Dem Candaulismus verfallen

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Dem Candaulismus verfallen

Dem Candaulismus verfallen

Anita Isiris

Ich holte kurz Luft, dann konterte ich – ohne zu ahnen, was daraufhin passieren würde. „Dieser Stephen hat bestimmt einen ganz geilen Schwanz“, flüsterte ich und weitete die Augen. „Wenn ich mir vorstelle..., dass er sich noch während des Apéros, noch bevor wir ihm unsere Wohnung gezeigt haben, in mich schiebt... immer tiefer... immer tiefer... ach, Marc!“. Ich zog ihn an mich. Es war aber nicht etwa so, dass Marc sich, befremdet von meinem Statement, versteifte. „Geil“, raunte er. „Ich möchte aber gerne zuschauen, wenn er Dich fickt“. Dieser Satz machte mich dermaßen an, dass ich nicht länger warten konnte. Ich packte Marcs steife Wurzel und schob sie in mich. Dann küsste ich Marc lange und innig. „Während dieser Stephen Dich vögelt, würde ich Deine Brüste massieren. Dann hätten wir alle drei etwas davon. Stephen bekäme sicher Hunger vom Zuschauen. Deine Nippel sind ja so was von geil – bestimmt nicht nur für mich. Deine Nippel, Sirit, sind auch geil für andere. Für ganz, ganz viele Männer.“
 
Ich war von Sinnen vor Lust. „Geil für ganz, ganz viele Männer“. Hatte er das gerade gesagt? Warum ging dieser Satz bei mir so tief rein? Wollte mich mein Freund etwa... mit ganz, ganz vielen Männern teilen? Falls ja... war das schlimm? Solange ich verhütete? Denn... wenn ein Kind, dann selbstverständlich nur von Marc. Meine Vulva aber, so gut ich sie kenne, hätte ganz bestimmt nichts dagegen, auch mal andere Finger, eine andere Zunge, einen anderen Schwanz an und in sich zu spüren.
 
Mein Orgasmus ging mitten durch meinen Bauch. Wir hatten an jenem Abend drei Mal Sex hintereinander, zwei Mal auf dem Schlafzimmerteppich, ein drittes Mal dann doch im Bett, ganz bequem, auf der neuen Matratze.

Marc

Dieses Luder aber auch! Lädt einfach so den erstbesten Nachbarn zu einem Apéro ein. Die Wahl war jedoch gut; der Typ war ausgesprochen attraktiv; ich verdrängte sie Sorge, einen Konkurrenten befürchten zu müssen.

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