Janosz wirkte nervös, während Stiv aufmerksam beobachtete. „Die dunkle Gräfin naht! Kann es denn möglich sein, dass die Tochter des Mondes das Spiel verloren hat? Ich bin gespannt, was Marisa spricht! Du doch sicher auch, Stiv, da sie ja zu eurer Familie gehört!“ Katie explodierte bei dieser Behauptung. Stivs warnende Blicke ignorierend, brach es aus dem Schulmädchen der Hölle heraus:
„Diese Bitch! Sie hat uns hintergangen, das spüre ich genau. Wieso ist sie nicht im Tunnel, bei den anderen Zurückgebliebenen?“ Stiv hob seinen Arm, was ich als bedrohliche Geste empfand. Er wandte sich an mich, während er Katie einen bitterbösen Blick schenkte. „Sharon, sag deiner Freundin, dass sie sich mäßigen soll! Wenn sie sich vor dem Hüter des Silbernen Bergs nicht benehmen kann, werde ich ihr vor demselben den nackten Arsch versohlen!“ Candara lachte auf!
„Das würde mir Freude machen! Vielleicht solltest du Kate bitten, ein wenig weiter zu schimpfen, Sharon!“ Stivs Augen funkelten, während Katie eine Entschuldigung murmelte. Sie ahnte, was los war. Wenn Stiv von einem Mitglied des Clans in der dritten Person sprach, war Gefahr in Verzug!
Meine Augen wechselten zu der schweren Tür, die als Pforte zum Berg diente. Jagor und Alraune traten ins Innere, wobei sie eine Frau in einem indianischen Kleid mitbrachten. Ich erkannte Marisa sofort, wenngleich sie ungewohnte Kleidung trug. Ich spürte Katies Hass, der aus verletzten Gefühlen gespeist wurde. Die Gräfin hatte ihr etwas vorgegaukelt, das Katie mit wahrer Liebe beantwortete. Das Schulmädchen aus der Hölle litt an ihrem gebrochenen Herzen, das sie Marisas Charme zu verdanken hatte. Candara sah sie fragend an. Die dunkle Gräfin löste sich aus der Wächter Mitte, um ihr Anliegen vorzubringen. Marisa klang sehr überzeugend, als sie Candara ihre Geschichte erzählte.
„Die Wölfe überfielen uns in nie geahnter Stärke! Es gelang uns nicht, sie abzuwehren.
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