ihrer Lust hilflos ausgeliefert!
Endlich..... endlich ihre geile Zunge setzt den Weg fort. Diesmal wanderte sie langsam abwärts, zog die Haut an den prall geschnürten Hoden, so stramm, bis wieder ein leises Stöhnen von ihm zu hören war.
In kleinen schnellen Schlägen schlängelte sie sich tiefer, bis zu seiner Rosette, umspielte diese, was er sofort mit einem kehligen Laut quittiert. Dann endlich, nach unendlichen Qualen der Lust, erreichte ihre Zunge seinen vor Geilheit hochrotem Lustspender, aus dessen Öffnung Perlen der Lust tropfen.
Ihre Lippen umschlossen die Eichel, saugten, knabberten oder kneteten sie genussvoll, bis sich Ihr gieriger Schlund über sein steil aufgerichtetes Glied stülpte und es so tief wie möglich in sich aufnahm. Sie konnte seine Geilheit schmecken und gab ihm das genüsslich schmatzend zu verstehen.
Nachdem sie dies eine Zeitlang ausgekostet hatte, entfernte sie ihm die Augenbinde. Er sollte von nun an den letzten Akt, mit all seinen Sinnen genießen.
Sie benetzte ihre Finger mit dem Saft ihrer überquellen Lustgrotte und reichte sie ihm, damit er die würzige Flüssigkeit ablecken konnte.
Mit einer Hand streichelte sie sich selbst und spürte ihre feuchte Wärme, mit der anderen angelte sie sich einige der übrig gebliebenen Erdbeeren vom Tisch. Jede Bewegung verfolgte er wie ein Süchtiger. Sie umfuhr den Rand ihrer Lustgrotte – erst sanft dann, mit einem Schwung verschwanden die Erdbeeren zwischen ihren Schamlippen. Sie hatte das Gefühl, als könnte sie jeden der kitzligen, grünen Stiele einzeln orten. Ihre Perle stand überdeutlich, prall und rot aus dem glattrasierten Liebeshügel hervor. Sie lehnte sich zurück, schloss die Augen und zerquetschte genüsslich die Beeren mit ihren Scheidenmuskeln.
Ein Rinnsal klebrigen, geilen Saftes, vermischt mit dem Mus der Erdbeeren, suchte sich nach kurzer Zeit einen Weg entlang der Innenseite ihrer Schenkel und benetzte mit dieser göttlichen Flüssigkeit seinen sich vor Erregung, schnell hebend und senkenden Brustkorb
Auch ihr Körper forderte nun lustvoll sein Recht.
Sie setzte sich unendlich langsam, jeden Zentimeter genießend, auf seinen Wunderstab, verhielt sich anfangs noch ruhig und genoss dieses Gefühl der Vereinigung. Sie wollte ihn tief in sich fühlen, wie er sich aufblähte in seiner grenzenlosen Geilheit, um dann mit ihm, in einem wilden Ritt, gemeinsam in die Höhen der Lust zu fliegen. Während sie auf ihren Orgasmus zu eilte, konnte sie spüren wie sich sein Saft in ihre Liebeshöhle ergoss und sich dort mit den Resten der Erdbeeren vermischte.
Wellen unsagbaren Glücks breiteten sich zwischen ihren Beinen aus, bis hinein in ihre Herzen.
Gegenströme von fast unerträglicher Verzückung erschütterten ihre Körper. Wie die Leiber erzitterten, auf dem höchsten Gipfel der Lust fest miteinander verschmolzen, sich in einem animalischen Aufschrei die Gefühle entluden.
Nach einer Weile, als sie wieder in die Realität eingetaucht waren, löste sie seine Fesseln, liebkoste zärtlich seine Hand. Entfernte das Band um sein mittlerweile erschlafftes Glied, legte ihren erhitzten Körper in seine Armbeuge und saugte den Duft seiner noch feuchten Haut in sich auf. Ihre Schenkel ruhten zwischen den seinen.
So entspannt horchte sie auf das pochen seines Herzens.
"Gibt es etwas, dass schöner und einzigartiger ist als das was wir soeben gemeinsam empfunden haben", sagt sie mehr zu sich selbst, als eine Antwort darauf zu erwarten.
Er nickte stumm und ein zufriedenen Lächeln durchzog sein Gesicht.

 

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