Der ganz private Pornofilm

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Der ganz private Pornofilm

Der ganz private Pornofilm

Emil Lorenz

Seitlich vom Bett war an jeder Wand ein großer Spiegel angebracht und an der Wand hinter dem Bett prangte ein geradezu riesiges Bild, auf dem ein Paar in Missionarsstellung abgebildet war. Ein Mann mit einem stattlichen Penis versenkte denselben in die Vagina einer Frau. Zugegeben hatte das Bild eine ziemliche erotisierende Wirkung. Man sah richtig, dass das Vaginalsekret schon ganze Arbeit geleistet hatte. Alles war feucht, glänzend und sehr plastisch dargestellt. Das Ganze auf einem roten Hintergrund hatte schon was. Mir wurde etwas wärmer. Das lag aber auch an der Bullenhitze, die im Raum herrschte. Die wurde zum größten Teil von den drei enormen Scheinwerfern auf Stativen vor dem Bett erzeugt. Dazwischen, ebenfalls auf einem Stativ, eine handliche Videokamera. Ich hatte schwerste Bedenken, ob ich damit klarkommen würde. Kameras, egal welcher Bauart, waren noch nie mein Steckenpferd. Dirk erklärte mir die grundlegenden Funktionen. Dank modernster Technik sollte sogar ich das hinkriegen.

„Vielleicht solltest du dich auch bis zu einem gewissen Grad frei machen? Es könnte heiß werden“, meinte Annika, während Dirk schon dabei war, sich seiner Klamotten zu entledigen.
„Außerdem wäre es für mich angenehmer, persönlicher“, fügte sie an. Ihr Lächeln war etwas verkniffen, sie war nervös. Ich tat ihr den Gefallen und zog mich bis auf die Unterwäsche aus. Sie hatte natürlich recht, es war jetzt schon, wie zuvor erwähnt, ziemlich warm in der Bude. Dirk schien die Situation als einziger zu genießen, er schob schon ein ziemliches Rohr vor sich her. Im Grunde war alles schon vorbereitet. Die Scheinwerfer waren eingerichtet und auf dem kleinen Bildschirm der Kamera prangte das Bett. Und dann ging es auch schon los.

Die ersten Minuten musste ich nichts machen.

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