Der erotische Adventskalender

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Der erotische Adventskalender

Der erotische Adventskalender

Sven Solge

Ein Glas Sekt rundete die Vorbereitungen ab und dann machte sie sich daran, das Päckchen mit der Nummer eins zu öffnen. Zu ihrer großen Enttäuschung zog sie aus der hochwertigen Verpackung ein Fläschchen mit einer gelblichen Flüssigkeit hervor.

>Orgasmus Gel<, stand auf der Flasche. „Verarsche!“, stammelte sie vor sich hin und drehte den Verschluss der Flasche auf und roch daran. Wenigstens roch es angenehm und nicht obszön, wie sie vermutet hatte. Nach der Beschreibung sollte Frau es sich vor dem Geschlechtsverkehr auf die Klitoris schmieren. „Aha!“ War das einzige was Lea dazu sagen konnte.

„Scheiß an Advent!“, jetzt nahm sie einen Karton nach dem anderen heraus, angefangen bei den Kartons die eventuell einen Dildo enthalten könnten. Nachdem sie Nummer drei geschüttelte hatte öffnete sie ihn und ihr Instinkt, hatte sie nicht enttäuscht.

Ein Dildo, fleischfarbig, einem männlichen Penis lebensecht nachempfunden. Das Silikon fühlte sich sehr gut an und Lea verspürte wie ihre Vagina zum Leben erwachte. Allerdings folgte die nächste Enttäuschung auf dem Fuße. Lea war davon ausgegangen, dass alle Dildos mit einem Motor versehen waren und Vibrationen erzeugen sollten. Dieser jedoch nicht?

Auf den Abbildungen auf dem Karton, konnte Lea allerdings schnell erkennen, wie dieser Dildo zu benutzen war. Man konnte ihn am besten auf dem Fliesenfußboden im Bad, mit dem großen Saugnapf am Ende befestigen und sich dann langsam darauf nieder lassen. Oder auch an einer Glaswand, Fensterscheibe bzw. Spiegel befestigen und ihn sich von hinten einführen.

Jetzt war Lea neugierig geworden. Sie schnappte sich den Dildo und das Orgasmus Gel und ging ins Bad. Vorher wusch sie den Dildo gründlich mit Seife, sie wusste ja nicht, wer ihn schon alles in der Hand gehabt hatte?

Der erste Versuch auf den Fliesen misslang kläglich, denn als sie sich hinhockte und darauf nieder lassen wollte, kippte er um. Der Saugnapf hatte auf den leicht porösen Fliesen keinen Halt gefunden. Es erschien ihr auch sehr unbequem in dieser Haltung zu sein.
Da blieb dann nur noch ihr großer Spiegel an der Tür, ihrem Vormieter sei Dank.

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