Dauerregen

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Dauerregen

Dauerregen

Leif Larsson

Sein Körper hatte sich kaum entspannt, als ihn ein würgendes Husten veranlasste, mit dem Stuhl nach hinten zu rücken und die Tischdecke zu lüften. Mit geröteten Wangen krabbelte Anke unter dem Tisch hervor. Das Ergebnis seiner Lust troff von ihrem Kinn auf ihre Brust. Schuldbewusst reichte er ihr eine Papierserviette.

„Ich habe mich verschluckt.“, gestand sie. „Du warst einfach zu schnell und zu heftig, Schatz. Aber ich freue mich immer, wenn du so gigantisch kommst.“

„Aber du hattest ja nichts davon. Soll ich…“

„Lass nur.“, winkte sie gönnerhaft ab. „Das Wochenende hat ja erst begonnen.“

Sie gingen ins Badezimmer, um die Spuren der lustvollen Frühstücksbeilage zu beseitigen. Während Anke noch den Lippenstift nachzog, klingelte das Telefon.

„Geh nicht ran!“, rief sie. „Wir sind dieses Wochenende einfach mal nicht erreichbar. Ich habe keine Lust, ausgerechnet jetzt von meiner Schwester Besuch zu bekommen.“

„Und wenn sie bei unserem Spielchen mitmachen würde?“

„Lustmolch!“

Wie sie es vereinbart hatten, widmeten sich Anke und Martin den samstäglichen Hausarbeiten, die sie gerecht unter sich aufgeteilt hatten. Martin holte den Staubsauger aus der Abstellkammer und begann sein lärmendes Geschäft. Anke klappte das Bügelbrett auf und plättete Oberhemden und Blusen. Rasch stellte Martin fest, dass textilfreie Hausarbeit durchaus seine Vorzüge besaß. Nacktsein gewährte mehr Bewegungsfreiheit und verhinderte schnelles Schwitzen. Nacktheit vermittelte ihm zudem ein intensiveres Männlichkeitsgefühl. Kein Slip, keine Hose zwängte seine maskulinen Attribute ein und hinderte sie an der natürlich-schwingenden Bewegung. Auch Anke schien das zu gefallen. Immer wenn sie ein gebügeltes Teil zum Wäscheschrank brachte, bereitete es ihr eine diebische Freude, ihm neckisch zwischen die Beine zu greifen und seinen Freudenspender wie einen Propeller herumzuwirbeln.

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