Statt einer Antwort blickt sich Thilo Schröder kurz um. Als er niemanden sieht, drängt er Elke Sommer in die Umkleidekabine; diese gibt sich sofort dazu her, seinen Hosenstall zu öffnen.
„Oh, da ist ja jemand schon ganz in freudiger Erwartung. Prächtig und betriebsbereit. So mag ich das."
Die Kundin geht in die Knie und massiert die pralle Eichel mit ihren Lippen, legt ihre Finger um den harten Schaft, lässt die Erektion hinein- und hinausgleiten, bis der Verkäufer unter schwerem Atem fleht: „Bitte aufhören! Wenn ich gleich komme, wird das mit dem Ausfüllen nichts mehr."
Sie dreht ihm das Hinterteil zu, bückt sich nach vorne und spreizt die Schamlippen, um ihm das Eindringen zu erleichtern. Thilo Schröder nimmt das Ausfüllen sehr ernst; wieder und wieder rammt er seinen Hammer in die schon triefende Möse. Elke Sommers lustvolle Laute – Seufzen, Stöhnen, Schreien – wären dazu geeignet, alle anwesenden Kunden und das gesamte Personal herbeizurufen, aber glücklicherweise stört sie niemand. Als hätten sie sich auf einen gemeinsamen Orgasmus verständigt, kommen beide lautstark zum Ende, als Herr Schröder sein Pulver in Frau Sommers Röhre verschießt.
„Aber Chef, was machen Sie denn da?", rutscht es vor lauter Schreck Hermine Krause heraus, der dienstältesten Verkäuferin, die ihre Lehre im Modehaus Schröder – seit 1952 – noch zu Zeiten von Thilos Großvater absolviert hatte. Frau Krause droht vor Scham gewissermaßen im Erdboden zu versinken und wünscht sich, sie wäre keinesfalls zufällig in die Abteilung Damenoberbekleidung gekommen. „Ich, ich wollte keinesfalls stören, Chef!", stammelt sie, verlegen an ihren silbergrauen Löckchen zupfend.
Thilo Schröder bemüht sich nach Kräften, seine Kleidung wieder zu richten, wobei ihm sein immer noch halberigierter Schwanz im Wege ist, der sich nicht so einfach wieder in die Hose verstauen lässt, was auch Frau Krause nicht entgeht. Frau Sommer hingegen schließt geistesgegenwärtig den Vorhang der Umkleidekabine, wodurch es ihr gelingt, weitgehend unerkannt zu bleiben, jedenfalls für diejenigen Kunden, die sie nicht kennen. Aber es sind ohnehin weder Kunden noch weitere Angestellte zugegen.
Sobald Hermine Krause wieder verschwunden ist, raunt der Chef seiner schönen Kundin zu: „Das war mal wieder ein schöner Spaß. Gehen wir noch nebenan einen Espresso trinken?"
„Leider nein, mein Liebster, heute geht es nicht. Mein Gatte erwartet mich in einer halben Stunde vor seinem Büro. Wir wollen heute in den Mopsberger Hof zum Eisbein-Essen. Und vorher muss ich mich noch umziehen."
„Na dann bis nächste Woche um die gleiche Zeit, meine Schöne!"
„Same procedure as every week, my dear."
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