Dieses Mal habe ich zwei Tage gebraucht, um meine Sinne zu beruhigen.
Ich habe sodann wieder einen neuerlichen Termin bei Tanaka eingetragen. Meine Muskeln waren neuerlich verspannt und in meinem Lustzentrum hatte sich wieder ein Bienenstock eingenistet.
Es war wieder ein Termin mit unglaublichen Impulsen, Zwischentönen und Körperlichkeit
Ich habe soeben ein wirbelndes Karussell verlassen und es war wunderbar. Die Stille danach jedoch war wieder quälend. Ich spüre noch immer Tanakas warme, feste Hände, wie sie meinen Körper streicheln, seine Lippen über meine Brüste streichen, den Bauch hinunterwandern, im Nabel verbleiben und unruhig vibrieren, es verhindern, dass die Erregung abflaut. Sie hat mich noch immer voll im Griff.
Tanaka spielte wieder eine seiner Symphonien im Konzertsaal meiner Empfindungen. Eines seiner Geheimnisse sind die immer unterschiedlichen Masken, mit denen er die Augen von uns Frauen bedeckt. Sie vertiefen die Gefühle, lassen die Massagen erst richtig wirken. Sie sind gewöhnungsbedürftig, aber man empfindet damit wirklich intensiver.
Es lief wieder im gleichen Rhythmus, aber doch mit Variationen, ab.
Tanaka entfernte sich wieder kurz und ich blieb in der völligen Dunkelheit und Stille zurück.
Spüre plötzlich, wie zarte Hände, (oder sind es feine Schleier?) über mich gleiten, meine Schenkel berühren und sie auseinanderdrängen. Er war plötzlich wieder in voller Stärke zurück, drängte sich in mein Lustzentrum und blieb genau über meiner Klitoris stehen. Es sind tausend Zungen, die sich mit dieser noch immer sehr erregten Stelle vereinen, und sie begannen erneut in meinem Körper zu toben; meine Nervenenden vibrieren hektisch. Es schien, als wäre ich auf ein Rad gebunden, das sich immer schneller dreht. Warmer Atem war spürbar über den Spitzen der Brust und eine, oder mehrere Zungen begannen ihr Spiel.
Der Dirigent Tanaka
"Das kleine Teehaus" in Kyoto
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Der Dirigent Tanaka
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