Das hässliche Entlein

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Das hässliche Entlein

Das hässliche Entlein

Robert Becker

Sie war sehr attraktiv, die Frau die er in der Bar angesprochen hatte. Janick hatte aber auch erfahren, dass diese Frau nicht zu dem Klassentreffen gekommen war. Die Augen erinnerten ihn an jemanden und es fiel ihm wieder ein. Ja, das Internat, es waren damals wilde Zeiten. Er konnte sich noch lebhaft an Maike, das hässliche Entlein, erinnern. Kurz vorm Abschiedsball hatte er sie eingeladen doch mit ihm zum Ball zu gehen. Einige Tage vor dem Ball war er bei ihr. Maike war eigentlich nicht hässlich. Es war nur so, dass alle anderen Mädchen auf diesen Internat auch ohne weiteres hätten als Fotomodel arbeiten können, nur Maike nicht, denn sie war etwas molliger. Sie entsprach nicht den Schönheitsidealen der Anderen und, da Jugendliche in dem Alter öfters dumme Scherze machen, die für das Opfer sehr schlimm sind, war sie meistens alleine. Er hatte sie an diesen Abend besucht, nur was Maike nicht wusste, in ihrem Zimmer war ein verstecktes Mikrophon und einige Kameras, mit denen sie aufzeichneten, wie er sie verführt hatte.Sie hatte eine kurze Hose an und durch T-Shirt und BH sah man wie es sie erregte, dass der attraktivste Junge der Schule sie besuchte. Janick fand es interessant, dass man so ihre Brustwarzen sah. Er fing an mit ihnen zu spielen und Maike erregte es so sehr, dass sie schon sehr bald oben ohne auf dem Bett lag. Sie hatte angefangen seine Hose zu öffnen. Maike verwöhnte sein Glied mit der Zunge. Das gefiel ihr so gut, dass sie sich schon bald nicht mehr zurückhalten konnte. Er streichelte ihre Brust und arbeitete sich nach unten vor. Sie leistete keinen Widerstand, eher im Gegenteil, sie genoss es und so kam es wie es kommen musste. Beide lagen nackt auf dem Bett. Für ihn war es etwas normales, aber bei ihr war es schon etwas besonderes, denn für sie war es das erste Mal. Sie freute sich darüber, denn Janick war nun mal der Junge, hinter dem alle Mädchen her waren und er ließ zu, dass sie ihn verführte. Maike hatte sich schon am ersten Tag in ihn verliebt.
Obwohl Treue für Janick ein Fremdwort war, ließ Susanne ihn nicht gehen. Sicher, sie war die hübscheste junge Frau hier im Internat, aber sie war auch ein verschlagenes Luder. Sie war es auch die alles eingefädelt hatte. Susanne nahm es auf, wie Maike es das erste Mal machte und Susanne wollte Maike bloßstellen.
Janick war von der Idee jetzt nicht mehr so begeistert, denn es gefiel ihm wie Maike mit seinem Glied umging und seine Empfindungen hatten sich in eine ungeahnte Richtung entwikelt. Sie verwöhnte sein Glied mit ihrem Mund und die Art und Weise wie sie es machte, gefiel ihm sehr. Susanne konnte ihr nicht das Wasser reichen, in keinster Weise. Als er Maike nahm und sie es wie wild trieben, hatte er beschlossen die Sache abzublasen. Sie trieben es die halbe Nacht und Susanne, die alles an ihrem Computer beobachten konnte, wurde schon langsam eifersüchtig. Als Janick endlich aufstand und sich anzog, schlief Maike. Janick fand sie süß, so wie sie dalag.
Draußen auf dem Flur wartete Susanne schon auf ihn und sagte: “Das muss dir ja wirklich gut gefallen haben?!”
Janick sagte etwas entnervt: “Ja, hat es mir auch und ich mach den Mist auch nicht mehr mit!”
Susanne erwiderte etwas irritiert: “Wieso, hast du Angst, dass du in dem Film nicht gut aussiehst?”
Janick wurde langsam ungehalten und er sagte: “Nein, ich finde nur, dass sie es nicht verdient hat, so behandelt zu werden!”
Susanne sagte, ohne Widerspruch zu dulden: “Was die dumme Pute verdient, werde ich dir schon noch sagen!”
Janick drehte sich blitzartig zu Susanne um und schaute sie wütend an. Man merkte ihm an, dass er sich nur schwer beherrschen konnte, als er ihr sagte: “Hör gut zu, ihr lasst Maike in Ruhe, sonst bekommt ihr mehr Ärger, als ihr euch vorstellen könnt!”
Susanne kam ein Gedanke und sie fragte Janick: “Sag mal, du hast dich doch nicht etwa in die hässliche Ente verliebt?”
Janick lächelte Susanne an und sagte zu ihr: “Und wenn es so wäre?”
Susanne sagte, mit ungläubigen Tonfall in der Stimme: “Nee, das ist doch nicht dein Ernst? Das glaube ich jetzt aber nicht!”
Mit einem ironischen Lächeln auf dem Gesicht, sagte Janick: “Immerhin ist sie im Bett weit besser als du!”
Susanne sagte vollkommen empört: “Das glaubst du doch nicht wirklich?”
Janick kam einen Schritt auf Susanne zu und sagte ihr: “Glaub` was du willst, aber lass uns in Ruhe!”
Susanne fing an, ihn ernsthaft zu bedrängen: “Uns? Schon vergessen dass du mein Freund bist?”
Janick sagte mit fester Stimme: “War, Baby, war!”
Mit energischen Gesten sagte Susanne: “Sag mal, drehst du jetzt ganz durch? Ich habe dir zwar erlaubt, dass du das Flittchen durchvögelst, aber nur, damit wir sie lächerlich machen können!”
Janick wurde es langsam zu bunt: “Vergiss es, lass sie in Ruhe!”
Wesentlich energischer sagte Susanne: “Nun ist aber Schluss!”
Janick sagte, schon mit Wut in der Stimme: “Du hast recht, es ist Schluss, zwischen uns und zwar endgültig!”
Erst jetzt begriff Susanne was geschah und sie versuchte Janick klar zu machen, dass sie seine Entscheidung nicht akzeptierte: “Nein, niemals, das lass ich nicht zu!”
Janick war sich bewusst, dass Susanne versuchte, ihn zu sich zurückzuziehen, aber er wollte nicht, darum sagte er: “Was meinst du was du tun kannst, um das zu verhindern?”
Susanne wusste, dass sie nichts machen konnte. So konnte sie nur zusehen wie Janick fröhlich den Flur herunter schlenderte. Sie rief ihm noch hinterher: “Du Schwein, das wirst du bereuen, dafür werde ich sorgen und sie bekommt auch noch ihr Teil!”
Sie ging auf ihr Zimmer. Susanne wusste nicht ob sie schreien oder weinen sollte. Sie kochte vor Wut und sie wollte es den Beiden zeigen. Ihr war klar, sie brauchte Verbündete, also ging sie erst einmal zu Debera und sie erzählte ihr alles. Einige Zeit schaute Debera wie, als wenn sie weit weg wäre, bis sie sagte: “Meinst du nicht, wir sollten die Sache abblasen?”
Susanne sagte wütend: “Bist du verrückt, die Beiden mache ich fertig!”
Debera sagte etwas ungehalten: “Dann sag mir mal, wie wir das schaffen sollen, dass der Film abgespielt wird? Wer sollte den Internatserver so beeinflussen?”
Susanne sagte nachdenklich: “Das stimmt, das ist ein Problem!”
Debera sagte mit einer sehr ernsten Stimme: “Ja, ein verdammt großes Problem!”
Susanne überlegte, bis sie lächelnd sagte: “Was ist denn mit der Brillenschlange, Kevin?”
Debera sagte fragend: “Wie willst du den denn dazu bekommen, dass er mitmacht? Denn der kennt doch nur seine Bücher und seinen Computer!”
Susanne lächelte verschlagen und sagte: “Das ist es, entweder er macht es und wir bringen ihn dazu, dass er es als Herausforderung ansieht, oder......”
Debera schwante nichts gutes, sie fragte deshalb: “Oder was?”
Susanne lächelte und sagte ganz keck: “Nun, ich habe zur Zeit keinen Freund und ich habe nicht vor, lange alleine zu bleiben!”
Debera war geschockt: “Das meinst du doch nicht wirklich, du willst dich doch nicht von dem flachlegen lassen?”
Susanne erwiderte selbstbewusst: “Oh doch, das ziehe ich durch, so oder so!”
Verzweifelt antwortete Debera: “Und wie willst du das anstellen?”
Susanne sagte nachdenklich: “Du versuchst ihn erstmal auf der Ehrgeizschiene zu bringen und wenn das nicht klappt, wird er morgen abend den Sex seines Lebens haben, dafür werde ich sorgen!”
Die Beiden gingen zu Bett. Am nächsten Morgen machte Susanne sich besonders aufreizend fertig. Sie zog ihre hohen Stiefel an. Dazu nahm sie den kürzesten Minirock den sie hatte. Das und die Tatsache, dass sie einen besonders erotischen String anhatte, machte jeden Mann verrückt, denn sie hatte wunderschöne lange Beine. Aber das war ihr nicht genug, denn eigentlich wollte sie Janick verrückt machen. Es war nicht nur, dass sie ihn liebte, nein, sie war die attraktivste Frau hier im Internat. Es stand für sie außer Frage, eine Niederlage konnte und wollte sie nicht hinnehmen. Sie bekam immer das was sie wollte. Also zog sie das Oberteil mit den Bändern an und sie ließ die Bänder besonders lang. Es zeigte schon mehr von ihren Körper, wie laut Schulordnung erlaubt war, aber sie hatte sich noch nie um Regeln gekümmert. Ihre Vertrauenslehrerin schrieb ihr dafür einen offiziellen Verweis ins Klassenbuch, aber das war für sie unwichtig, denn ihr Vater hatte der Schule einen ordentlichen Batzen Geld angeboten, wenn sie ihr Abitur schaffte. Die Schule brauchte das Geld.
In der Frühstückspause setzte sie sich neben Janick. Aus den Augenwinkel sah sie, dass Debera versuchte Kevin zu überreden. Sie schmiegte sich bei Janick auf eine unmissverständlich erotische Weise an, doch der sagte: “Oh Mensch, lass das, ich habe dir schon gesagt, dass Schluss ist und jetzt lass mich endlich in Ruhe!”
Susanne schmiegte sich an und sagte mit zärtlicher Stimme: “Schatz, lass es uns noch mal versuchen, wir hatten doch so viel Spaß!”
Janick sagte leicht ungehalten: “Ja wir hatten Spaß, aber das ist vorbei, also lass mich in Ruhe!”
Susanne reagierte etwas ungehalten, um ehrlich zu sein schon aggressiv, als sie sagte: “Ich lass mich nicht so von dir abspeisen!”
Ohne dass Janick sie ansah, stand er auf und sagte: “Vergiss es, du hast deine Chance gehabt. Es ist vorbei, endgültig!”
Er ging mit seinem Tablett auf Maike zu und das Allerschlimmste, er gab ihr vor Susannes Augen einen Kuss, der unmissverständlich zeigte, zu wem Janick jetzt gehörte. Susanne fühlte sich gedemütigt. Am liebsten wäre sie zu ihr gegangen und hätte ihr den Saft ins Gesicht geschüttet, aber dann hätte sie sich noch mehr blamiert. Sie arbeitete lieber daran, Kevin für ihre Sache zu gewinnen. Debera setzte sich neben sie und sie sprach Debera an: “Na, hat es geklappt?”
Debera sagte leise: “Nein, also bist du dran. Willst du das wirklich machen?”
Susanne beobachtete, wie Janick und Maike am Tisch saßen und schmusten. Erst als Debera sie das zweite Mal ansprach sagte sie: “Na klar, die Beiden mache ich fertig und dazu brauche ich Kevin!”
Debera sagte traurig: “Ich habe mitbekommen was Janick gemacht hat, darum habe ich schon etwas vorgearbeitet!”
Susanne fragte mit mäßigem Interesse: “Und, beißt Kevin an?”
Debera sagte in weiser Voraussicht: “Ich denke schon, du solltest dich heute Mittag neben ihn setzen!”
Susanne sagte keck: “Ja! Und heute Abend besuchen wir Kevin. Erst ziehen wir beide eine Schau ab und dann werde ich den Jungen vernaschen!”
Debera sagte empört: “Wie bitte?”
Susanne sagte mit glänzenden Augen: “Keine Angst, du sollst mir nur helfen, ihn so heiß zu machen, dass er nicht mehr nein sagen kann!”
Inzwischen hatte es geklingelt und die Stunde hatte begonnen. Susanne hatte ihre Sachen von ihren Platz genommen und sich nach hinten gesetzt. Jetzt saß sie neben Kevin. Der arme Junge musste schwitzen, denn Susanne hatte sich so gesetzt, dass ihr Minirock hochgerutscht war. Der String, den sie trug, verdeckte zwar den Schambereich, aber der String war durchsichtig und so konnte Kevin alles sehen. In ihm kochte es und als Susanne, wie durch Zufall, seinen Hoden berührte, konnte der schüchterne Junge sich nicht mehr beherrschen. Endlich war Mittagspause, aber als er aufstand, umarmte sie ihn und überfiel ihn mit einem leidenschaftlichen Kuss. Er konnte nicht anders, er musste sich festhalten, damit er nicht umfiel. Susanne sorgte dafür, dass seine Hände an ihren Hintern fassten und Kevin zitterte vor Erregung. Sie überließ nichts dem Zufall. Susanne hatte ihn sogar so leidenschaftlich geküsst, das die anderen applaudierten. Keck blinzelte sie Kevin an und sagte zu ihm: “Komm Schatz, lass uns essen gehen!”
Am Mittagstisch hatte sie sich ihm gegenüber gesetzt. Unterm Tisch verwöhnte sie mit ihrem Fuß seinen Hoden und Susanne schaute aus den Augenwinkeln immer zu
Janick und Maike hinüber. Der Rest des Tages verging sehr schnell. Für den Abend hatte sie sich mit Kevin verabredet, aber erst mussten sie und Debera sich fertig machen. Deberas dunkele Haut und ihre schwarzen Haare passten zu ihren braunen Augen. Sie war genauso attraktiv wie Susanne, nur hatte sie nicht so aufreizende Wäsche. Also kleidete Susanne sie ein, selbstverständlich Minirock und String. Durch die Stöckelschuhe wirkten ihre Beine noch länger als sie schon waren. Debera hatte eine etwas größere Oberweite, aber dadurch wirkte sie mit dem Top noch attraktiver. Susanne klopfte an Kevin`s Zimmer. Er öffnete die Tür und noch bevor er begriff was geschah, umarmte sie ihn und küsste ihn leidenschaftlich. Dieses Mal war er nicht so schüchtern, wie es sonst seine Art war. Während er ihren Kuss erwiderte, bearbeitete seine Hand, unerwartet geschickt, ihren Hintern. Susanne war ein wenig überrascht, aber obwohl sie langsam anfing an ihrem Plan zu zweifeln, machte sie weiter, denn sie wollte sich an Janick rächen. Debera hatte im Vorbeigehen die Bänder auf Susannes Rücken gelöst, so fiel ihr Top herunter, als Kevin von ihr abließ. Ihre wallenden Brüste und ihr aufreizendes Lächeln erregte ihn so sehr, dass sie sein Glied durch die Hose spürte. Debera hatte die Zimmertür verschlossen. Susanne griff Kevin`s Glied und sagte mit eindringlicher Stimme: “Der gehört mir, hast du verstanden?”
Kevin nickte nur, mit einem überraschten Blick. Susanne hatte sich auf das Bett gekniet, um ihre Reize besser ausspielen zu können. Ihr String war mehr als nur knapp. Debera spielte mit Susannes Brüsten, während sie versuchte, Debera das Top auszuziehen. Debera war das nicht so recht, aber letztendlich gelang es Susanne und als sie anfing ihre Brustwarzen zu verwöhnen, gab es kein halten. Debera war von Frauen und Männern angetan. Schon bald hatte Susanne auch Deberas Unterkörper befreit und verwöhnte ihren Kitzler, um den anwesenden jungen Mann die Sinne zu rauben. Debera sagte zu Kevin: “Hol dir Susannes String und nimm sie!”
Vorsichtig hatte er ihr den String heruntergezogen und jetzt kniete er hinter ihr. Geschickt führte er sein Glied in sie ein. Erstaunlicherweise gefiel es den beiden Frauen. Kevin stellte sich sehr geschickt an und das hatten die Beiden nicht erwartet. Schon bald hatte er mit seinen Stößen dafür gesorgt, dass Susanne mehrere Höhepunkte hatte. Debera war nicht nur durch Susanne erregt, in ihr war eine Begierde erwacht, die sie zu überrollen schien. Sie stöhnte Susanne zu: “Ich will auch ficken!”
Es erstaunte Susanne nicht, denn Kevin machte seine Sache gut. Als Kevin seinen Höhepunkt hatte, sank er neben den Beiden aufs Bett. Susanne legte sich neben ihn und flüsterte ihm ins Ohr: “Noch bist du nicht fertig, Debie möchte dich auch spüren und dein Können genießen!”
Debera hatte sich auf ihn drauf gesetzt. Er konnte nicht anders, während sie auf ihm tobte, massierte er ihre Brüste. Es war für ihn ein unglaubliches Abenteuer und da es den beiden Frauen auch sehr viel Spaß machte, trieben sie es die ganze Nacht. Die nächsten drei Tage verbrachte Kevin damit, den Kurzfilm auf den Schulserver zu verstecken und alles so einzurichten, dass der Film bei der großen Party abgespielt wurde. Abends traf er sich heimlich mit Debera, denn sie gefiel im besser als Susanne. Beide wussten wie rachsüchtig Susanne war, darum hatten sie beschlossen, die Beziehung zu verheimlichen.
Janick wurde aus seine Gedanken gerissen. Die wunderschöne Frau, die ihm aufgefallen war, sprach ihn an: “So in Gedanken, junger Mann?”
Janick antwortete überrascht, aber mit einer traurigen Stimme: “Ja, oh verzeihen Sie. Ich musste an eine Frau denken, der man sehr wehgetan hat!”
Maike fragte interessiert: “Was ist geschehen?”
Janick genoss die Aufmerksamkeit der Frau, denn er hatte nur mit wenigen Menschen über die Sache geredet: “Das ist eine lange Geschichte, wissen Sie, in der Schule wollten wir eine Klassenkameradin blamieren. Ich hatte mich dann in sie verliebt und versucht, das Schlimmste zu verhindern. Aber leider ist es mir nicht gelungen!”
Noch interessierter fragte Maike: “Und, wie geht die Geschichte weiter?”
Janick antwortete traurig: “Sie hat mir nie verziehen!”
Salopp sagte Maike: “Na ja, es ist schon lange her, bestimmt werden Sie ihren Kindern diese Geschichte schon tausendmal erzählt haben?”
Mit sehr ernster Mine sagte Janick: “Die einzige Frau, die ich je heiraten wollte, war sie!”
Mit leuchtenden Augen sagte Maike: “Dann hast du heute die Gelegenheit zu fragen, ob sie dich will!”
Janick schaute irritiert. Die Frau vor ihm hatte einen atemberaubenden Körper, nicht so wie Maike, aber die Augen. Vorsichtig fragte er: “Maike, bist du das wirklich?”
Sie hatte ihre Arme ausgebreitet, lächelte ihn an und sagte: “Ja, ich bin es!”
Er umarmte sie, drückte sie und wirbelte herum. Sie hatte ihre Arme um ihn gelegt und hauchte ihn ins Ohr: “Ja, ich will!”
Nach einigen Küssen hatten sich beide ein wenig beruhigt. Maike fragte Janick: “Was machen die anderen so?”
Janick erzählte , ohne seine Zärtlichkeiten, mit der er sie verwöhnte, zu unterbrechen: “Kevin hat eine eigene Softwarefirmen, die uns manchmal mit Programmen versorgt!”
Maike fragte interessiert: “Du hast die Firma deines Vaters übernommen?”
Janick sagte stolz: Ja und die läuft sogar sehr gut. Und du, was machst du?”
Maike sagte, ohne ihre Gefühle zu betonen: “Ich bin der Hauptaktionär des Schönemannkonzerns!”
Janick fing an zu lachen. Maike verstand es nicht, aber Janick erklärte ihr: “Susanne hatte die Firma ihres Vaters übernommen und in den Ruin gewirtschaftet. Debera, die mit Kevin zwei Kinder hat, konnte ihr etwas helfen, aber das reicht nicht. Susanne hat nur zwei Möglichkeiten. Entweder, sie heiratet einen reichen Mann, oder verkauft die Firma an den Schönemannkonzern!”
Maike, die gerade einen Schluck trinken wollte, musste lachen, sie konnte sich nicht zurückhalten. Lauthals lachte sie los, so laut, dass jeder in der Bar das mitbekam. Nur langsam beruhigte sie sich und eine Frage brannte ihr auf der Zunge: “Ist sie immer noch hinter dir her?”
Janick ließ die Schultern hängen und sagte mit trauriger Stimme: “Ja, sie hat die Abfuhr von damals nicht verkraftet. Außerdem bin ich ein erfolgreicher Geschäftsmann, der genug Kapital hat, um mehr als nur eine Firma zu sanieren. Sie hat mich eigentlich nie in Ruhe gelassen und irgendwie bin ich immer auf der Flucht vor ihr!”
Maike sagte, mit einen leichten Sarkasmus in der Stimme: “Aha, dann hat das hässliche Entlein unsere Schönheit in jeder Beziehung übertroffen!”
Mit einem Lächeln auf dem Gesicht sagte Janick: “Ich wage nicht dir zu widersprechen, denn aus dem hässlichen Entlein ist der schönste Schwan ,den ich je gesehen habe, geworden!”
Zärtlich küsste Maike ihn, endlich, denn sie hatte sich dieses schon lange gewünscht. Damals auf der Party war sie weggelaufen und sie hatte Janick`s Versuche, Kontakt mit ihr aufzunehmen, abgeblockt, denn sie war verletzt, enttäuscht und gedemütigt. Maike hatte ihn aber immer aus der Ferne beobachtet. Ihre Liebe zu ihm hatte sie nie vergessen. Aber sie hatte auch nie vergessen, was Susanne ihr angetan hatte, denn sie war die treibende Kraft. Maike sagte zu Janick: “Ich habe noch eine Rechnung mit Susanne auf!”
Janick sagte mit fester Stimme: ”Falsch, da du bist im Irrtum!”
Maike schaute ihn ungläubig an, bis Janick sagte: ”Wir haben noch eine Rechnung mit Susanne offen!”
Maike lächelte Janick an und fragte: “Schon eine Idee?”
Janick lächelte, wie ein kleiner Junge der sich einen Streich ausgedacht hatte, als er sagte: “Ja, aber das machen wir ohne linke Tricks, denn ich begebe mich nicht auf Susannes Niveau!”
Glücklich legte Maike ihre Schulter an seine Schulter. Beide waren glücklich, denn am nächsten Tag konnte sie endlich etwas zu Ende bringen, was vor langer Zeit begonnen hatte. Maike fragte: “Bringst du mich auf mein Zimmer?”
Janick sagte freudig überrascht: “Klar, wenn du möchtest!”
Maike sagte mit zärtlicher Stimme: “Nimmst du etwas Champagner mit?”
Beide marschierten Arm in Arm auf Maikes Zimmer. Während Janick die Flasche öffnete, ließ Maike ihr Kleid zu Boden zu gleiten. Ihr langes Haar berührte das obere Ende ihres Po`s. Maike`s Kurven waren atemberaubend. Sie drehte Janick den Kopf
zu und sagte: “Kommst du duschen Schatz?”
Janick sagte etwas hektisch: “Ja sicher, gerne!”
Janick stockte der Atem, denn nie hätte er gedacht, dass Maike ein so steiler Zahn wird.
Maike brauchte Janick`s Glied nicht zu verwöhnen, denn es stand und war bereit ihr alles zu geben. Unter der Dusche reinigten sie sich nicht nur gegenseitig, denn hier überfiel sie die hemmungslose Begierde. Sie beugte sich vor, um sich ihm hinzugeben. Das warme Wasser plätscherte auf ihren Rücken und das Wasser streichelte zärtlich ihre Haut. Vor Lust ächzend sagte sie mit Nachdruck: “Mach schon, fick mich!”
Beim ersten Stoß meinte sie, endlich gehört er mir und Maike hatte recht. Sie hatte einen Höhepunkt nach dem anderen und als er seinen Höhepunkt hatte, beendeten sie ihre Körperpflege, aber nicht, ohne sich gegenseitig an den endsprechenden Körperteilen zu berühren. Schon wieder reichlich erregt, legten sich beide auf das
Bett. Beide tranken etwas Champagner. Maike streichelte Janick an der Schulter. Sie setzte sich auf ihn, so dass ihr Venushügel seinen Hintern berührte. Er spürte, wie ihre Haare seinen Rücken streichelten. Maike`s Brustwarzen standen vor Erregung und mit diesen verwöhnte sie ihn an seinem Rücken. Vorsichtig küsste sie seinen Nacken, bis er sich umdrehte. Sie küssten sich und als er wieder etwas bewusst wahrnahm, war sein Glied in ihr. Sie war ein noch geilerer Feger geworden.
Und einige Türen weiter war Susanne dabei, einige Papiere durchzuarbeiten. Sie hatte sich für den nächsten Tag ganz besondere Wäsche zurechtgelegt. Janick hatte in den letzten Jahren ihren Verführungsversuchen widerstanden. Sie wusste, dass er ihr immer noch die Sache von damals übelnahm. Trotzdem, sie dachte nicht daran aufzugeben und jetzt erst recht nicht, denn Janick hatte aus den kleinen Betrieb seines Vaters ein florierendes Unternehmen gemacht und sie brauchte seine Hilfe.
Sie dagegen hatte ein Vermögen geerbt. Durch ihren aufwendigen Lebenswandel und geschäftliche Inkompetenz hatte sie ihr Vermögen verprasst. Susanne hatte sich nie um Geschäfte gekümmert und jetzt stand ihr Unternehmen vor dem Ruin. Sie hatte alle Immobilien schon zu Geld gemacht, die ihr Vater als Kapitalrückhalt angedacht hatte. Alles hatte sie ausgegeben, damit sie ihren Lebensstandard halten konnte. Mit einem Lächeln dachte sie an Maike. `Ob sie wohl noch dicker geworden ist, was sie wohl machte`? Janick hatte schon mehrmals versucht mit ihr Kontakt aufzunehmen, aber Maike hatte es immer abgelehnt. Kevin und Debera hatten ihr das erzählt. Die Beiden hatten eine kleine Firma und sie hatten schon ein paarmal versucht ihr zu helfen. Debera hatte auch bei jeder Party, die sie gaben, Janick und sie eingeladen, aber Janick hatte es immer abgelehnt mit ihr etwas zu unternehmen. Eher im Gegenteil, oft verließ er die Partys, wenn er seine Ruhe vor ihr haben wollte. Aber Susanne war keine Frau die so schnell aufgab. Sie würde es irgendwie schaffen und da war ihr jedes Mittel recht.
Kevin saß an seinem Laptop und arbeitete noch an einen Programm, als Janick anrief. Seit dem Internat hatten beide vieles gemeinsam gemacht. Sicher, es gab auch Ärger wegen der Sache mit Maike, aber auch das hat ihre Freundschaft nicht auseinander gebracht. Janick hatte ihm erzählt, dass er Maike getroffen hatte und dass sie jetzt ein Paar waren. Aber das Schärfste war, dass Maike Hauptaktionärin und leitende Geschäftsführerin in dem Schönemannkonzern war. Die Firma, die Susanne`s Firma aufkaufen will. Kevin wusste, dass es für Susanne eine besonders schlimme Demütigung sein würde und er hatte ihm gestanden, dass er es genießen würde. Debera hatte die Kinder ins Bett gebracht und jetzt setzte sie sich auf seinen Schoss. Sie fragte: “Wer hat uns noch so spät angerufen, Schatz?”
Kevin sagte mit skeptischen Blick: “Es war Janick!”
Debera fragte interessiert: “Schon wieder wegen dem Programm?”
Kevin sagte: Nein, es ging um das Klassentreffen morgen!”
Debera wurde neugierig: “Was hat er denn gesagt?”
Kevin gab Debera einen Kuss und sagte: “Lass dich überraschen!”
Debera wurde energischer als sie sagte: “Nein, ich will es jetzt wissen!”
Kevin sagte keck: “Sei nicht so neugierig!”
Debera wurde langsam ungehalten: “Ich will es aber wissen, du weißt doch Schatz, Frauen sind immer neugierig!”
Debera kitzelte Kevin, aber der hatte etwas anderes im Sinn. Er hatte ihr das T.-Shirt ausgezogen und sie tat es ihm gleich. Debera hatte, trotzdem sie zwei Kinder gestillt hatte, immer noch zwei prachtvoll stramme Brüste. Kevin spielte mit ihren Brustwarzen, während sie seine Hose öffnete. Sie zog ihm die Hose aus. Beide standen sich gegenüber und schon bald waren sie so erregt, dass sie sich umdrehte, damit er sie von hinten nehmen konnte. Seine Stöße machten sie verrückt und schon bald hatte sie einen Höhepunkt nach dem anderen. Endlich hatte auch er seinen Höhepunkt. Solange sie zusammen schon waren, hatte das Prickeln in ihrer Beziehung nicht nachgelassen. Nachdem sie es im Wohnzimmer getrieben hatten, gingen sie ins Schlafzimmer. Debera hatte einen besonderen Wunsch. Kevin hatte sie mit Handschellen ans Bett gefesselt. Ihre Augen waren verbunden und Kevin hatte begonnen, mit seiner Zunge ihren Kitzler zu verwöhnen. Erst umkreiste er den Kitzler mit seiner Zunge, wie ein Raubtier seine Beute. Schon längst hatte die Begierde die Herrschaft über ihren Körper übernommen. Vor Leidenschaft stöhnte sie: “Nimm mich endlich!”
Aber Kevin dachte nicht daran, er wollte, dass sie vor Lust und Begierde platzte, bevor er sie nahm. Er massierte ihren Kitzler jetzt sehr intensiv, so dass sie einen Höhepunkt nach dem anderen hatte. Einen Augenblick hielt er inne, bis sie spürte, dass sein Glied vorsichtig eindrang. Nur langsam wurden seine Stöße heftiger. Auch wenn sie verlangte, dass er heftiger werden sollte, aber er wollte sich Zeit nehmen und er wollte sie richtig verrückt machen, denn er liebte es, wenn sie vor Leidenschaft stöhnte. Aber auch die Beiden hatten irgendwann genug und Kevin erzählte seiner Frau, was Janick ihm erzählt hatte. Sie wusste nicht wie sie sich verhalten sollte, also redete sie mit Kevin. Debera sagte verunsichert: “Du weißt doch, dass Susanne meine beste Freundin ist?”
Kevin erwiderte etwas entnervt: “Ja, das weiß ich, aber wir haben eingesehen, dass wir damals etwas gemacht haben, was wir nie hätten machen dürfen. Sie hat es nie eingesehen, eher im Gegenteil, Susanne hat bei jeder Gelegenheit ihrer Gehässigkeit freien Lauf gelassen!”
Debera sagte immer noch unsicher: “Ja du hast recht, aber trotzdem, ich will ihr helfen!”
Kevin schüttelte den Kopf und sagte: “Was willst du machen, willst du Janick mit vorgehaltener Pistole dazu zwingen, sie zu heiraten? Das Einzige was der Frau noch helfen kann ist, wenn sie endgültig in ihre Schranken gewiesen wird, damit endlich Ruhe einkehrt. Ich habe kein Bock mehr auf diese dummen Spiele!”
Debera musste lachen. Es war ihr klar, dass Kevin recht hatte. Susanne hielt es für ihr gottgewolltes Recht, dass sie alles bekam was sie wollte und es kam ihr nie der Gedanke, dass Janick die Sache schon längst abgehakt hatte. Sie hatte ihr Geld mit vollen Händen ausgegeben. Susanne hatte immer wieder versucht, Janick zu bekommen und das hatte so mancher Party ein unschönes Ende bereitet. Susanne hatte es verdient einen Dämpfer zu bekommen, dennoch tat sie ihr Leid.
Maike wollte Susanne, auch wenn sie es nicht wusste, ein mehr als faires Angebot für die Firma machen. Janick und Maike schliefen ein und der nächste Tag kam.
Susanne hatte den Hotelmanager versprochen, dass sie spätestens Ende der Woche die offene Rechnung bezahlt. Trotzdem dauerte es eine Ewigkeit, bis die Kaviarschnittchen serviert wurden. Der Kellner vom Zimmerservice nahm die Beschwerde zur Kenntnis und erwiderte: “Tut mir leid Madam, wir haben von dem Hotelmanager die Anweisung bekommen, jede von Ihren Bestellungen von der Hotelleitung genehmigen zu lassen!”
Sie lächelte arrogant und sagte schroff: “Das ist nicht mein Problem, dass meiner Bestellung nicht sofort Folge geleistet wird. Ich dulde keine Ausreden!”
Der Kellner sagte sichtlich genervt: “Wie Sie wünschen, Madam!”
Der Kellner ließ sich seine Wut nicht anmerken. Jede andere Frau in dieser Situation hätte zumindestens Verständnis geheuchelt, aber diese Frau war noch im Untergang arrogant und bezeichnete es noch als Stil. Er empfand ihr Verhalten als lächerlich und unangemessen und da verzichtete er gerne auf ein Trinkgeld.
Susanne dachte nur, `was glauben die, wer sie sind?` Aber jetzt war keine Zeit sich aufzuregen, denn sie musste sich auf heute Abend vorbereiten. Die anderen Klassenkameraden sollten vor Neid erblassen und Janick wollte sie so erregen, dass er nicht anders konnte, er musste sie nehmen, sie und keine andere. Eine Niederlage würde sie nie akzeptieren. Und sollte eine andere Frau ihr im Weg stehen, würde sie schon wissen, wie sie die Andere aussticht.
Maike hatte für sie beide das Frühstück bestellt. Mit einem zärtlichen Kuss weckte sie ihn. In der letzten Nacht hatten sie es getrieben, so, als wenn sie alles nachholen wollten. Auch jetzt waren die Zärtlichkeiten, die sie ihm gab, Anlass für einen kleinen Bett-Kung-Fu-Kampf. Endlich saßen sie am Frühstückstisch. Sie fragte ihn: “Nun, wie hast du das denn für heute abend geplant?”
Ohne sein Frühstück zu unterbrechen sagte Janick: “Ich habe gestern mit Kevin gesprochen. Ich werde zuerst reingehen und Kevin wird dich dann ankündigen. Und zwar als Unternehmerin und als meine Verlobte. Aber erst, wenn Susanne sich sicher glaubt!”
Maike sagte mit einem Lächeln: “Das wird für sie der Schreck ihres Lebens!”
Janick erwiderte mit strahlenden Augen: “Das geschieht ihr recht!”
Der Tag verging schnell und es kam der Abend. Alle waren da. Alle, außer Susanne und Maike. Debera sprach mit Kevin: “Das wird ein unangenehmer Abend für die meisten von uns!”
Ohne sich was anmerken zu lassen sagte Kevin: “Warum? Ich bin froh wenn das aufhört, du nicht?”
Debera erwiderte, aber man spürte wie unangenehm ihr das Thema war: “Doch, aber
wir alle haben damals falsch reagiert und uns schuldig gemacht!”
Kevin lächelte sie an und sagte: “Wie wäre es mit der einfachsten Sache der Welt, mit einer ehrlich gemeinten Entschuldigung?”
Debera sagte mit einem verzweifelten Blick: “Ja sicher, aber sie hätte allen Grund dazu uns zu hassen, für dass, was wir ihr angetan haben, ich fühle mich schuldig!”
Kevin sagte mit ernster Stimme: “Es ist so viel Zeit vergangen. Sie hat sich geändert, wir haben uns geändert. Die Zeit ändert alles. Ich glaube, sie will auch einen Schlussstrich unter dieser Sache ziehen. Die Beiden scheinen wirklich glücklich zu sein!”
Mit ernster Stimme sagte Debera: “Meinst du nicht, du machst es dir zu einfach?”
Kevin zwinkerte ihr zu und sagte: “Wir werden sehen!”
In diesen Moment trat Susanne in den Saal. Die meisten sahen Susanne lieber von hinten, denn auf diesem Klassentreffen waren die meisten Banken vertreten, bei denen Susanne weit über alle Maße verschuldet war. Sie hatte ihre alten Klassenkameraden immer wieder bedrängt, ihre Kredite zu erhöhen. Hatte dieser nein gesagt, kam sie immer mit der Schulzeit. Aber irgendwann war das auch kein Argument mehr, auf den sich einer einließ. Als nächstes kam dann die Drohung, dass sie die Geschäftsbeziehung beenden würde. Aufatmend sagten die meisten dann, dass sie froh wären, wenn sie die Geschäftsbeziehung damit beenden würde, indem sie die Kredite bezahlte. Das war meistens der Moment, wenn sie den Raum verließ. Jeder in diesen Raum wusste, dass niemand mehr Susanne Geld gab. Es war auch niemand in diesen Raum, dem es nicht entgangen war, dass Susanne nur noch zwei Möglichkeiten hatte. Entweder, sie schaffte es, dass Janick ihr half und das war eher unwahrscheinlich, oder sie verkaufte an den
Schönemannkonzern. Jeder der hier Anwesenden kannte den Konzern, denn er war in den meisten Aktionärslisten der Banken vertreten. Auch in einer Vielzahl von Aufsichtsräten war er vertreten. Aber es war alles offen, denn die Geschäftsführung wurde von dem Vater an die Tochter übergeben. Keiner wusste, wer die Frau wirklich war. Sicher, man wusste, dass sie einige marode Firmen wieder auf Vordermann gebracht hatte, aber mehr wusste man auch nicht. Natürlich ging jeder davon aus, dass sie eine Kapazität auf ihrem Gebiet war.
Susanne hatte wieder ihren großen Auftritt. Ihre Arroganz und ihr Hochmut waren schon mehr als lächerlich. Susanne ging schnurstracks auf Janick zu. Ihr Kleid zeigte an den entsprechenden Stellen mehr als genug Haut. Als sie Janick erreichte, umarmte sie ihn und wollte ihn küssen, aber er drehte den Kopf beiseite und sagte: “Lass dass, ich will das nicht!”
Susanne sagte keck: “Ach ja, spielst du wieder den trotzigen Jungen?”
Etwas ungehalten antwortete Janick: “Nein, der Junge ist ein erwachsener Mann geworden, der deine Annäherungsversuche schon lange mehr als nur lästig findet. Nur Madam ist so begriffsstutzig und begreift nicht, dass sie mich endlich in Ruhe lassen soll!”
Susanne sagte selbstbewusst: “Wann begreifst du endlich, dass wir zusammengehören?”
Janick verdrehte die Augen und sagte: “Baby, wenn du die letzte Frau auf Erden wärst, würde ich zum Mars auswandern, auch wenn ich für den Rest meines Lebens alleine bleiben müsste!”
Susanne sagte lächelnd: “Ah, der Melodramatische kommt wieder durch!”
Janick löste sich von Susanne und sagte: “Wie immer, anderen Leuten das Wort im Mund umdrehen, aber etwas verstehen, nein. Dich interessiert einzig und alleine, dass du deinen Willen bekommst. Aber das, Baby, dass interessiert die anderen schon längst nicht mehr, dafür bist du zu weit unten und es ist keiner so dumm, mit dir weiter unter zu gehen!”
Kevin hatte im richtigen Moment an seinem Glas geschlagen um die Aufmerksamkeit aller zu bekommen. Mit fester lauter Stimme sagte er: “Liebe Freundinnen, liebe Freunde, es ist unser drittes Klassentreffen und bisher hat immer jemand gefehlt, der zu unserer Abschlussklasse gehörte. Ihr wisst ,wen ich meine? Unser hässliches Entlein. Aber mittlerweile ist sie nicht nur eine sehr attraktiv Frau, sie ist auch sehr erfolgreich, in jeder Hinsicht. Ihr Vater hat ihr die Leitung des Schönemannkonzern`s übergeben und sie hat sich den attraktivsten anwesenden Junggesellen als Mann geschnappt. Ich meine Maike. Freunde, ist das nicht ein Applaus wert?”
Susanne war vollkommen überrascht und stand mit offenen Mund da. In diesen Moment betrat Maike den Raum und ging auf Janick zu. Als beide sich küssten, applaudierten alle, bis auf Susanne. Die ging auf Maike zu, schüttete eine Karaffe auf Maike aus und schrie sie an: “Lass deine Finger von meinem Mann, du dämliche Schlampe!”
Janick sagte, mit einem gefährlichen Unterton in der Stimme: “Wie bitte? Ich bin dein Mann? Jetzt reicht es mir aber, verschwinde aus unserem Leben und zwar für immer!”
Maike gab Janick ein Zeichen sich zu beruhigen und sie sagte ganz kurz zu Susanne: “Susanne, du bist immer noch die Alte. Zu blöd, um zu begreifen, dass du damals schon verloren hattest und zu dumm, um zu begreifen, wann man sich eine Niederlage eingestehen sollte. Das Einzige, was ich für dich empfinde, ist Mitleid!”
Susanne wollte auf Maike losgehen, aber Maike stoppte sie mit einem Faustschlag auf die Nase. Vollkommen überrascht saß Susanne auf ihren Hintern. Maike sagte zu Janick: “Komm Schatz, lass uns gehen und ich werde dem Reinigungspersonal die Anweisung geben, diesen Müll aus dem Hotel zu entfernen!”
Susanne tobte und wollte hinterher, aber ehrlich gesagt war sie mehr damit beschäftigt eine neue Bleibe für die Nacht zu suchen. Nachdem Maike sich umgezogen hatte, feierte man fröhlich weiter. Debera sprach sich mit Maike aus. Debera war eine liebe Frau und treue Freundin, aber als Susanne sie dafür einspannen wollte, das Glück der beiden Turteltauben zu zerstören, endete auch diese Freundschaft. Dafür wurde Debera Patentante für das Erstgeborene von Janick und Maike.

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Gedichte auf den Leib geschrieben