„Wow! Du siehst aus wie der Schrecken eines jeden College Girls. Kates Déjà Vu dürfte authentisch ausfallen!“ Ich stemmte die Arme in die Hüften, bleckte die Zähne dabei. „Dann führe mich jetzt zu ihr. Es wird Zeit, dass sie mich richtig kennen lernt!“ Blitz packte noch einige Utensilien in eine Sporttasche, die er vorbereitet hatte. Dann traten wir auf den endlosen Gang hinaus. Der Weg war nicht weit. Der Raum, indem Kate wartete, lag nur wenige Meter entfernt. Blitz öffnete die Türe, verzichtete darauf anzuklopfen. Er ließ mir höflich den Vortritt. Das Zimmer war im Stil der sechziger Jahre eingerichtet, vielmehr wie das Büro eines Schulrektors. Es fehlte nichts, sogar ein Portrait Richard Nixons hing an der Wand. Daneben ein Wimpel der College Baseball Mannschaft. Kate saß auf einem Stuhl, vor dem Schreibtisch des Schulleiters. Auch sie war authentisch gekleidet. Der karierte Minirock lenkte den Blick auf ihre Oberschenkel, die keine Strumpfhose verdeckte. Der Pferdeschwanz wippte, als sie sich nach uns umdrehte. Unter ihrem weißen T-Shirt bebten aufgeregt ihre Brüste. Sie sah nicht glücklich aus, schleuderte uns feindselige Blicke entgegen.
„Bringen wir es hinter uns, Sharon! Diese Komödie ist absolut unnötig und widert mich an!“
Blitz blieb an der Tür stehen, während ich mich hinter den Schreibtisch setzte. Mein überlegenes Lächeln bedeutete eine weitere Ohrfeige. Ich wirkte viel älter als sie, obwohl uns nur vier Jahre trennten. Ich sah Kate fest in die Augen, kostete meinen Vorteil weidlich aus.
„Ich weiß nicht wovon Du redest, Kate! Dir ist doch sicher bewusst, weshalb Du hier bist? Zum wiederholten Mal höre ich Klagen, die Dein Verhalten betreffen. Man bat mich geeignete Maßnahmen zu ergreifen, die Deiner Disziplinierung dienen! Was sagst Du dazu, Mädchen?“
Ihr Blick verriet ihren Zorn! Sie kannte diese Töne aus ihrem früheren Leben. Es war ein Volltreffer, das zeigte ihre Reaktion. Ich vermutete, dass sie mehr Zeit über den Knien ihrer Lehrer verbrachte, als anderswo. Sie glaubte, dass mich ihr schnoddriger Ton von meinem Vorhaben abbringen würde.
„Leck mich, Sharon! Wenn Du Hand an mich legst, wirst Du es bald schon bereuen. Ich lasse mich von Dir nicht lächerlich machen.“ Sie schnaubte verächtlich, verschränkte die Arme vor der Brust.
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