Sie kehrt sich zu ihm, beugt sich mit ihrer Stirn zu seiner herab, die Hände ruhen auf den breiten, entblößten Schultern. In dieser Stellung überzeugen sich seine Hände: von der Üppigkeit ihrer Brüste, die noch in aufwendiger, zarter Spitze verhüllt sind – von dem wohligen Gefühl, das die Nylonfasern bewirken, die sich als Halterlose herausstellen – vom Fehlen eines Höschens, sowie jeglicher Schambehaarung – und von ihrer übrigen, warmen Nacktheit.
Das, was ihm diese Überzeugungen bescheren, sind feinste Schweißperlen, die seinen – bis auf seine Boxershorts – entblößten Körper bedecken, einen weiteren Zugewinn, den er deutlich zwischen den Lenden verspürt, und ein Gedankenfragment: Wenn Moni doch auch – nur einmal – so...
Und schon bemerkt er nach einer Weile, daß er im Bett und ohne Shorts auf dem Rücken liegt und der Knoten seiner Augenbinde ihm am Hinterkopf einen leichten Druckschmerz verursacht.
Sie bringt es – und wie! – allmählich, aber fertig, sie bekommt ihn hoch, tatsächlich, aber langsam; er kommt an, zum Dorthin, dort, wo er so gerne hin will, und kann, weil er jetzt hinein kann, damit, womit er sonst so seine liebe Last hat – und kommt so mit ihr zusammen dem Kommen entgegen, und was – während sie rittlings auf ihm sitzend, unter heftigen, rhythmischen Bewegungen – schließlich auch so kommt.
Seine Augen sollen ihm hinter der Binde aufgehen! – Er hat es tatsächlich geschafft! – So denkt sie, wobei ihre stoßweisen Stöhnlaute, die einiges dazu beigetragen haben, allmählich abklingen.
Seine außer Atem geratene Stimme murmelt: „Ich hab es tatsächlich geschafft!“
Ein Druck, ein Kopfdruck, diese unnachgiebige Art von Selbsterwartung beginnt sich im Innern behaglich zu lösen. Es ist dies, das, was ihm Mut gemacht hatte hierher zu kommen – die Aussicht auf die Möglichkeit eines solchen Erfolges.
Es ist!
Da, als er solches empfindet, spürt er ihre Zunge, wie sie über seine Lippen leckt – was ist das – das kann es nicht geben – das ist vielleicht eine...
Und damit öffnet sie seinen Mund zu einem Kuß und beginnt ihn zu küssen – so feucht und innig, auf eine Weise – die ihm so verdammt vertraut ist.
Das letzte Haus am Ende der Straße
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Das letzte Haus am Ende der Straße
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