Vielleicht machte aber auch genau das den Reiz aus – nie wusste sie, wann sie ihn treffen würde, wie viel Zeit er hätte, wann er sich melden würde. Jedes Mal war es aufregend, jedes Mal war es neu. Und wenn sie ganz ehrlich war, liebte sie es sogar, ihm in gewisser Weise ausgeliefert zu sein.
Doch an diesem Tag saß er tatsächlich nur mit ihr im Café und sprach über alles Mögliche. Sie saßen übereck, sodass sich ihre Beine fast hätten berühren können, doch er hielt seine Beine überkreuzt und machte keine Anstalten, sie auch nur mit dem Fuß zu berühren. Nach und nach rückte sie immer näher an ihn heran, wollte, dass er seine Hand über ihren Oberschenkel gleiten ließ, wollte zumindest seinen Oberarm an ihrer Schulter spüren. Doch er blieb davon vollkommen unberührt und sprach einfach nur wie mit einer Bekannten mit ihr. Sein Verhalten irritierte sie, machte sie aber gleichzeitig auch immer verrückter. Dieses Spiel, nicht zu wissen, woran sie bei ihm war, erregte sie immer mehr, sie konnte an nichts anderes denken als seine Finger, die sie schon so oft in ihrer Muschi gespürt hatte, oder an seine Zunge, wie sie zuerst langsam ihre Klitoris umkreiste, bis er dann schließlich heftig an ihren Lippen saugte und mit seiner Zunge in ihre Spalte eindrang. Irgendwann sagte sie: „Ich gehe mal auf die Toilette“, doch er nickte nur. Vergeblich wartete sie im Vorraum der Toilette auf ihn, bis sie irgendwann frustriert wieder zu ihm an den Tisch ging. „Wollen wir gehen?“, fragte er. „Wohin?“, wollte sie von ihm wissen. Doch er sagte nur: „Vielleicht noch ein bisschen durch die Stadt, dann muss ich sowieso zurück.“ Sie stellte keine weiteren Fragen, und sie verließen schweigend das Café. Ohne Händchen zu halten, was sie ohnehin nie taten, oder sich sonst wie nahe zu kommen, passierten sie ein paar Schaufenster, bis sie in einem einen Rock entdeckte, der ihr gefiel.
Der Body
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