Der Flügel – Rausch der Musik

Sophie von Wolfenstein - Teil 7

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Der Flügel – Rausch der Musik

Der Flügel – Rausch der Musik

Marvin Swan

Vorsichtig glitt ihre Zunge über die zarte Seide. Zärtlich, eher tastend, spielte sie mit ihren Schamlippen.
Sophie spreizte die Beine weiter, und Klara drückte ihren Kopf noch tiefer dazwischen. Mit der Zunge strich sie über die Klitoris, während sie gleichzeitig einen Finger in die feuchte Höhle gleiten ließ. Sophie genoss es, von ihr berührt zu werden, und ihr Schnaufen und Stöhnen wurde immer lauter.
Klara liebkoste ihre Perle, während ihre andere Hand begann, sanft über Sophies Brustwarzen zu streichen. Eine erste Welle durchlief sie, und kurz darauf wurde sie von ihrem Orgasmus überrollt. So heftig hatte sie es selten erlebt – bei Flo war das noch nie so gewesen.
Sie schrie ihren Höhepunkt regelrecht hinaus, dann ließ die Spannung nach, und ihr Körper zuckte noch leicht nach. Ihr Lustsaft verteilte sich auf dem Lack des über zwanzigtausend Euro teuren Steinway-Flügels und gedankenverloren strich sie mit der Hand darüber.
„Das war … anders“, murmelte sie schließlich.
Klara stand neben dem Flügel, ihr Blick ruhig, beinahe nachdenklich.
„Man muss nur wissen, wann jemand bereit ist, es zuzulassen“, sagte sie leise. „Ich glaube, eine Dusche würde dir jetzt guttun“ und mit diesen Worten ging sie davon.
Sophie blieb noch kurz liegen. Dann stieg sie vom Flügel und machte sich in den zerrissenen Leggings auf den Weg ins Badezimmer.
Das Wasser lief bereits, als sie das Badezimmer betrat und ohne das Licht einzuschalten, blieb sie einen Moment in der Tür stehen, während das gleichmäßige Rauschen der Dusche den Raum erfüllte, als wolle es alles andere überdecken und ihr einen Augenblick geben, in dem nichts von außen mehr an sie heranreichen konnte.
Langsam schob sie die zerrissenen Leggings von ihren Hüften, spürte, wie der Stoff an ihrer Haut klebte, sich nur widerwillig löste und schließlich lautlos zu Boden glitt, wo er liegen blieb, als hätte er plötzlich jede Bedeutung verloren – und doch blieb ihr Blick einen Moment daran hängen, als würde sich darin mehr spiegeln als nur ein Stück Stoff.

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