Neben mir auf der anderen Seite trat ein Mann an den Stuhl heran.
„Guten Morgen.“ Grüßte er freundlich. Ein stattlicher Typ mit Geheimratsecken in seinen kurzen braunen Haaren. Er hatte ein sympathisches Gesicht, mit einer etwas zu großen Nase. Auch er hatte einen weißen Mantel an, und auch er grinste breit.
„Mein Name ist Herr Doktor.“ Er grinste noch breiter und deutete auf die Frau, „und das ist Frau Doktor.“
„Ach, wie einfallsreich.“ Erwiderte ich und zog testweise an den Gurten. Nur ganz wenig, aber es genügte, um mir zu zeigen, dass diese Dinger stabil waren. Es begann mir langsam zu dämmern, dass hier etwas nicht stimmte. Bevor ich wusste, wie mir geschah, hatten die beiden mir doch tatsächlich die Hosen runtergezogen, die Schuhe waren weg und meine Beine waren an den Beinablagen an genau solchen Gurten fixiert, die auch meine Hände hielten. Frau Doktor grinste breit, ging zu Herrn Doktor und drückte ihm einen Kuss auf die Lippen.
„So junger Mann“, fing Frau Doktor an, „wir wollen dir nichts Böses, eher im Gegenteil. Aber deine optische Begutachtung vorhin, meine Person betreffend, hat mich denken lassen, dass du vielleicht der Richtige sein könntest. Du kannst jederzeit gehen, wenn du das möchtest. Aber wenn du bleibst, könnten wir drei vielleicht etwas Zeit verbringen?“ Frau Doktor sah mich fragend an.
„Ich denke“, sagte ich mit leicht belegter Stimme, „ich sehe mir das mal an.“
„Sehr gut“, freute sich Herr Doktor fröhlich, „eine sehr gute Entscheidung.“ Er kurbelte an irgendwelchen Handrädern am Stuhl: „Frau Doktor und ich, der Herr Doktor, haben ein paar außergewöhnliche Vorlieben, die wir allein nicht ausleben können.“ Der Stuhl neigte sich weiter nach hinten und mich damit in die Waagerechte. Frau Doktor löste noch einmal die Beingurte und zog mir auch noch die Unterhose aus.
Der falsche Zahnarztstuhl
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Der falsche Zahnarztstuhl
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