Du bist eine Berühmtheit bei den Wölfen, wenn auch keine beliebte...“ Gwen zögerte, ehe sie weitersprach:“…so wie ich jetzt auch! Ich hab vielleicht einen Fehler gemacht, als ich mich von Gretchen küssen ließ!“ Jimmy hielt ihre Hand. „Gretchen ist eine tolle Frau, Gwen! Ganz anders wie Laurie, das kannst du mir glauben. Du wirst dich hier wohl fühlen.“
Sie schwiegen und tranken zusammen. Mein Bruder schien eine Weggefährtin gefunden zu haben, nachdem ihn Shawnee abblitzen ließ. Die Schamanin war auf Gretchen fixiert, die nun in Stivs Armen lag. Marisa hingegen versorgte unsere heißen Popos, die sie zuvor versohlt hatte. Katie war glücklich, da sie endlich eine verständnisvolle Mama gefunden hatte. Seit ihrer Verwandlung in den Sechzigern war sie auf der Suche gewesen. Marisa schien das zu verkörpern, was meine Freundin brauchte. Ich selbst war ein bisschen ratlos, wie es mit mir weitergehen sollte? Wenigstens schien die Gang wieder zusammen zu wachsen, was nach Marisas Ankunft ja nicht mehr so sicher war. Vielleicht konnte Gretchen die Fronten aufbrechen, die alte Garde mit der neuen Generation versöhnen? Blutsauger waren wir ja alle, verdammt nochmal! Ich spürte, dass Katie mit Marisa alleine sein wollte. Es fiel mir schwer, aber dann überwand ich mich doch. Es gab da einen Blonden, dem ich noch etwas schuldete!
Blitz sah überrascht von seinem Drink auf, als ich in die Bar trat. Ich sah meinen Bruder, der mit einer hübschen, jungen Frau quatschte. Blitz saß alleine an einem der Tische, starrte traurig vor sich hin.
„Hey Blitzie, darf ich mich zu dir setzen?“ Er nickte. „Ist dir langweilig, Sharon?“ „Nein, ich will mich bei dir entschuldigen! Ich hab ziemlich Scheiße gebaut!“ Blitz lächelte jetzt. „Das tun wir alle bisweilen!“ „Ich möchte, dass du mich bestrafst, Blitz! Ich hab mich wie ein dummes, kleines Mädchen benommen…“ Er grinste jetzt. „Ja, das stimmt allerdings!
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