„Sie schaute an sich herunter, entschuldige, aber ich habe kein Geld dabei, können wir das auf später verschieben?“
Wir aßen schweigend, bis sie plötzlich rausplatzte: „Wie alt bist du und wie heißt du eigentlich?“
Ich hatte diese Frage schon erwartet, trotzdem erwischte sie mich gerade in dem Moment, als ich mir das Gelbe vom Ei in den Mund schob und natürlich etwas am Mund verteilte. Bevor ich etwas sagen konnte, beugte sie sich vor und wischte mit dem Daumen meine Lippen sauber.
„Du hast etwas Eigelb am Mund gehabt!“ Sie zeigte mir ihren Daumen und leckte genüsslich mit ihrer Zunge darüber hin. Wieder erzeugte dieser Anblick bei mir leichte Hitzewellen.
Diese unverhohlene Anzüglichkeit machte mich mutig: „Ich glaube wir sollten unsere Unterhaltung nach dem Frühstück auf deinem oder meinem Zimmer fortsetzen! Ich heiße übrigens Frederick, werde aber meistens `Fred´ gerufen und bin 39!“
Mit einem süffisanten Lächeln sagte sie: „Auf meinem Zimmer, dann kann ich dir gleich den Euro für deine, wahrscheinlich sündigen, Gedanken geben!“
„Und wie heißt du?“, fragte ich.
„Ich heiße Marlene, aber meistens werde ich `Mary´ genannt und ich bin 27 Jahre alt.
Im selben Moment spürte ich wie ihr nackter Fuß an meiner Wade hochwanderte: „Bist du sehr hungrig?“, fragte sie und schob ihren großen Zeh langsam an meinem Bein hoch.
Mir wurde heiß und kalt, bei dem Gedanken, dass uns jemand beobachten könnte. Doch ein kurzer Blick nach links und rechts beruhigte mich. Da ich mich bewusst ganz ans Ende des Speisesaals gesetzt hatte, waren wir ziemlich allein. Hinzu kam noch, dass ich mit dem Rücken zum Buffet saß und Mary den Überblick hatte, was hinter mir geschah.
Apfelpos Fuß näherte sich meinen Knien und in meiner Hose tobte ein Gewitter. Diese unverhohlene Anmache von Mary ließ mich nicht kalt. Sie schien von ihrem Mathes kurz gehalten worden zu sein, oder es lief schon länger nichts mehr bei ihnen!
Der Apfelpo
73 12-19 Minuten 0 Kommentare
Der Apfelpo
Zugriffe gesamt: 5179
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.