Laureen wurde nervös, was ich ihr deutlich anmerkte. Katie verzog das Gesicht. Ich kannte den Grund. Wir Mädchen konnten kaum sitzen, nach der Rohrstockbehandlung! Ich dürstete nach Vergeltung, hätte Laurie am liebsten gleich hier über die Richtbank gebeugt. Hinter dieser stand der Ältere, der sich nun an Laurie wandte. „Wenn es stimmt, was Stiv behauptet, hattest du keinen Grund, mich anzurufen! Die Vampire besitzen dieselben Rechte, die auch die Wölfe innehaben. Ihr seid Kreaturen der Nacht, die sich dieselben Jagdgründe teilen. Ich weiß nicht, wem ich glauben soll. Es sollte einen erneuten Kampf geben, bei dem die Wahrheit ans Licht kommen wird. Ihr könnt beide einen Kämpfer auswählen, der eure Clans vertritt.“
Stiv konnte zufrieden sein, was sein Verhandlungsgeschick betraf. Es zahlte sich aus, dass er zu den ältesten Vampiren gehörte. Laurie ärgerte sich, was man ihr deutlich anmerkte. Sie deutete auf Sherman, während Stiv sich an Katie wandte. „Wie sieht es aus, mein dunkler Engel? Bist du bereit, für unsere Belange in den Ring zu steigen? Du bist unsere beste Kämpferin, Kate, was den Nahkampf betrifft! Wer außer dir, schafft es, diesen Sherman zu besiegen? Möchtest du ihn erledigen, Katie?“
Das Schulmädchen aus der Hölle grinste. „Ich wusste gar nicht, dass du so charmant sein kannst, Stiv! Aber klar, mir tut zwar der Arsch weh, aber für diesen Sherman wird es allemal reichen. Keine Sorge, ich werde den Typen nicht unterschätzen! Du hast clever agiert, Meister, wirklich sehr cool…“ Stiv lächelte. Janosz stimmte dem Duell zwischen Sherman und Kate zu, das ohne Waffen ausgetragen wurde.
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