Nico löste sich von mir und schob demonstrativ seinen Mittelfinger in mich. "Schaut her, Jungs, da haben sogar zwei Finger Platz! Drei…" Ich schrie durchdringend – aber an dieser Waldstelle konnte mich keiner hören. Nico fickte mich mit drei Fingern; er tat dies im Wissen, dass zuvor noch nie ein Mann mich berührt hatte. Dieses "erste Mal" hatte ich mir ganz anders vorgestellt; sie öffneten mich wie eine Heringdose. Dann liessen Abraxas und Ulysses mich los. Nico kramte in seiner Hosentasche und brachte zwei hölzerne Wäscheklammern zum Vorschein. Diese befestigte er an meinen Nippeln. Die kräftigen Klammern verursachten höllische Schmerzen; ich liess mir aber nichts anmerken und biss die Zähne zusammen. Irgendwann würde der Spuk vorbei sein; irgendwann würden sie müde sein, mich zu quälen. "Was habe ich euch denn getan?" hörte ich mich plötzlich schreien. "Nichts, Anita, gar nichts", antwortete Abraxas mit seiner ruhigen Stimme und suchte Blickkontakt mit mir. "Wir… ehm… wollen einfach… wir finden dich einfach geil!" Sie schändeten mich mit dem Hals einer Bierflasche. Liessen rote Waldameisen über meine Brüste und meinen Bauch laufen. Versengten ein paar meiner Achselhaare mit einem Streichholz. Liessen Kerzenwachs zwischen meine Beine tropfen. Nico drückte eine Zigarette an meinem Hintern aus. Abraxas schreckte nicht einmal davor zurück, mit dem Daumen mein Poloch zu traktieren. Der weibliche Anus ist ein absolutes Tabu auf Zakyntos; meine "Freunde" wussten das haargenau. Ich durchlitt seelische Höllenqualen; von meinem Körper habe ich mich an jenem Tag verabschiedet. Seither gehört er definitiv den Männern; ich will ihn nicht mehr. Ich trainiere hart, will möglichst lange attraktiv bleiben, möglichst viele erotische Erzählungen unter euch bringen. Und ich möchte euch zuschreien: So nehmt mich doch endlich! Besorgt es eurer kleinen erozuna-Autorin! Holt euch einen runter! Giesst mir heisses Kerzenwachs zwischen die Beine!
Irgendwann gegen Abend liessen mich meine drei "Freunde" allein. Ausgerechnet mein Vater befreite mich aus meiner misslichen Lage. Wann, Männer, lernt ihr endlich lieben?
Eure Anita
da schämt Man(n) sich, einer zu sein
schreibt alak87@gmx.de