Der Dirigent Tanaka

"Das kleine Teehaus" in Kyoto

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Der Dirigent Tanaka

Der Dirigent Tanaka

Joana Angelides



Nach einem leichten Lunch am Pool und einer sanften Massage durch Mei Li an meinem verspannten Nacken, wartete ich nun, dass sich die Türe zu den Behandlungsräumen von Tanakas Reich öffnete.
Die kleine Episode am frühen Morgen mit dem Boy war sozusagen ein „hors-d´oeuvre“ mit Appetitanregung für den Hauptgang,

Als Tanaka die Treppe herabkam, suchten seine dunklen Augen sofort Kontakt mit mir und der Ausdruck darin versprach einen Tanz auf dem Vulkan.
Einen Tanz auf dem Vulkan meiner Empfindungen.

Verwundert stellte ich fest, obwohl mein Körper in den letzten beiden Tagen extremer erotischer Spannung und Entspannung ausgesetzt gewesen war, keinerlei Sättigungsgefühle aufwies. Im Gegenteil, er war aufgewühlt, begierig nach Lust und Entladung. Es war, als würde er von summenden elektrischen Drähten durchzogen und es bei Berührung zu grellen Blitzen kommen.
Als ich den abgedunkelten Raum betrat, stand er mit dem Rücken zur Türe, hatte die Arme gehoben und es schien, als würde er mich gar nicht bemerken.
Mei Li half mir auf das breite Massagebett und breitete wieder eines der vorgewärmten Handtücher auf meinen Po.
Tanaka wandte sich mir zu, schloss die Augen und verbeugte sich wie immer.
Mit einer schnellen Bewegung entfernte er das Handtuch, dann verteilte er ein wenig angewärmtes Öl auf meinem Rücken und Po, in dem aber anscheinend einige Elemente sind, die die Haut leicht zum Jucken bringen. Ich spürte das sofort, es durchlief mich wie ein elektrischer Schlag. Er ließ auch meine Pospalte nicht aus, was mich zum unruhigen Hin- und Herzucken brachte.
Dann nahm er von dem kleinen Beistelltischchen eine der Bürsten, die da lagen, und begann mit langsamen, festen Bewegungen mit ihren harten Spitzen die Haut am Rücken und Po auf und ab zu streichen.

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