Die Revanche

Dead Boys Part 6

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Die Revanche

Die Revanche

Andreas

Sie banden mich los, befreiten Hände und Füße von dem Kreuz. Die straff gezogenen Lederriemen hatten mir fast das Blut abgeschnürt. Endlich konnte ich meine Handgelenke ausschütteln, die sich ganz taub anfühlten. Der stechende Schmerz ließ langsam nach, dafür wurde mir schwindlig. Weder der Mohawk, noch die Schwarzhaarige machten Anstalten mir zu helfen. Ich lehnte mich hilflos an das Kreuz, voller Sorge gleich umzukippen. Blitz machte seinem Namen alle Ehre, tauchte wie aus dem Nichts bei mir auf. Ich taumelte in die Arme des hochgewachsenen Blonden, presste mich schutzsuchend an seine Brust. Sein staubiger Mantel verbarg nicht nur meine Blöße, er vermittelte auch ein trügerisches Gefühl der Geborgenheit. Tat Blitz es für mich, oder weil es ihm aufgetragen wurde? Seine blauen Augen gaben keine eindeutige Antwort! Ich fühlte mich ausgeliefert, hilflos und leer.

Ich musste das Bewusstsein verloren haben! Anders konnte ich es mir nicht erklären. Ich befand mich weder in dem schrecklichen Folterraum, noch in einer anderen mir bekannten Räumlichkeit. Jemand hatte mich auf weiche Kissen gebettet, meinen fröstelnden Körper unter eine warme Decke gesteckt. Ich war nicht mehr nackt, trug dafür ein seidenes Negligee. Mein guter Geist saß neben mir auf dem Bett, hielt dabei meine Hand. Er hatte den Mantel ausgezogen, so sah ich die Tattoos auf seinen sehnigen Unterarmen. Sein Lächeln tat mir gut, wirkte vertraut. Es kam mir vor, als kannte ich ihn aus einem früheren Leben. Ich drückte seine Hand, zog ihn näher zu mir hin. Blitz schlüpfte unter die Decke, schmiegte sich an mich. Ich konnte die Härte seines Schwanzes durch den dünnen Stoff deutlich spüren. Seine Jeans rieb sich an meinem Negligee, das meine Schenkel zur Hälfte frei gab.

Er war zärtlich und fordernd zugleich, beherrschte die gesamte Klaviatur. Seine feingliedrigen Finger wanderten meine Beine entlang, dem etwas höher gelegenen Ziel entgegen. Den hindernden Stoff schob er beiseite, öffnete gleichzeitig seine Hose. Er schaffte es, sie im Liegen auszuziehen, wie eine Schlange bei der Häutung. Ich lag auf dem Rücken, völlig offen. Blitz senkte sich auf mich, drang wie ein Dämon in mich ein. Mit dem ersten Stoß setzte mein Arsch sich in Bewegung. Er fickte mich wild und ungestüm, gleichzeitig voller Gefühl. Ich vergaß den Schmerz und all die Demütigungen, die hinter mir lagen. Seine pure Körperlichkeit weckte archaische Triebe in mir, die mir fremd und doch vertraut waren. Blitz` Sinnlichkeit riss mich mit, tauchte uns beide in einen Strudel aus Leidenschaft. Meine Beine schlangen sich um seine Hüften, so dass ich ihn noch intensiver spürte. Meine hoch aufgerichteten Nippel kitzelten seine Brust, was seinen Knüppel noch stärker stimulierte. Kurzum: Er nahm mich richtig her, fickte mich, dass mir Hören und Sehen verging. Die Erlösung glich einem Opiumrausch. Wohlige Wärme durchflutete meinen ganzen Körper, als es mir kam wie nie zuvor!

Blitz verschoss seine ganze Munition in mir. Ich konnte mich nicht erinnern, jemals so viel Samenflüssigkeit gesehen zu haben. Vampire schienen über ein Reservoir zu verfügen, das niemals versiegte. Auch meine Vagina sonderte viel mehr Flüssigkeit ab, wandelte sich zu einer glitschigen Höhle der Lust. Seit Stivs Kuss meine Metamorphose in Gang setzte, reagierte ich mit maßloser Geilheit auf jedweden Reiz. Sogar jetzt, da ich eigentlich komplette Befriedigung fand, spürte ich diese teuflische Gier. Ich lag neben Blitz, der mir zu einem wundervollen Höhepunkt verholfen hatte, doch meine Gedanken waren woanders. Das Mädchen in der Schuluniform spukte durch meinen Kopf. Sie hatte Janis verdroschen, mit sichtbarer Freude daran. Nie zuvor hatte mich eine Frau derart aufgeregt, wie dieses kleine Biest. Ich war wütend, da sie meiner Freundin weh getan hatte! Der Wunsch, an ihr Rache nehmen zu können, verfestigte sich. Blitz merkte, dass etwas nicht stimmte.

„Was beschäftigt Dich, Sharon? Du kannst mir alles erzählen. Ich stehe auf Deiner Seite!“
Ich glaubte ihm, obwohl mich sein Anführer belogen hatte. Stiv täuschte stets Gefühle vor, zu denen er gar nicht fähig war. Er befahl mich zu quälen, weil es ihm Spaß machte. Blitz war anders, aber was konnte er dem Gott der Vampire entgegen setzen? Ich legte meinen Kopf an seine Schulter, beichtete ihm mein Verlangen.
„Die junge Frau mit dem Rohrstock! Ich würde sie nur zu gerne in die Finger kriegen, ihr das heimzahlen, was sie Janis angetan hat.“ Misstrauisch fügte ich noch hinzu: „Verrätst Du es Stiv? Ich weiß nicht, wem ich noch trauen kann!“ Blitz gab mir einen flüchtigen Kuss. Er wirkte nachdenklich, brauchte Zeit seine Gedanken zu sammeln.
„Sharon, er sieht alles, wenn er es will! Momentan hat er kein Interesse an uns, braucht weder Dich noch mich. Für Stiv bedeutet Lüge Wahrheit, Liebe Hass, oder auch umgekehrt. Er steht über allem, beherrscht Mensch und Tier! Finde Dich damit ab, je eher desto besser. Was das Mädchen betrifft: Sie heißt Kate. Sie ist eine seiner Lieblingsschülerinnen, wie er die Frauen hier nennt. Er verwandelte sie auf einem Schulhof, Ende der sechziger Jahre. Sie war gerade mal 18, daher wirkt sie so jung. Du möchtest Kate also bestrafen. Ich hätte nicht gedacht, dass Dich so etwas anturnt!“
Sein Lachen steckte mich an. Er hatte mich ertappt! Janis zu rächen war nur ein Aspekt. Die Aussicht, dass ich dem niedlichen Girl ordentlich einheize, war der andere. Blitz drehte mich auf die Seite, legte seine Hand auf meinen Po.

„Du könntest Glück haben! Stiv hast Du jedenfalls beeindruckt. Er schätzt starke Frauen, die Schmerz aushalten können. Kate ist ein bisschen in Ungnade gefallen, da sie sehr eigensinnig ist. Ich kann ihn fragen, ob Du Dein Mütchen an ihr kühlen darfst? Soll ich das tun?“ Ich überlegte nicht lange: „Ja, bitte ihn um Erlaubnis! Ich will ihren hübschen Arsch zum Glühen bringen. Sie soll sich einmal wie ein richtiges Schulmädchen fühlen!“ Er nickte stumm, widmete sich wieder meinen Pobacken. Sein zärtliches Streicheln entspannte mich, bis mir die Augen zufielen. Ich schlief unruhig, träumte von Kate. Ich sah sie auf ihrer High School, wo Stiv auf der Lauer lag. Das unschuldige College Girl lief geradewegs in die Falle. Sein smartes Auftreten machte es ihm leicht Kates Vertrauen zu gewinnen. Sie ging mit ihm auf den Schulhof, wo er sie hemmungslos küsste. Stiv manipulierte sie, tätschelte ihr das Hinterteil. Sie war so erregt, dass sie ihm freiwillig den Hals hin hielt. Fangzähne, spitz wie Messer, bohrten sich in williges Fleisch. Es wirkte absolut realistisch, als sehe ich alles aus nächster Nähe. Schweißgebadet wachte ich auf, hatte vor Aufregung die Decke weg gestrampelt. Ich riss panisch die Augen auf, war froh diesem Alptraum entronnen zu sein. Blitz stand vor dem Bett, doch er war nicht allein. Aus roten Augen, schwarzgewandet sah er auf mich herab. Der Ausdruck in seinem Gesicht verriet – Ich weiß alles. Es war Stiv!

„Blitz hat mir von Deinen Sehnsüchten berichtet. Du willst also Kate! Ich überlasse sie Dir für einen Abend. Du hast Mut bewiesen, den Qualen getrotzt. Dafür darfst Du Dich mit meiner Kleinen vergnügen! Sie ist ein wenig dreist in letzter Zeit. Ich könnte sie selbst bestrafen, aber es langweilt mich! Blitzie Boy hat mich überzeugt, dass Du Kate Respekt beibringen wirst. Er wird Dich zu ihr bringen!“

„Was ist mit Janis?“ Mir fiel ein, dass ich sie seit unserer gemeinsamen Tortur nicht mehr gesehen hatte. Er winkte ab, machte eine herablassende Handbewegung. „Deiner Freundin geht es wieder gut! Cheetah kümmert sich rührend um sie. Sie hat ihm wahrlich den Kopf verdreht.“ Er grinste vergnügt. „Für mich gibt es keine Hoffnung, Sharon. Ich habe einfach zu viel gesehen in all der langen Zeit. Verzeih, dass ich Dich so schlecht behandelt habe. Halte Dich besser an Blitz! Er ist mein ältester Vertrauter und er weiß, wie die Dinge hier unten ablaufen! Ich wünsche Dir viel Spaß.“ Dann drehte er sich einfach um, ging aus dem Zimmer. Blitz zuckte nur mit den Schultern, als ich ihn fragend ansah. Er gefiel mir immer besser. Ich war froh, dass er mir zur Seite stand. Nun ermöglichte er mir diese Revanche. Ich öffnete den Kleiderschrank, der in jedem Zimmer zu finden war. Sofort fand ich das Gesuchte. Ein mausgraues Kostüm, wie es Lehrerinnen um 1967 getragen hatten. Ich wollte mich waschen, ehe ich Kate aufsuchte. Blitz brachte mich in die Tropfsteinhöhle, in der ich mit Stiv geduscht hatte. Das angenehm warme Wasser prasselte auf meinen Körper. Diesmal wusch ich mich selbst, da ich so heiß auf das Date mit Kate war. Blitz machte einen enttäuschten Eindruck, aber er ließ mich in Ruhe. Nachdem ich mich wieder frisch fühlte, trocknete ich mich hektisch ab. Blitz amüsierte meine Eile, machte sich darüber lustig: „Kate wird Dir nicht weg laufen! Keine Angst!!“ Ich drängelte trotzdem, gab das Tempo vor. Wir liefen zurück, so schnell wir konnten. Als wir wieder im Zimmer standen, zog ich sofort das Kostüm an. Der Bleistift Rock passte perfekt. Das konservative Outfit wurde durch die Kostümjacke vervollständigt. Vor dem Spiegel steckte ich meine langen Haare zu einem Dutt.

„Wow! Du siehst aus wie der Schrecken eines jeden College Girls. Kates Déjà Vu dürfte authentisch ausfallen!“ Ich stemmte die Arme in die Hüften, bleckte die Zähne dabei. „Dann führe mich jetzt zu ihr. Es wird Zeit, dass sie mich richtig kennen lernt!“ Blitz packte noch einige Utensilien in eine Sporttasche, die er vorbereitet hatte. Dann traten wir auf den endlosen Gang hinaus. Der Weg war nicht weit. Der Raum, indem Kate wartete, lag nur wenige Meter entfernt. Blitz öffnete die Türe, verzichtete darauf anzuklopfen. Er ließ mir höflich den Vortritt. Das Zimmer war im Stil der sechziger Jahre eingerichtet, vielmehr wie das Büro eines Schulrektors. Es fehlte nichts, sogar ein Portrait Richard Nixons hing an der Wand. Daneben ein Wimpel der College Baseball Mannschaft. Kate saß auf einem Stuhl, vor dem Schreibtisch des Schulleiters. Auch sie war authentisch gekleidet. Der karierte Minirock lenkte den Blick auf ihre Oberschenkel, die keine Strumpfhose verdeckte. Der Pferdeschwanz wippte, als sie sich nach uns umdrehte. Unter ihrem weißen T-Shirt bebten aufgeregt ihre Brüste. Sie sah nicht glücklich aus, schleuderte uns feindselige Blicke entgegen.

„Bringen wir es hinter uns, Sharon! Diese Komödie ist absolut unnötig und widert mich an!“
Blitz blieb an der Tür stehen, während ich mich hinter den Schreibtisch setzte. Mein überlegenes Lächeln bedeutete eine weitere Ohrfeige. Ich wirkte viel älter als sie, obwohl uns nur vier Jahre trennten. Ich sah Kate fest in die Augen, kostete meinen Vorteil weidlich aus.
„Ich weiß nicht wovon Du redest, Kate! Dir ist doch sicher bewusst, weshalb Du hier bist? Zum wiederholten Mal höre ich Klagen, die Dein Verhalten betreffen. Man bat mich geeignete Maßnahmen zu ergreifen, die Deiner Disziplinierung dienen! Was sagst Du dazu, Mädchen?“
Ihr Blick verriet ihren Zorn! Sie kannte diese Töne aus ihrem früheren Leben. Es war ein Volltreffer, das zeigte ihre Reaktion. Ich vermutete, dass sie mehr Zeit über den Knien ihrer Lehrer verbrachte, als anderswo. Sie glaubte, dass mich ihr schnoddriger Ton von meinem Vorhaben abbringen würde.
„Leck mich, Sharon! Wenn Du Hand an mich legst, wirst Du es bald schon bereuen. Ich lasse mich von Dir nicht lächerlich machen.“ Sie schnaubte verächtlich, verschränkte die Arme vor der Brust.

Blitz gab mir ein eindeutiges Zeichen. Er klatschte in die Hände, erinnerte mich an meinen Erziehungsauftrag. Trotz ihrer großen Reden, schaffte es Kate kaum still zu sitzen. Der Minirock-Po glitt unruhig über den Stuhl. Sie wusste was kommt, kannte das alles nur zu gut! Ich stand auf, ruhig und gelassen. An ihrem Pferdeschwanz packte ich sie, zog sie daran nach oben. Ich ignorierte ihr Gezeter, setzte mich dafür auf den frei gewordenen Stuhl. Mit einem kräftigen Stoß in Kates Rücken warf ich sie über meine Knie. Sie starrte zu Blitz, der den Kopf schüttelte. Verzweiflung machte sich in ihr breit, da nun klar war, dass sie hier nicht mit heiler Haut davon kam. Ich klemmte ihre schlanken Beine zwischen meinen Schenkeln ein. Die Chance zu entkommen, sie tendierte in Richtung Null. Der kurze Rock war schnell aus dem Weg! Kates zitternder Popo steckte in einem schlichten Baumwollhöschen, das einem unartigen Mädchen wie ihr gut zu Gesicht stand. Sie protestierte heftig, als ich es einfach herunter zog. Ich spürte genau, wie sehr sie sich schämte!

Aus einer männermordenden Vampir-Lady machte ich einen strampelbeinigen Teenager. Auf meinen Wink hin, reichte mir Blitz eine Haarbürste. Nun nahm Kates Martyrium seinen Lauf. Die flache Seite war bestens geeignet ihr etwas Respekt einzubläuen. Ich versohlte ihren Arsch, wie sie es bei Janis getan hatte. Anfangs riss sie sich zusammen, gab keinen Laut von sich. Das änderte sich, als es hinten immer ärger brannte. Sie schrie vor Schmerz, schlug dabei mit den Beinen aus, als könne sie dadurch etwas ändern. Blaue Flecken verunstalteten ihren formschönen Hintern, der solch eine Behandlung nicht mehr gewohnt war. Ich klatschte ihr derart den Arsch, dass dieser kaum noch in ihren Slip zu passen schien. Der ganze Körperteil war geschwollen, so dass sie vermutlich die nächsten Nächte auf dem Bauch schlafen musste. Zum Abschluss verpasste ich ihr noch zwei besonders gemeine Hiebe, die ich auf den Übergang zwischen Schenkel und Po setzte. Nun konnte jeder sehen, dass sie den Arsch voll bekommen hatte. Es sei denn, sie würde in Zukunft auf ihre geliebten Minis verzichten! Ich warf die Bürste in einen Papierkorb unter dem Schreibtisch. Kate erhob sich mühsam, beide Hände auf den blutroten Arsch gepresst. Ich schickte Kate in die Ecke, sagte ihr, dass sie dort eine viertel Stunde zu stehen hatte. Sie gehorchte tatsächlich, nahm die verlangte Position umgehend ein. Nun stand sie genau unter Nixon, der schmierig grinsend ihren nackten Po betrachtete. Sie wurde noch nie derart gedemütigt. Ich sah es ihr deutlich an. Die Tränen verwischten ihren Lidstrich, den sie mit einem Kajalstift kunstvoll aufgetragen hatte. Ihr Höschen hing auf halbmast, und ihren karierten Rock musste sie selbst oberhalb der Hüften festhalten. Die Revanche war vollendet, der Gerechtigkeit Genüge getan. Blitz´ Finger formten das Victory-Zeichen. Es war an der Zeit zu gehen! Ich sah noch einmal zu Kate. Sie drehte den Kopf in meine Richtung, schenkte mir einen hasserfüllten Blick. Ich hatte eine neue, beste Feindin gefunden. Von nun an musste ich vorsichtig sein, noch mehr als zuvor!

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