Sie gehörte zu mir, so, wie sie war, dicht behaart und gut geschützt. Erneut ergriffen Ulysses und Abraxas meine Schenkel und zogen sie auseinander. Mein Geschlecht lag offen vor Nico. Für mich war diese Männersolidarität, diese schweigende, nur schwer verständlich. Da standen drei Jungs vor ihrer besten Freundin, die ihnen in all den Jahren so viel gegeben hatte. Sie stritten sich nicht um mich, das wäre ja noch angegangen. Nein, sie teilten mich unter sich auf, das war das Verletzende. Genüsslich liessen Ulysses und Abraxas es zu, dass Nico mit meiner Muschi tun und lassen konnte, was er wollte. Sie unterstützten ihn, indem sie meine Beine so weit auseinander zogen, bis ich im Spagat war. Ist euch, liebe Männer, ähnliches Verhalten aus dem Tierreich bekannt? Männchen, die eine Frau unter sich aufteilen? Wohl kaum – so pervers sind nur Menschen. Während ich meine Geschichte aufschreibe, kommen mir die Tränen. Jahrelang habe ich dieses Erlebnis verdrängt, aber ich möchte mich euch öffnen. Nico küsste meine Muschi. Gierig sog er an meinen Schamlippen, als wären es Austern. Ein Kribbeln wider Willen befiel mich. "Sie hat Hühnerhaut, die geile Schlampe!" schrie Abraxas. "Leck sie, Nico, leck Anitas Fötzchen!" Noch nie hatte ich diese obszöne Ausdrucksweise gehört; noch nie hatte ich Abraxas’ Stimme in dieser Inbrunst vernommen. Ich versuchte mich zu entspannen. Je mehr ich mich verkrampfte, desto stärker brannten meine Schultern. Nico leckte und leckte; ich fühlte seine Zunge und seinen Speichel in meinem Innersten. Zunehmend zog ich mich aus unserer Freundschaft zurück; hier war auch Hass und Verachtung im Spiel.
da schämt Man(n) sich, einer zu sein
schreibt alak87@gmx.de