„Sollen wir vielleicht den ganzen Tag im Bett liegen bleiben?“, fragte er und schob sich listig an sie heran, bis sich seine Brust und ihr Rücken, sein Schoß und ihr Po, seine Beine und ihre Schenkel berührten. Nun wurde sie langsam doch wach.
„Da ist ja wohl schon jemand aufgestanden.“, bemerkte sie anzüglich und erwiderte den Druck seiner Hüften mit ihrem Hinterteil. Freudig erregt schlang Martin seine Arme um Anke.
„Er ist eben ein aktiver Typ. Ein wenig Frühsport würde ihm guttun.“
Unvermittelt drehte sich Anke auf den Rücken und sah Martin verschmitzt an.
„Schatz, ich habe eine bessere Idee!“ verkündete sie und küsste ihn rasch auf den Mund. Verblüfft hielt Martin inne. Anke stützte sich auf den rechten Ellbogen, während sie sprach, so dass ihr langes, dunkelblondes Haar über ihre unbedeckten Brüste floss.
„Wir verbringen dieses verregnete Wochenende in der Wohnung. Wir räumen auf, machen die Wohnung sauber, wir kochen, wir lesen, hören Musik oder sehen fern.“
„Das klingt ja sehr spannend.“, gab er missmutig zurück. Sie legten ihm den Finger auf die Lippen.
„Lass mich doch ausreden! Wir machen alles wie sonst auch, aber wir ziehen uns nicht an. Wir bleiben die ganze Zeit über nackt!“
„Das meinst du jetzt aber nicht ernst?“
„Warum denn nicht? Unsere Wochenenden sind schon so zur Routine geworden, dass sie langweilig zu werden beginnen. Da kann ein wenig originelle Abwechslung nicht schaden. Soll ich dir was sagen? Ich habe dich mir schon öfter nackt beim Staubsaugen vorgestellt…“
Martin war baff. Diese Art von frivoler Hausfrauenphantasie hätte er Anke gar nicht zugetraut. Und wenn er ehrlich war, reizte ihn die Vorstellung, sie bei alltäglichen Verrichtungen wie Kochen oder Betten beziehen im Evakostüm zu erleben.
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