Der Club der verborgenen Lust - Teil 5

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Der Club der verborgenen Lust - Teil 5

Der Club der verborgenen Lust - Teil 5

Alnonymus

Den halben Sonntag kuscheln wir eng umschlungen in Erinnerungen schwelgend unter der Decke. Nein, Sex haben wir keinen, dafür genießen wir die innige Nähe und das Gefühl der tiefen Verbundenheit umso mehr. Wie man sich denken kann, sind wir seitdem immer, wenn es sich einrichten lässt, bei den Treffen dabei. Schließlich ist es sogar noch besser, als wir es uns in unseren kühnsten Träumen ausgemalt haben. Ob es unser Sexleben beeinflusst? Ja, auf jeden Fall. Auch zuhause haben wir immer noch wunderbaren Sex, der sogar inniger und intensiver geworden ist. Viel mehr als früher, genießen wir die ungestörte Nähe, die Zweisamkeit, das Verschmelzen von Körper und Seele zu einer Einheit, auch wenn es sich kitschig anhört.

Im ‚Club der verborgenen Lust‘ leben wir dann die andere Seite aus. Dort heißt es, sehen und gesehen werden, sich durch die Lust der Anwesenden anregen zu lassen, um es dann selber ungehemmt vor den Augen der Anderen miteinander zu treiben. Doch auch wenn es sich nicht so anhört, ist es doch mehr als nur Sex. Stets unterhält man sich über alles Mögliche, eben nicht nur über erotisches. Man bekommt auch mal Tipps für ein tolles Konzert, oder Anregungen für den nächsten Städtetripp. Wir fühlen uns also rundum wohl. Bei unserem dritten Treffen passiert dann dass, was eigentlich unvermeidlich ist, denn von den anderen Gästen haben wir vorher niemanden gekannt. Ich unterhalte mich an der Bar grade mit Gerd über das Basketballspiel, bei dem ich gestern war, während meine Frau die Getränke für uns bestellt. Plötzlich höre ich die Stimme von Sarah unisono mit der einer anderen Frau: „Duuuu? … Hier?“

Ich drehe mich um, sehe zuerst das erstaunte Gesicht meiner Liebsten, dann das einer anderen Frau. Sie scheint etwas jünger zu sein als wir, ist einen Kopf kleiner, schlank, ja zierlich, mit einem hübschen Gesicht und langen naturblonden Haaren. Ihr Begleiter ist ein richtiger Spargeltarzan, wie wir früher gesagt hätten. Die Namensschilder auf ihren Bademänteln weisen sie als Rosemarie und Nils aus. Beide Frauen umarmen sich spontan. Erst dann erfahren Nils und ich, dass Sarah und Rosemarie seit vielen Jahren Kolleginnen sind, und dass Rosemarie und Nils wegen eines längeren Urlaubs einige Treffen verpasst haben. Was durchaus hätte peinlich werden können, ist es aber überhaupt nicht. In der entspannten, lockeren Umgebung schnattern beide Frauen drauflos, erstaunt darüber, dass sie die gleichen Neigungen haben. Dass sie sich nun gelegentlich gegenseitig beim Vögeln beobachten werden, ist nebensächlich. Nils grinst genauso über das Verhalten der Frauen wie ich, was ihn augenblicklich sympathisch macht. So beginnen auch wir Männer eine ungezwungene Unterhaltung.

Doch das nur am Rande, kommen wir zurück zu unseren Treffen. Als Sarah und ich das zweite Mal teilnehmen, lernen wir nicht nur Gäste kennen, die vor zwei Wochen nicht dabei waren, nein, auch Hannes und Lisa sind mit von der Partie. Die Beiden sehen wir aber nach einem gemeinsamen Begrüßungssekt erst einmal nicht mehr. Angeregt durch die anderen Gäste, schieben meine Liebste und ich erst einmal eine ganz entspannte Nummer auf einem der Sofas im ‚Wohnzimmer‘, genießen es, wenn wir die Blicke der Anwesenden geradezu auf unserer Haut spüren. Miteinander vögeln ist für uns immer ein Genuss, hier, vor den Augen der Anderen, noch umso mehr.

Nachdem wir uns anschließend am kalten Buffet bedient haben, schlendern wir einfach eine Weile durch die verschiedenen Räume, um uns ein wenig an den lustvollen Paaren zu erregen. Unser Ziel ist das ‚Bad‘, denn wir wollen uns nach langer Zeit endlich mal wieder dem Tantra hingeben, schauen, ob wir die in ‚unserem‘ Wellnesshotel gelernten Praktiken noch beherrschen. Und tatsächlich schaffen wir es, unsere Lust langsam aufzubauen, und so lange zu halten, bis ein gemeinsamer Orgasmus meine Liebste und mich fast bis in eine erdnahe Umlaufbahn katapultiert. Zutiefst befriedigt und etwas ermattet, lassen wir uns an der Bar nieder. Kurze Zeit später tauchen auch unsere Freunde wieder auf, wobei Hannes sich immer wieder seine Handgelenke reibt. „Was ist los?“ frage ich. Hannes versucht ein Lächeln: „Naja, wir hatten gerade ein sehr fesselndes Erlebnis, und mein Schatz hat mich so geil gemacht, dass ich gar nicht gemerkt habe, dass ich ein wenig zu heftig an den Seilen gezerrt habe. … Was soll‘s.“

„Und dir ist nichts passiert?“ fragt Sarah an unsere Freundin gewandt. Die schüttelt nur den Kopf: „Nein, Hannes hat mich vorher zwar auch mal gefesselt, aber er hat einen Seidenschal genommen. … Außerdem kann ICH mich besser beherrschen.“ „Na, wer‘s glaubt.“ raunt Hannes nur, was uns alle zum Lachen bringt. So flachsen wir noch eine ganze Weile herum, bis Lisa vorschlägt, gemeinsam im Whirlpool ein wenig zu entspannen. Da alle das für eine gute Idee halten, machen wir uns, mit frischen Getränken versorgt, auf den Weg. Im ‚Bad‘ halten sich vier Paare auf, eines hat es sich auf den Saunaliegen bequem gemacht, zwei Paare geben sich hinten auf den Matten einer intensiven Partnermassage hin, und vom Whirlpool aus winken uns Frank und Sonja zu. „Kommt zu uns.“ ruft sie uns schon entgegen, da haben wir die Tür noch gar nicht wieder geschlossen. „Das haben wir auch vor.“ gibt Lisa zurück, während wir erst einmal die Bademäntel an die Haken neben der Tür hängen. Kaum sind wir im Wasser, stoßen wir natürlich erst einmal alle miteinander an. Es ist tatsächlich herrlich entspannend, hier in dem angenehm warmen, sprudelnden Wasser, mein Schatz in meinem Arm, sich teils leise unterhaltend, teils einfach schweigend seinen Gedanken nachhängend. Doch das ändert sich nach einer Weile. Wir beobachten nämlich, wie Frank und Sonja sich erst sanft und zärtlich küssen, bald aber ausgesprochen leidenschaftlich dabei werden.

Vor allem als Frank seine Hand um die üppige Oberweite seiner Frau schmiegt, und beginnt die pralle Rundung zu massieren, wird aus dem entspannenden Blubbern, das meinen Lümmel und meine Eier umspielt, schnell eine ausgesprochen anregende Sache. Als Sonja dann noch ihre Hand unter die Wasseroberfläche abtauchen lässt, ist mir sofort klar, wo sie ihrem Mann hinfassen will. Obwohl ich vorhin erst wunderbaren Sex hatte, beginn sich mein bestes Stück schon wieder prall aufzupumpen. Als ich kurz zu meiner Frau hinübersehe, weiß ich, dass das Ganze auch sie nicht unberührt lässt, zumal sie ihre Beine ein wenig weiter spreizt, vermutlich damit auch bei ihr die Blubberblasen die anregende Wirkung ein wenig besser entfalten können. Sich in gespielter Verlegenheit auf die Unterlippe beißend, schaut sie mich an. „Ich glaube mit der Entspannung ist es erst einmal vorbei.“ holt mich unsere Freundin Lisa aus meinen Gedanken. Schon sehen ich wie sie sich küssend über ihren Liebsten hermacht. „Bei dir auch?“ fragt Sarah nur. Statt einer Antwort bekommt sie einen langen Kuss, verlanden spielt meine Zunge mit ihrer.

Als ich mich von meiner Liebsten gelöst habe, fläze ich mich wieder gemütlich hin. Mal sehen was passiert. Dabei fällt mir auf, dass Sonja sich mit nach hinten abgestütztem Oberkörper, und weit gespreizten Beinen, auf den Rand des Pools gesetzt hat. Ihre Füße hat sie auf die Sitzfläche unter Waser abgestellt, und genau zwischen denen hat sich Frank mit gesenktem Kopf niedergelassen. Ich sehe zwar nur seinen Rücken, aber seine Bewegungen, und vor allem Sonjas Jauchzen, verraten eindeutig, dass sie gerade auf das köstlichste geleckt wird. Entweder stört es sie nicht, dass wir zusehen, oder es macht sie gerade besonders scharf. Ich vermute eindeutig letzteres. Inzwischen ist nicht nur Sonjas Stöhnen zu hören, sondern auch aus dem hinteren Teil des Raumes dringen eindeutige Lustgeräusche zu uns herüber. Mich nach hinten abstützend, hebe ich langsam mein Becken an. Wie das Periskop eines U-Bootes tauch mein Ständer aus den Fluten auf. Sarah kichert kurz, schon hat sie sich das Teil geschnappt und die Vorhaut ganz zurückgezogen. Als ihre Zunge in schnellem Schlag um meine Eichel flattert, bleibt mir fast die Luft weg, doch die Stellung ist für mich etwas unentspannt, so muss ich leider mein Periskop bald wieder abtauchen lassen.

„Schade.“ seufzt mein Schatz, die sich aber sofort über mich beugt. Grinsend hat sie schon ein Alternativprogramm parat. Intensiv wir mein Ständer einfach unter Wasser gewichst. Zusammen mit den Luftblasen, die meine Eier umschmeicheln, ein besonderer Genuss. Ein kurzer Blick nach links verrät mir, dass Hannes und Lisa in ähnlicher Weise miteinander beschäftigt sind. Sarah hat genau die richtige Position. Ganz entspannt gleitet meine Hand, vom Wasser bestens verborgen, zwischen ihre Beine. Bespiele ich ihre Möse zuerst noch ausgesprochen sanft, lasse ich bald zwei Finger tief in das heiße Innere gleiten. Als ich schließlich beginne, sie mit meinen Fingern zu ficken, vermischt sich unser lustvolles Stöhnen mit dem der Anderen. Inzwischen hat sich Frank aus dem Wasser erhoben, während Sonja immer noch die gleiche Stellung innehat. Mehr als ihr Keuchen, verraten die gleichmäßigen, kräftigen Stoßbewegungen seines Hintern, dass er seine Frau gerade genüsslich durchvögelt. Sarah wird immer unruhiger. „Komm, ich will endlich deinen Schwanz bei mir drin haben.“ stöhnt sie voller Ungeduld. Also mache ich noch schnell mal das U-Boot, damit sie mir ein Gummi überziehen kann. Gott sei Dank, steht die Schale mit den Dingern in Griffweite.

Eh ich mich versehe, hat Sarah mich schon wieder auf die Sitzfläche zurückgedrückt. Ohne weiter Verzögerung grätscht sie über meinen Ständer, um ihn in der gleichen Bewegung ganz in sich aufzunehmen. Aus den Augenwinkeln sehe ich, dass auch Lisa gerade bei ihrem Hannes aufsteigt. Wie geil ist das denn, im Gleichtakt mit meinem Kumpel geritten zu werden. Meine Hände legen sich auf Sarahs Rücken. Ihre herrlich festen Titten sind direkt vor meinem Gesicht. Gierig lutsche, lecke, und knabbere ich an ihnen, lasse natürlich auch den harten Nippeln eine entsprechende Behandlung zukommen. „Komm, fick mich, … mach‘s mir.“ fordere ich zwischendurch immer wieder voller Ungeduld. Das Stöhnen der Anderen dringt kaum noch an meine Ohren, so sehr gebe ich mich meiner Reiterin hin. Immer intensiver werden ihre Bewegungen, steigern sich fast zu einem schnellen Galopp. Irre, und das alles hier in dem sprudelnden Wasser. Endlich. Mit einem erlösenden „jaaaa“ gebe ich mich meinen Höhepunkt hin, genieße, wie mein Schwanz weiterhin so intensiv massiert wird, bis ich auch den letzten Tropfen abgespritzt habe.

Dass auch Sarah richtig abgeht, bekomme ich dabei nur unterbewusst mit. Atemlos sinkt sie schließlich zusammen. Doch zu lange können wir uns nicht aneinander festhalten, um den abklingenden Orgasmus zu genießen, schließlich muss ich mir mein Kondom noch abstreifen, was hier im Wasser besonders wichtig ist. Kurze Zeit später sitzen wir sechs wieder entspannt im Whirlpool, jeder mit seinem Schatz im Arm. Ein verstehendes Grinsen macht sich allgemein breit. „Also ich werde wohl nie wieder in einen Whirlpool steigen können, ohne einen Ständer zu bekommen.“ werfe ich schließlich ein. Frank lacht auf: „Das kann ich schon seit Jahren nicht mehr. … Aber wir haben hier ja einen, wo das egal ist. … Beziehungsweise von meiner Frau sogar sehr gerne gesehen ist.“ „Letzteres glaube ich gerne.“ meint Sarah mit einem süßen Lächeln in meine Richtung. Es wird also mit Sicherheit nicht die letzte Nummer hier gewesen sein. So können wir schließlich doch noch tiefenentspannt den Abend im Pool ausklingen lassen, so wie wir es schon von Anfang an vorgesehen hatten.

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